lgvgh – ein Blog von Viktor Janke Auf dem Weg Gott von ganzem Herzen zu lieben

8Sep/110

Bonhoeffer – Gott lieben

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“Gott lieben, dass heißt, sich an ihm freuen,
gerne an ihn denken, gerne zu ihm beten.”

(Dietrich Bonhoeffer)

24Mai/110

Wenn Christen singen…

Aus der Geschichte ist überliefert, dass der römische Kaiser Nero (37-68, Kaiser von 54 bis 68) Christen kreuzigen und mit brennendem Öl übergießen ließ.
Der Geschichtsschreiber Tacitus Cornelius (54-120) berichtet von dieser Christenverfolgung: "Man machte aus ihrer Hinrichtung ein lustiges Fest: In Tierhäuten steckend, wurden sie entweder von Hunden zerfleischt oder ans Kreuz geschlagen oder angezündet, um nach Eintritt der Dunkelheit als Fackeln zu dienen. Nero hatte seine eigenen Gärten für dieses Schauspiel hergegeben und verband es mit einer Zirkusaufführung" (Annalen 15,44).

Und dann gab es offenbar einen Punkt, an dem Nero ziemlich generzt war und sagte: "Ich mag diese Gesänge nicht. Nehmt lieber andere als die Christen." Diese Christen brannten als lebendige Fackeln und sie sangen. Du sagst: "Das gibt's doch gar nicht. Das ist doch nicht menschlich?" Richtig. Das ist übernatürlich. Das ist Freude, die von innen kommt.

Aus Uwe Schäfers Buch "Freude! ohne! Ende!" Schwarzenfeld: Neufeld Verlag, 2006, S.22.

1Okt/100

Dankbar fuer jeden Augenblick

Wir sind dazu eingeladen, uns jeden Augenblick unseres Lebens zu freuen, weil jeder Moment des Lebens ein Geschenk ist. Ab und zu lüftet sich der Schleier und wir können es sehen.

Meine enge Freundschaft zu Chuck begann, als wir beide fünfzehn waren. Wir gingen zusammen zur Schule und zur Universität, wir verliebten uns beide gleichzeitig (und bekamen beide einen Korb). Wir gingen als Vertraute, gegenseitige Berater und Kumpel durch alle wichtigen Lebensereignisse.
Vor ein paar Jahren rief Chuck mich an, um mir zu sagen, dass er Krebs hatte. Die erste Prognose war sehr gut, auch wenn er sich einer komplizierten Behandlung unterziehen musste. Wie es seiner Art entsprach, rasierte Chuck sich den Kopf vor der Chemotherapie, klebte goldene Glitter auf seine Glatze,lief in Unterwäsche durchs Haus und nannte sich "Chemo-Man". Chuck und ich lebten zu dieser Zeit über 2000 Kilometer voneinander entfernt, aber während er sich seiner Behandlung unterziehen musste, telefonierten wir jeden Samstagvormittag miteinander. Die Chemotherapie zerstörte seinen Appetit; er konnte keine feste Nahrung bei sich behalten; er wurde so dünn, dass ihn sogar seine Kinder kaum noch erkannten. Schließlich bekam er noch eine Infektion und sein Zustand verschlechterte sich innerhalb kürzester Zeit, weil sein Immunsystem durch die Chemotherapie so geschwächt war. Aber Chuck kämpfte sich durch und beendete schließlich die Behandlung. Chemo-Man hatte sich durchgesetzt.

Einen Monat später hatte Chuck seine erste Kontrolluntersuchung nach der Behandlung. Er rief mich an diesem Abend an: Der Krebs war zurückgekommen, hatte ihm der Arzt erklärt, schlimmer als vor der Behandlung. Dit Chuck selbst Arzt war, wusste er, was dies bedeutete. Er wusste. dass er bald sterben würde, wenn der Krebs so schnell und so stark zurückgekommen war. Es war ein Todesurteil.
Ich war wie betäubt. Als ich an diesem Abend zu Bett ging, konnte ich nicht einmal beten. "Da muss irgendwo etwas falsch gelaufen sein, protestierte ich. "Sie werden herausfinden, dass alles in Ordnung ist." Ich war erstaunt, wie schnell die Verdrängungsmechanismen einsetzen.
Am nächsten Morgen rief Chuck mich um 6:30 Uhr an. "Du wirst es nicht glauben", sagte er. Irgend jemand im Labor hatte seine Testergebnisse mit denen eines anderen Patienten verwechselt, der sich noch keiner Behandlung unterzogen hatte. Es stellte sich heraus, dass Chucks Krebs verschwunden war - und bis heute, viele Jahre später, nicht zurückgekommen ist.
"Ich werde leben", sagte mein Freund. "Ich werde meine Kinder arufwachsen sehen. Ich werde mit meiner Frau alt werden. Ich werde leben!" Ein paar Momente lang weinten wir beide am Telefon. Chuck erzählte mir, dass er in sich eine Dankbarkeit spürte, die er nie zuvor gekannt hatte. Er konnte nicht mehr aufhören, seine Kinder und seine Frau zu umarmen. Dinge, die ihm früher Sorgen gemacht hatten, verloren nun an Bedeutung. Er würde leben - und auf einmal konnte er nicht nur intellektuell verstehen, sondern ganz praktisch erfahren, dass das Leben ein Geschenk ist.

Wir verdienen es nicht, können es nicht kontrollieren, können keinen Augenblick als selbstverständlich hinnehmen. Jede Sekunde ist ein Geschenk Gottes. Jeder Tag ist ein Freudentag.

Quelle: John Ortberg, Das Leben nach dem du dich sehnst

24Aug/100

Glaube und Lachen

Zur Serie "Fröhlicher Glaube".

"Wo Glaube ist, das ist auch Lachen." (Martin Luther)

Was ist das dann ohne Lachen, wenn man das nicht Glaube nennen kann? Religiöse Frömmigkeit? Selbstgerechtigkeit? Werkgerechtigkeit? Falsche Bibelinterpretation?

28Dez/090

Lach doch mal

Wie kann man andere dazu bringen glücklich zu sein?

Wie kann man anderen ein Lächeln ins Gesicht zaubern?

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So einfach :-)

17Jun/091

Jetzt freu dich mal :-)

Ich freue mich an diesem Leben
ein jeder Tag der mir gegeben
ist ein Geschenk aus Gottes Hand.

Ich bin vergnügt auf meinen Wegen,
weil ich umstellt von seinem Segen
dies hab ich immer neu erkannt!

Freue dich

lach doch mal

Das ganze Lied gibt es hier: http://bitflow.dyndns.org/german/KurtHeimbucher/Ich_Freue_Mich_An_Diesem_Leben.pdf (Danke @Martin)

19Feb/090

Das Leben ist herrlich!

Ein Mann klagt einem erfahrenen Rabbi sein Leid: „Mein Leben ist nicht mehr erträglich. Wir wohnen mit sechs Personen in einem Raum. Ich halte die Enge und den Lärm nicht mehr aus. Was soll ich nur machen?” Der Rabbi überlegte und riet ihm dann: „Nimm deinen Ziegenbock noch mit in euer Zimmer!” Der Mann erhob verwundert seine Einwände gegen den Vorschlag. Doch der Rabbi beharrte auf seinem Rat: „Tu, was ich dir gesagt habe, und komm nach einer Woche wieder!”
Nach einer Woche kam der Mann zum Rabbi. Er war vollkommen entnervt und total am Ende. „Wir können es nicht mehr aushalten. Der Ziegenbock stinkt fürchterlich. Die Tage sind eine einzige Qual, die Nächte schlimm und schlaflos.” Der Rabbi sagte nur: „Geh nach Hause und stell den Ziegenbock wieder in den Stall. Dann komm nach einer Woche wieder!” Die Woche verging. Als der Mann zum Rabbi kam, lachte er übers ganze Gesicht: „Das Leben ist herrlich, Rabbi. Wir genießen jede Minute. Kein Ziegenbock, kein Gestank. Nur wir sechs im Zimmer. Das Leben ist herrlich!”

Manchmal wird das Leben in seinen engen Grenzen wieder weit und lebenswert, wenn man an die viel größere Not denkt, in der man sein und leiden könnte. Manchmal muss man sich die Not ins eigene Zimmer stellen, damit man erkennt, wie gut man ohne sie leben kann. Aber wirklich herrlich wird ein Leben nicht durch Vergleiche mit anderen Menschen oder Situationen. Wirklich herrlich bleibt das Leben nur im Wissen um einen Herrn des Lebens. Unser Leben ist dann herrlich, auch in mancher Bedrängnis, wenn wir einen Herrn haben, der in allen Lebenslagen unser Helfer und Beistand ist. Nur wer einen starken Herrn hat, dessen Leben wird letztlich auch „herrlich” sein!

Smilie

Ich freue mich
Herr, ich werfe meine Freude wie Vögel an den Himmel.
Die Nacht ist verflattert, und ich freue mich am Licht.
Deine Sonne hat den Tau weggebrannt vom Gras und von unseren Herzen.
Was da aus uns kommt, was da in uns ist an diesem Morgen, das ist Dank.
Herr, ich bin fröhlich heute am Morgen.
Die Vögel und Engel jubilieren, und ich singe auch.
Das All und unsere Herzen sind offen für deine Gnade.
Ich fühle meinen Körper und danke.
Die Sonne brennt meine Haut, ich danke.
Das Meer rollt gegen den Strand, ich danke.
Die Gischt klatscht gegen unser Haus, ich danke.
Herr, ich freue mich an der Schöpfung
und dass du dahinter bist und daneben
und davor und darüber und in uns.
Ich freue mich, Herr, ich freue mich und freue mich.
Die Psalmen singen von deiner Liebe, die Propheten verkündigen sie.
Und wir erfahren sie:
Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Himmelfahrt
ist jeder Tag in deiner Gnade.
Herr, ich werfe meine Freude wie Vögel an den Himmel.
Ein neuer Tag, der glitzert und knistert, knallt und jubiliert von deiner Liebe.
Jeden Tag machst du. Halleluja, Herr!
(Gebet aus Westafrika)

Aus einem Andachtsbuch von Axel Kühner