Über Kindererziehung und Staat

Kindererziehung und Staat

Vor einigen Wochen hat mich ein Artikel von Rainer Stadler im Fokus 44/2014 stark angesprochen. Ich zitiere einfach mal einige Abschnitte:

„Das Familienministerium ist zu einer Unterabteilung des Wirtschaftsministeriums und des Finanzministeriums verkommen. Familienpolitik dient vor allem dazu, den Sozialhaushalt zu entlasten, ausreichend Nachschub für den Arbeitsmarkt zu produzieren und mehr Steuereinnahmen zu generieren. Die Interessen und Wünsche der Familien, der Mütter, der Väter und der Kinder? Nebensache.“

„Dabei sind Kinder in Deutschland schon jetzt weniger sichtbar als je zuvor. Und sie werden noch mehr aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwinden, hinter den Zäunen und Mauern der Krippen, Kindergärten, Horte und Ganztagsschulen. Das kollektive Wissen und Bewusstsein, welche Bedürfnisse, Wünsche, Sehnsüchte Kinder haben, wann sie Grenzen brauchen, wann Freiheit, all das wird weiter schrumpfen. Ebenso die Toleranz der Erwachsenen, besonders der kinderlosen, dass Kinder spielen, lärmen, toben und sich nicht so einfach den Zwängen einer auf Effizienz getrimmten Gesellschaft beugen wollen und können.“

„Eltern sind und bleiben unersetzlich für ihre Kinder. Sie sind die einzigen Menschen, die von der Natur mit der Fähigkeit ausgestattet wurden, ihr Kind ohne Wenn und Aber zu lieben. Das ist der fundamentale Unterschied zu jeder noch so qualitativ hochwertigen Betreuung oder Förderung.“

Den ganzen Artikel „Klassenziel verfehlt – Das Ganztags-Chaos“ kann man online nachlesen. Er ist ein Auszug aus dem Buch „Vater, Mutter, Staat“ von Rainer Stadler. Vor allem für Eltern, Pädagogen und Politiker lesenswert 😉

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