Wiedermal ein Gebet…

…weil ich einfach weiß, dass ich von Gott abhängig bin.

Herr, Gott, lieber Vater im Himmel,

ich bin wohl unwürdig des Amtes und Dienstes,

darin ich deine Ehre verkündigen

und der Gemeinde pflegen und warten soll.

Aber weil du mich zum Hirten und Lehrer

des Wortes gesetzt hast –

das Volk auch der Lehre und des Unterrichtes bedürftig ist, –

so sei du mein Helfer und lasse deine heiligen Engel

bei mir sein.

Gefällt es dir dann,

durch mich etwas auszurichten,

zu deinen Ehren und nicht zu meiner

oder der Menschen Ruhm,

verleihe mir auch aus lauter Gnade und Barmherzigkeit

den rechten Verstand deines Wortes,

und vielmehr, dass ich es auch tun möge.

Martin Luther zugeschrieben

Gebetserhörung vieler Christen

Es gibt auch gute Nachrichten 🙂

Hier eine Meldung die mich erfreut hat: Zahl der Schwangerschaftsabbrüche sinkt weiter

Ich musste da gleich an meine Freunde Benjamin und Eunike Mass denken, die sich lange Zeit im „Arbeitskreis Lebensrecht“ eingesetzt haben.

Abtreibung tötet zwei: das Kind und das Gewissen der Mutter.
(Mutter Teresa)

Internationaler Frauentrag & Gleichberechtigung

Gestern war internationaler Frauentag oder auch Weltfrauentag genannt. Ein interessanter Beitrag zur fehlenden Gleichberechtigung bei der tagesschau.

Ich bin vielleicht tradionell oder konservativ, aber ich glaube nicht, dass Gleichmacherei (was sich meist hinter Gleichberechtigung verbirgt) der richtige Weg ist. Ich bin für Gleichwertigkeit bzw. Gleichrangigkeit, aber nicht für eine absolute Gleichstellung von Mann und Frau.

Gleichberechtigung von Mann und Frau
Gleichberechtigung von Mann und Frau
Gleichmacherei?
Gleichmacherei wünschenswert?

Erst letzte Woche haben wir in unseren Hauskreisen den Text aus 1Kor 11,2-16 behandelt, worin die Verse 3+7-9+11-12 dieses Thema ansprechen. Ich bin überzeugt davon, dass Gott eine bestimmte Zuordnung von Mann und Frau geschaffen hat, die nicht diskriminierend, sondern sehr gut ist.

W. MacDonald schreibt dazu: „Hinter diesen Anweisungen steht das Prinzip, daß jede geordnete Gesellschaft auf zwei Säulen baut: Autorität und Unterordnung unter die Autorität. Es ist unmöglich, eine wohlfunktionierende Gesellschaft zu haben, wenn diese beiden Prinzipien nicht beachtet werden. (…) Diese  Beispiele  von Führerschaft und Unterwerfung wurden von  Gott  selbst  so  geschaffen  und  sind grundlegend für seine Weltordnung.“

In 1Kor 11,3 heißt es, dass der Mann das Haupt der Frau sein soll, d.h. ihr übergeordnet ist. Es ist eine Frage der Autorität, Führung und Unterordnung. Doch zuerst gilt: Der Mann soll sie von Christus annehmen! Zuletzt wird das Hauptsein Gottes über Christus erwähnt. Das bedeutet, auch in der Gottheit gibt es eine Person, die die Führung hat und die andere nimmt willig die untergeordnete Stellung ein. Auch hier ist Gleichheit nicht das Optimale. Außedem sollte hier betont werden, dass Unterordnung nicht gleichbedeutend mit geringerem Wert ist. Christus ist Gott untergeordnet, aber er ist nicht weniger Wert. Ebenso ist die Frau nicht geringer als der Mann, auch wenn sie ihm untergeordnet ist!

Das ausgeglichene Bild zeigt sich auch in den Versen 4-5 (Männer und Frauen sollen beten und prophezeihen) und den Versen 7-9 (Überordnung) gegenüber 11-12 (Gleichrangigkeit).

Danke dir Gott, dass du uns als Mann und Frau gemacht hast. Du bist so genial. Danke für die Gemeinschaft, die wir dadurch haben können. Danke, dass du uns unterschiedlich gemacht hast. Ich möchte die Faszination über dein Schöpfungswerk nicht verlieren und in deiner Schöpfungsordnung leben. Lehre mich deine Führung zu akzeptieren und ein guter Mann für meine zukünftige Frau bzw. ein gutes Haupt der Familie zu sein.

Verschwenderisch lieben

Habe heute Markus 14,1-9 gelesen und bin erstaunt, wie Jesus diese Verschwendung gut heißen konnte. Es geht dort um die Frau, die diese kostbare Salbe im Wert eines Jahresgehalts(!) auf Jesus gießt… die Leute die dabei waren, haben verständlicherweise gemeint, dass man diese Salbe lieber verkaufen und den Erlös den Armen geben sollte. Tja, Jesus überrascht. Ihm ist wahre Liebe wichtiger als sozial-diakonische Arbeit, auch wenn diese sicher gut ist.

„Liebe Gott von ganzem Herzen“ bedeutet Gott auch verschwenderisch zu lieben, so wie ein verliebter Mensch seinem Partner auch Geschenke kauft, die rein objektiv viel zu teuer sein könnten…

Ich möchte Gott so lieben und anbeten – mit der Zeit, dem Geld, dem Dienst usw. Auch Gott liebt uns verschwenderisch – all die schönen Blumen, die unbeachtet verblühen, die geniale Anordnung in der Natur, wo die meisten Menschen nicht dahinter steigen…

Auf dem Weg Gott von ganzem Herzen zu lieben

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