Predigtvorbereitung

Ich sitze gerade an der nächsten Predigt und es geht nur schleppend voran…

Da habe ich mich an das Gebet von Martin Luther erinnert:

Treuer Gott, ich habe begonnen, zu predigen und das Volk zu unterrichten, aber es geht nicht, es geht nur so mit stocken und stammeln; aber das tut nichts zur Sache. Du hast mir befohlen, dein Wort zu verkündigen, darum werd‘ ich es nicht aufgeben. Misslingt es, dann misslingt es Dir, gelingt es, dann gelingt es mir und dir …

Mensch ärger dich nicht!

Ich bin ja sowieso für Gesellschaftsspiele… die kommen heute meiner Meinung nach in vielen Kreisen viel zu kurz… obwohl Spielen doch sowas Schönes ist – bestimmt wird man im Himmel auch miteinander spielen 😀 Deswegen heute mal eine Spielempfehlung mit großem Suchtpotential.

Mensch ärger dich nicht ist ja ein Klassiker, den man über Jahre hinweg immer mal wieder spielen kann. (Macht aber nur Spaß, wenn man mit der Regel „schlagen muss man“ spielt… Letztens habe ich erst 3x gegen Ben und Nike verloren… 🙁 Aber nun habe ich eine neue Variante kennengelernt – anstatt mit Würfeln nun mit Karten.

Mensch ärger dich nicht
Mensch ärger dich nicht

Und zwar spiel man mit zwei Kartensätzen (je 2,3,4 bis zum As) plus 4 Joker. Es gibt folgende Karten-Bedeutungen:

  • 2,3,4,5,6,7,8,9,10 = Man kann soviele Felder vorgehen.
  • 4 = Man kann entweder 4 Felder vor oder 4 Felder zurück gehen.
  • 7 = Man kann die 7 auch auf 2 oder mehr Figuren splitten (einer geht z.B. 3 der andere 4). Außerdem werden alle übersprungenen Figuren geschlagen.
  • Bube = Man kann zwei Figuren auf dem Spielfeld miteinander tauschen. Das gilt nicht für Figuren, die auf dem Raus-Kommen-Feld oder auf einem der 4 Ziel-Felder stehen.
  • Dame = Man kann 11 vorgehen.
  • König = Man kann entweder 12 vorgehen oder mit einer Spielfigur rauskommen (so wie bei einer 6).
  • As = Man kann entweder 1 vorgehen oder mit einer Spielfigur rauskommen.

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In der ersten Runde bekommen alle 6 Karten. Wenn einer nicht mehr ziehen kann (z.B. wenn er am Anfang kein As, König oder Joker hat), dann muss er die restlichen Karten ablegen. Die anderen spielen weiter, bis keiner mehr ziehen kann. Alle abgespielten Karten werden zur Seite gelegt. Wenn keiner mehr spielen kann, dann wird eins weniger, als in der letzten Runde, ausgeteilt (in der zweiten Runde also nur noch 5). Nachdem nur noch 2 ausgeteilt wurden, fängt man in der nächsten Runde wieder mit 6 Karten an.

Außerdem gelten noch folgende Regeln:

  • Man kann nicht an einer Figur vorbei, wenn diese auf dem Raus-Kommen-Feld steht.
  • Man kann nicht mit einem Joker in die Ziel-Felder ziehen.
  • Wenn man kurz vor den Ziel-Feldern steht, aber eine höhere Karte legt, muss man eine neue Runde anfangen. (Manchmal muss man das, wenn man sonst keine Karte ablegen kann…)

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Sooo, das klingt kompliziert, ist es aber garnicht. Nachdem man es einmal gespielt hat, will man nicht mehr aufhören… Ach eins habe ich noch vergessen: Man spielt 2 gegen 2. Nachdem die Karten ausgeteilt wurden, darf man eimal eine Karte stillschweigend tauschen – muss man aber nicht. Nachdem alle eigenen Figuren im Ziel sind, kann man die eigenen Karten auch für den Partner verwenden…

Probiert es aus, und ihr werdet es lieben 🙂

Internetseite für evangelisch-lutherische Brüdergemeinden

Halli Hallo!
War am Freitag und Samstag in Mannheim (schöne Stadt) und Neustadt a.d.W. (nicht viel gesehen). Wir hatten da ein Treffen mit Viktor Weber, Alexander Jesse und Viktor M. bzgl. einer Internetseite für die evangelisch-lutherischen Brüdergemeinden (in Deutschland). Die Gemeinschaft war sehr gut und konstruktiv, sodass wir viel geschafft haben – das Konzept der Internetseite steht!

Inhaltlich wird es auf der Internetseite erstmal vor allem um Informationen über überregionale Veranstaltungen und einen „Gemeindeatlas“ gehen. Das Ziel ist die Förderung der Beziehungen, der Einheit und dem Austausch der Gemeinden untereinander…

Denke ich werde nochmal mehr schreiben, wenn es soweit ist. Eine erste Version soll am 01. April online gehen…

Sehnsucht nach Gott…

Sehnsucht ist ein Ausdruck der Liebe. Ich habe Sehnsucht nach Gott und Zeit mit ihm…
Warum habe ich dann so wenig „Stille Zeit“ mit ihm?

Ich brauche dich, Herr, als meinen Lehrer, tagtäglich brauche ich dich. Gib mir die Klarheit des Gewissens, die allein deinen Geist erspüren kann. Meine Ohren sind taub, ich kann deine Stimme nicht hören. Mein Blick ist getrübt, ich kann deine Zeichen nicht sehen. Du allein kannst mein Ohr schärfen und meinen Blick klären und mein Herz reinigen. Lehre mich, zu deinen Füßen sitzen und auf dein Wort hören. Amen.
John Henry Newman

Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist und dass wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen
Dietrich Bonhoeffer

Gott mein Vater, schenke mir eine noch größere Sehnsucht nach dir! Schenke mir Beständigkeit in der Gemeinschaft mit dir. Gib mir Geduld, wenn ich nichts spüre und keine neuen Erkenntnisse sammle. Gib mir Freude an dir und nicht nur an deinen Segnungen…

Das Leben ist herrlich!

Ein Mann klagt einem erfahrenen Rabbi sein Leid: „Mein Leben ist nicht mehr erträglich. Wir wohnen mit sechs Personen in einem Raum. Ich halte die Enge und den Lärm nicht mehr aus. Was soll ich nur machen?” Der Rabbi überlegte und riet ihm dann: „Nimm deinen Ziegenbock noch mit in euer Zimmer!” Der Mann erhob verwundert seine Einwände gegen den Vorschlag. Doch der Rabbi beharrte auf seinem Rat: „Tu, was ich dir gesagt habe, und komm nach einer Woche wieder!”
Nach einer Woche kam der Mann zum Rabbi. Er war vollkommen entnervt und total am Ende. „Wir können es nicht mehr aushalten. Der Ziegenbock stinkt fürchterlich. Die Tage sind eine einzige Qual, die Nächte schlimm und schlaflos.” Der Rabbi sagte nur: „Geh nach Hause und stell den Ziegenbock wieder in den Stall. Dann komm nach einer Woche wieder!” Die Woche verging. Als der Mann zum Rabbi kam, lachte er übers ganze Gesicht: „Das Leben ist herrlich, Rabbi. Wir genießen jede Minute. Kein Ziegenbock, kein Gestank. Nur wir sechs im Zimmer. Das Leben ist herrlich!”

Manchmal wird das Leben in seinen engen Grenzen wieder weit und lebenswert, wenn man an die viel größere Not denkt, in der man sein und leiden könnte. Manchmal muss man sich die Not ins eigene Zimmer stellen, damit man erkennt, wie gut man ohne sie leben kann. Aber wirklich herrlich wird ein Leben nicht durch Vergleiche mit anderen Menschen oder Situationen. Wirklich herrlich bleibt das Leben nur im Wissen um einen Herrn des Lebens. Unser Leben ist dann herrlich, auch in mancher Bedrängnis, wenn wir einen Herrn haben, der in allen Lebenslagen unser Helfer und Beistand ist. Nur wer einen starken Herrn hat, dessen Leben wird letztlich auch „herrlich” sein!

Smilie

Ich freue mich
Herr, ich werfe meine Freude wie Vögel an den Himmel.
Die Nacht ist verflattert, und ich freue mich am Licht.
Deine Sonne hat den Tau weggebrannt vom Gras und von unseren Herzen.
Was da aus uns kommt, was da in uns ist an diesem Morgen, das ist Dank.
Herr, ich bin fröhlich heute am Morgen.
Die Vögel und Engel jubilieren, und ich singe auch.
Das All und unsere Herzen sind offen für deine Gnade.
Ich fühle meinen Körper und danke.
Die Sonne brennt meine Haut, ich danke.
Das Meer rollt gegen den Strand, ich danke.
Die Gischt klatscht gegen unser Haus, ich danke.
Herr, ich freue mich an der Schöpfung
und dass du dahinter bist und daneben
und davor und darüber und in uns.
Ich freue mich, Herr, ich freue mich und freue mich.
Die Psalmen singen von deiner Liebe, die Propheten verkündigen sie.
Und wir erfahren sie:
Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Himmelfahrt
ist jeder Tag in deiner Gnade.
Herr, ich werfe meine Freude wie Vögel an den Himmel.
Ein neuer Tag, der glitzert und knistert, knallt und jubiliert von deiner Liebe.
Jeden Tag machst du. Halleluja, Herr!
(Gebet aus Westafrika)

Aus einem Andachtsbuch von Axel Kühner

Mission hört nicht mit dem "zum Glauben kommen" auf

Mir ist gerade bewusst geworden, dass Mission nicht nur bedeutet, die Menschen zum Glauben an Jesus Christus zu führen, sondern auch Jüngerschaft und Wachstum im Glauben Mission beinhaltet. Der christliche Missionsbefehl (Mt 28,18-20) macht dies zumindest ganz deutlich („und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe“)…

Mission ist alles, was in der Gemeinde geschieht (d.h. geschehen sollte) und zur Ausbreitung des Reiches Gottes beiträgt!

Auf dem Weg Gott von ganzem Herzen zu lieben

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