lgvgh – ein Blog von Viktor Janke Auf dem Weg Gott von ganzem Herzen zu lieben

30Mrz/090

Was jeder wissen sollte :-)

JESUS LIEBT DICH - empfindest du das noch oder ist das nur noch eine theologische Wahrheit?

JESUS LIEBT DICH - empfindest du das noch oder ist das nur noch eine theologische Wahrheit?

30Mrz/097

Frauen sollen schweigen (1Kor 14,33b-35)

Da ich vor kurzem schon etwas zur Gleichberechtigung von Mann und Frau geschrieben habe, hier mal ein paar Gedanken zu 1Kor 14,33b-35 (oder 34-35):

Paulus schreibt: Wie in allen Gemeinden der Heiligen  34 sollen die Frauen schweigen in der Gemeindeversammlung; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.  35 Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie daheim ihre Männer fragen. Es steht der Frau schlecht an, in der Gemeinde zu reden.

Meint Paulus in V. 33b-36, dass die Frauen grundsätzlich und immer im Gottesdienst schweigen sollen?

Leider verstehen das einige so. Aber dagegen spricht erstens der Zusammenhang und zweitens andere Bibelstellen.

Zuerst einige Bibelstellen, die eindeutig davon ausgehen, dass Frauen auch in der Gemeinde "redeten":

  • 1Kor 11,5: Frauen die laut beten und prophezeihen – Paulus würde sich hier selbst widersprechen.
  • Die vier Töchter des Philippus waren Prophetinnen (Apg 21:9-10).
  • Evodia und Syntyche Phil 4,2-3;
  • Die alten Frauen sollen als "Lehrerinnen des Guten" die jüngeren unterweisen Tit 2,3.
  • In Röm 16 grüsst Paulus namentlich etwa 8 Frauen und 18 Männer, an erster Stelle aber die Missionarin Priscilla.
  • Phöbe, die Dienerin (Diakonin) von der Versammlung Kenchräa (Röm 16:1).
  • Aquila (ein Mann) und Priscilla legten Apollos den Weg Gottes genauer aus (Apg 18:26).

Wenn andere Bibelstellen eindeutig gegen dieses Verständnis sprechen, dann sollte man sich den Text nochmal im Zusammenhang anschauen...

Zweitens: Der Zusammenhang

Im Zusammenhang geht es um den ordentlichen Ablauf des Gottesdienstes (Zungenrede & Prophetie)! Ohne einen Bruch kommt Paulus zu diesem Abschnitt bzgl. dem Schweigen der Frauen. In 14,31 heißt es: „Ihr könnt alle prophetisch reden, doch einer nach dem andern, damit alle lernen und alle ermahnt werden.” Alle bedeutet alle - Männer und Frauen! Das Problem war nur, dass es ein Durcheinander in Korinth gab. Deshalb fordert Paulus die redenden Frauen auf, sich während der Gemeindeversammlungen ruhig zu verhalten (= schweigen). Sie sollen sich unterordnen, wenn die Männer predigen (was den Männern vorbehalten ist) oder jemand prophetisch redet oder jemand anderes spricht.

„wie auch das Gesetz sagt.“: Paulus meint mit dem Gesetz das AT. Im AT gibt es aber kein generelles Verbot für die Frauen im Gottesdienst zu reden! Paulus meint 1Mos 3,16b.

V.35: Wenn die Frauen etwas nicht verstehen (sie hatten damals weniger Bildung als die Männer), dann sollen sie Zuhause nachfragen und nicht während des Gottesdienstes reden. Ich ärgere mich auch darüber, wenn während meiner Predigt geredet wird...

So. Hoffe, dass sich ganz viele Frauen in ihrer Gemeinde zu Gottes Ehre einsetzen und sich nicht unterkriegen lassen.

30Mrz/091

Zungenrede & Prophetie nach 1Kor 14

Diese Woche kommt 1Kor 14 im Hauskreis dran. Ich finde es sehr spannend und veröffentliche hier schon einmal einiges, was Paulus in 1Kor 14 über Zungenrede und Prophetie schreibt.

Zungenrede

Prophetie

Rede nicht für Menschen, sondern für Gott. V.2

Rede für Menschen.

Niemand versteht es, weil es eine andere Sprache ist. V.2

Die Menschen verstehen es in ihrer Sprache.

Redet im Geist. V.2

Redet mit dem Verstand V.19 auch wenn es ebenfalls durch den Geist gewirkt wird V.32.

Redet von Geheimnissen – wir wissen nicht was man da redet. V.2

Redet von dem was die Menschen erbaut, ermahnt und tröstet. V.3

Erbaut sich selbst – ist zum eigenen Nutzen V.4

Erbaut die Gemeinde – zum Nutzen für alle V.4

Bringt einem Zuhörenden nichts. V.6ff Ein Zuhörer kann es nicht bestätigen (V.16), sondern er würde den M. sogar für verrückt erklären. V.23

Der Zuhörer wird in seinem Herzen getroffen und erkennt, dass Gott da ist. V.24-25

Man kann öffentliche und private Zungenrede unterscheiden. V.28

Prophetie wird von Offenbarung, Erkenntnis und Lehre unterschieden V.6.

Zungenrede muss in der Öffentlichkeit (im GoDi) ausgelegt werden. V.13+27-28.

Prophetie ist verständlich.

Zungenrede ein Zeichen für die Ungläubigen V.22

Prophetie ist ein Zeichen für die Gläubigen V.22

Es sollen nicht zu viele in Zungen reden, sondern nur zwei oder drei. V.27

Es sollen nicht zu viele prophetisch reden, sondern nur zwei oder drei. V.29

Die Zungenrede kann man nicht beurteilen.

Die Gemeinde soll über die Prophetie urteilen. V.29

Einer soll nach dem anderen in Zungen reden und nicht durcheinander, außer für sich. V.27

Einer soll nach dem anderen prophetisch reden und nicht durcheinander V.30-32.

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Zungenrede ist eine Geistesgabe, die es auch heute noch gibt. Es ist ein sprachliches Phänomen – eine Rede, die normalerweise nicht verstanden wird, weil es keine klassische Sprache ist. Die Sprache ist nicht gelernt worden, sondern ist vom Heiligen Geist gewirkt (Eingebung), d.h. an der Bildung der Sprache ist der Verstand nicht beteiligt. Die Zungenrede dient zur Anbetung Gottes. In dem Gebet werden Gott und seine großen Taten gepriesen. Der Gläubige versteht selbst nicht, was er betet, aber es erbaut ihn. Er ist nicht außer sich, sondern behält die Kontrolle über sich selbst. Er kann entscheiden, ob er die Gabe in der Gemeinde einsetzt. Dort ist sie aber an sich nutzlos, weil sie nicht verstanden wird. Daneben gibt es aber auch das Phänomen, dass einige Menschen die Zungenrede verstehen können (z.B. zu Pfingsten jeder in seiner Muttersprache) und einige sie auch übersetzen können (Geistesgabe der Auslegung der Zungenrede).

Es ist verständlich, dass wir eine Scheu vor dieser überirdischen Gabe haben – aber dennoch ist sie nicht zu verachten, sondern als Gottes Wirken anzuerkennen. Paulus schreibt sogar, dass er sich wünschen würde, dass wir sie alle beherrschten, aber die Prophetie hält er für noch wichtiger!

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Im Gegensatz zur Zungenrede ist die Geistesgabe der Prophetie eine verständliche Rede. Die Prophetie wird beschrieben als eine Wirkung des Heiligen Geistes (Eingebung), die den Menschen das Reden lässt, was die anderen Versammelten direkt trifft – sie fühlen sich angesprochen. Durch die prophetischen Worte werden die Menschen geistlich gestärkt, ermahnt, von Sünde überführt oder getröstet. Die Prophetie sollte unterschieden werden von der Lehre und der Predigt (V.6). Im Gegensatz zur Lehre und Predigt ist die Prophetie auch den Frauen gestattet (1Kor 11,5). Wer eine prophetische Eingebung hat, sollte sich auch trauen sie in einer Gemeindeveranstaltung zu äußern. Die Prophetie soll dann von der Gemeinde beurteilt werden (V.29; vgl. 1Thess 5,20-21), weil es auch falsche Propheten mit falschen Eindrücken von Gott gibt. Auch hierin unterscheidet sich die Prophetie von der Lehre.

Paulus betont die Prophetie mehr als die Zungenrede, weil sie der ganzen Gemeinde nützt! Wir sollten uns alle um die Gabe der Prophetie bemühen (V.1).

25Mrz/095

Ein aktuelleres Foto :-)

Habe mal wieder aktuellere Bilder von mir und meiner Verlobten Alwina, weil wir Fotos für die Hochzeitseinladung gemacht haben...

23Mrz/090

Blut spenden

Ich war letzte Woche mit einem guten Freund Blut spenden. Viele meiner Verwandten können das nicht so nachvollziehen, weshalb das gut sein soll. Deshalb musste ich mich mal selber erkundigen: Hier die Informationen direkt vom DRK. Finde es klasse, was das Deutsche Rote Kreuz macht...

Blut spenden

Ich werde es bestimmt wieder Blut spenden!

15Mrz/090

Wiedermal ein Gebet…

...weil ich einfach weiß, dass ich von Gott abhängig bin.

Herr, Gott, lieber Vater im Himmel,

ich bin wohl unwürdig des Amtes und Dienstes,

darin ich deine Ehre verkündigen

und der Gemeinde pflegen und warten soll.

Aber weil du mich zum Hirten und Lehrer

des Wortes gesetzt hast –

das Volk auch der Lehre und des Unterrichtes bedürftig ist, –

so sei du mein Helfer und lasse deine heiligen Engel

bei mir sein.

Gefällt es dir dann,

durch mich etwas auszurichten,

zu deinen Ehren und nicht zu meiner

oder der Menschen Ruhm,

verleihe mir auch aus lauter Gnade und Barmherzigkeit

den rechten Verstand deines Wortes,

und vielmehr, dass ich es auch tun möge.

Martin Luther zugeschrieben

12Mrz/091

Was für mich Liebe ist…

Lieben heißt für mich, den anderen glücklich zu machen: Die wahren Bedürfnisse des anderen zu erforschen und zu versuchen sie zu stillen!

Was ist "Liebe" für dich? Kannst du das kurz definieren?

11Mrz/090

Gebetserhörung vieler Christen

Es gibt auch gute Nachrichten :-)

Hier eine Meldung die mich erfreut hat: Zahl der Schwangerschaftsabbrüche sinkt weiter

Ich musste da gleich an meine Freunde Benjamin und Eunike Mass denken, die sich lange Zeit im "Arbeitskreis Lebensrecht" eingesetzt haben.

Abtreibung tötet zwei: das Kind und das Gewissen der Mutter.
(Mutter Teresa)
9Mrz/090

Internationaler Frauentrag & Gleichberechtigung

Gestern war internationaler Frauentag oder auch Weltfrauentag genannt. Ein interessanter Beitrag zur fehlenden Gleichberechtigung bei der tagesschau.

Ich bin vielleicht tradionell oder konservativ, aber ich glaube nicht, dass Gleichmacherei (was sich meist hinter Gleichberechtigung verbirgt) der richtige Weg ist. Ich bin für Gleichwertigkeit bzw. Gleichrangigkeit, aber nicht für eine absolute Gleichstellung von Mann und Frau.

Gleichberechtigung von Mann und Frau

Gleichberechtigung von Mann und Frau

Gleichmacherei?

Gleichmacherei wünschenswert?

Erst letzte Woche haben wir in unseren Hauskreisen den Text aus 1Kor 11,2-16 behandelt, worin die Verse 3+7-9+11-12 dieses Thema ansprechen. Ich bin überzeugt davon, dass Gott eine bestimmte Zuordnung von Mann und Frau geschaffen hat, die nicht diskriminierend, sondern sehr gut ist.

W. MacDonald schreibt dazu: „Hinter diesen Anweisungen steht das Prinzip, daß jede geordnete Gesellschaft auf zwei Säulen baut: Autorität und Unterordnung unter die Autorität. Es ist unmöglich, eine wohlfunktionierende Gesellschaft zu haben, wenn diese beiden Prinzipien nicht beachtet werden. (...) Diese  Beispiele  von Führerschaft und Unterwerfung wurden von  Gott  selbst  so  geschaffen  und  sind grundlegend für seine Weltordnung.“

In 1Kor 11,3 heißt es, dass der Mann das Haupt der Frau sein soll, d.h. ihr übergeordnet ist. Es ist eine Frage der Autorität, Führung und Unterordnung. Doch zuerst gilt: Der Mann soll sie von Christus annehmen! Zuletzt wird das Hauptsein Gottes über Christus erwähnt. Das bedeutet, auch in der Gottheit gibt es eine Person, die die Führung hat und die andere nimmt willig die untergeordnete Stellung ein. Auch hier ist Gleichheit nicht das Optimale. Außedem sollte hier betont werden, dass Unterordnung nicht gleichbedeutend mit geringerem Wert ist. Christus ist Gott untergeordnet, aber er ist nicht weniger Wert. Ebenso ist die Frau nicht geringer als der Mann, auch wenn sie ihm untergeordnet ist!

Das ausgeglichene Bild zeigt sich auch in den Versen 4-5 (Männer und Frauen sollen beten und prophezeihen) und den Versen 7-9 (Überordnung) gegenüber 11-12 (Gleichrangigkeit).

Danke dir Gott, dass du uns als Mann und Frau gemacht hast. Du bist so genial. Danke für die Gemeinschaft, die wir dadurch haben können. Danke, dass du uns unterschiedlich gemacht hast. Ich möchte die Faszination über dein Schöpfungswerk nicht verlieren und in deiner Schöpfungsordnung leben. Lehre mich deine Führung zu akzeptieren und ein guter Mann für meine zukünftige Frau bzw. ein gutes Haupt der Familie zu sein.

4Mrz/090

Vorbereitung eines HK-Themas

Habe zu heute eine einseitige Vorlage für die Hauskreis-Leiter erstellt, wie man einen Bibeltext ausarbeitet... sind 10 grundlegende Schritte... aber seht selbst! Vielleicht habt ihr noch Verbesserungsvorschläge?