Und ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst (Lied & Text von Andrea Adams-Frey & Albert Frey)

Der Originaltitel des Liedes ist: Wo ich auch stehe

Ich mag das Lied 🙂

Wo ich auch stehe, du warst schon da.
Wenn ich auch fliehe, du bist mir nah.
Was ich auch denke, du weißt es schon.
Was ich auch fühle, du wirst verstehn.

Und ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst.
Und dass du mich beim Namen nennst und mir vergibst.
Herr, du richtest mich wieder auf,
und du hebst mich zu dir hinauf.
Ja, ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst.

Du kennst mein Herz, die Sehnsucht in mir.
Als wahrer Gott und Mensch warst du hier.
In allem uns gleich und doch ohne Schuld.
Du bist barmherzig, voller Geduld.

Und ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst.
Und dass du mich beim Namen nennst und mir vergibst.
Herr, du richtest mich wieder auf,
und du hebst mich zu dir hinauf.
Ja, ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst.

Text & Komposition 1994: Albert Frey
Rechte: Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart / für Immanuel Music, Ravensburg
Die Noten gibt es hier.

 

Psalm 139, 1-12: Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, Du erforschest mich und kennest mich. Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wissest. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Solche Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch; ich kann sie nicht begreifen. Wo soll ich hin gehen vor deinem Geist, und wo soll ich hin fliehen vor deinem Angesicht? Führe ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Hölle, siehe, so bist du auch da. Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten. Spräche ich: Finsternis möge mich decken! so muß die Nacht auch Licht um mich sein. Denn auch Finsternis ist nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht.

7 Gedanken zu „Und ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst (Lied & Text von Andrea Adams-Frey & Albert Frey)“

  1. Wo ich auch stehe, das Göttliche ist schon da……(nicht Vergangenheit)
    Als Mensch und Gotteskind steh ich vor Dir,
    als Mensch und Gottessohn warst Du auch hier… ( bezogen auf Jesus, Buddha, Muhammed und alle diese vielen Namen, die GOTT trägt)
    Gefällt Dir dieses
    Vater unser auf eine verbindende, andere Art…?
    Mein himmlischer Vater, Du bist überall und in Allem. Ich heilige und verehre Deine Namen, in Dein Reich will ich wieder kommen. Lass mich meine Fehler erkennen und zeige mir den Sinn meines Lebens. Führe mich auf dem Lebensweg zu Dir und lass mich vergeben. Lass mich loslassen von allem Irdischen, damit ich bereit bin, wenn Du mich rufst, denn Dir gehört alles und Du bestimmst alles von Ewigkeit zu Ewigkeit.
    Amen.
    Dies ist was ich empfinde und wenn ich dies so schreiben darf, aus meinem Herzen zu dem Lied? Wunderschön gesungen, danke.

    1. Hi Conny,
      du siehst Gott ganz anders als ich. Der Gottessohn ist nicht Buddha, Muhammed etc. sondern allein Jesus. Gott ist nicht in allem.
      Wir können uns Gott nicht aussuchen – wie er ist. Er hat sich uns in Jesus offenbart. Entweder wir glauben seinem Wort, oder eben nicht. Andere wie Mohammed und Siddharta haben Jesus wiedersprochen. Sie haben Jesus und seiner Lehre widersprochen und beanspruchen nicht Gottessohn etc. zu sein. Wir können heute nicht alle in eine Schublade stecken, sondern sollten prüfen, wer von ihnen Recht hat. Das mag etwas Mühe kosten, aber es lohnt sich. In Jesus finden wir Ruhe und Frieden. Ich wünsche dir, dass Gott dich findet.

      Das Vater Unser ist entsprechend deiner Ansicht pluralistisch. Außerdem fehlt deiner Version die entscheidende Bitte um Vergebung unserer Sünden. Diese ist notwendig! Ich hoffe, das wirst du noch erkennen. Ohne Vergebung sind wir verloren!

      Gott segne dich mit Gnade und Frieden! Viktor

  2. Hallo
    Ich hab das Lied heute zum ersten mal gehört. Und bin so ergriffen von dem Text. Ich empfinde das genau so, und das ist mein fester Glaube, Er sieht mich so wie ich bin, und trotz meiner Fehler, meines ich’s lässt er nicht von mir, das ist meine Überzeugung und mein fester glaube, jeden tag, jede stunde, jeden Herzschlag.

  3. Ich finde dieses Lied schrecklich, gerade weil Gott uns kennt, liebt er uns. Wir werden zu Sündern qua Erziehung und Gesellschaft auch gemacht!! Es gibt kein gutes Leben im Falschen! Als Christen müssen wir aufstehen und gegen Unrecht, Umweltzerstörung- die Zerstörung von Gottes Schöpfung, das Mobbing in den Betrieben beim Namen nennen, die Götzen Karriere und Erfolg um jeden Preis entlarven, die Leistungsgesellschaft wird immer unmenschlicher, der Mensch wird nicht schlecht geboren, er wird schlecht gemacht! Wir entfernen uns von unserer Menschlichkeit, die uns Gott von Anfang an geschenkt hat, entfremden uns und werden später auch per Entscheidung schlecht! Gott liebt uns, wie wir wirklich sind. Dieses Lied ist psychologisch daneben und theologisch auch. Gerade weil Du uns wirklich kennst, liebst Du uns. Durch solche Selbstbeschuldigungen wird kein guter Mensch entstehen, eher das Gegenteil ist der Fall. Die Missbräuche in der Kirche zeigen auch, dass Gott dieses Haus der Kirche nicht betreten hat. Und Jesus möchte bestimmt nicht eine Nachfolge von gewalttätigen Priestern, die sich an Kindern vergehen. Solche Nachrichten sollten doch nachdenklich machen. Jesus ist die Offenbarung Gottes mit Sicherheit, aber der Weg zur Wahrheit und zur Liebe bestimmt nicht die Struktur der katholischen Kirche, die solche Taten hervorbringt. Da kann ein Siddartha näher durch sein friedliches Verhalten bei Jesus sein als so mancher Geistlicher, der das krasse Gegenteil von dem lebt,, was er predigt.

    1. Das Lied ist schrecklich, wenn die Menschen gut sind. Aber das sind sie nicht. In Gottes Augen sind alle Menschen Sünder. DU nennst zahlreiche Beispiele.
      Solange einem diese Wahrheit fehlt, kann man Christsein gar nicht richtig verstehen…

      1. Also meinst Du, dass auch ein Baby, das auf die Welt kommt, ein Sünder*in ist.

        Dann sind unsere Gottesbilder grundverschieden. Wir sind Ebenbilder Gottes und erhalten damit seine oder ihre? Würde. Das ist für mich die Definition von christlicher Menschenwürde. Der Mensch wird nicht schlecht geboren.

        Übrigens ist die Einlassung, dass ich nichts von Christsein verstehe, selbstgerecht und kein christliches Verhalten.

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