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Wir Christen sind selbst schuld

Wir Christen sind selber schuld

»Mehr als die Hälfte aller Deutschen hat null Ahnung, was Pfingsten bedeutet … Die Kirchen sind selbst schuld, wenn christliche Feiertage nur noch als Ausflugstage erlebt werden. Wer sein „Produkt“ so schlecht verkauft, verdient nichts Besseres. Wenn offizielle Kirchenbotschaften oft wie Parteiprogramme klingen, dann, liebe Christen: Lebt ihr wenigstens euren Glauben offensiv in der Familie, am Arbeitsplatz!«

Peter Hahne in der „Bild am Sonntag“ (15.5.2016)

Die Krise von Kadesch

Die Krise von Kadesch

„Wo der Missionsauftrag ernstgenommen wird, gerät jede Gemeinde in eine Krise. Wir könnten sie die »Krise von Kadesch« nennen.

Von Kadesch aus sandte Mose zwölf Kundschafter in das verheißene Land Kanaan. 40 Tage lang durchstreiften sie es. Dann kehrten sie zurück und berichteten Mose, Aaron und der ganzen Gemeinde, dass es sich tatsächlich um ein Land handelte, das von Milch und Honig überfloss. Als Beweis brachten sie eine so große Weintraube mit, dass zwei Männer sie an einer Stange tragen mussten. Aber sie ließen auch keinen Zweifel daran, dass sie das Land praktisch für uneinnehmbar hielten.

Unterstützt von Josua schlug Kaleb trotzdem vor: »Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen«. Aber die übrigen zehn Kundschafter bildeten die Mehrheit. Plötzlich wurden in ihren Berichten alle Menschen, die sie gesehen hatten, zu Riesen. »Wir waren in unseren Augen wie Heuschrecken«, und außerdem frisst das Land seine Einwohner, erklärten sie. Da schrie das Volk und weinte die ganze Nacht. Kaleb und Josua sollten gesteinigt werden. Gott musste eingreifen, um sie und Mose vor dem Zorn des Volkes zu schützen.

Kaleb erhielt später, nach der Einnahme Kanaans, das Gebiet jener Riesen als Erbe zugewiesen. Es stellte sich heraus, dass diese Menschen keineswegs kampferfahren waren. Die zehn Kundschafter hatten durch ihre Angst das Volk davon abgehalten, den Auftrag Gottes durchzuführen. Alle, die zu dieser Generation gehörten, starben auf der Wüstenwanderung. Nur Josua und Kaleb blieben am Leben. Sie eroberten später als Anführer einer neuen Generation das verheißene Land.

Das Problem von Kadesch charakterisiert auch die Situation mancher Gemeinde heute. Anstatt dem Auftrag, alle Menschen mit dem Evangelium bekanntzumachen, nachzukommen, wird protestiert: Die Aufgabe ist viel zu groß. Es ist unmöglich, sie durchzuführen. Man wird uns das Reden verbieten, uns gefangen nehmen oder töten. Man kann dieser Aufgabe einfach nicht nachkommen. Der heutige Aufschrei der Christusgemeinde im Blick auf die Erfüllung der Weltmission hört sich an, als handle es sich dabei um die Idee eines Fantasten, aber nicht um den Auftrag des lebendigen Gottes selber.“

Aus dem Buch „Unsere Gemeinde kann wachsen“ von Anton Schulte.

Mein Freund jetzt steh ich hier vor Gott und bin allein mit meiner Not

Ein zutiefst trauriges Gedicht, wenn man Menschen liebt, die verloren gehen…

The way out? (from Hell)

Mein Freund jetzt steh ich hier vor Gott
und bin allein mit meiner Not.
Das Gericht erwartet mich
und darum denke ich an dich.

Gehörtest du denn nicht zu denen,
die sich Gottes Kinder nennen?
Wusstest du denn nicht Bescheid,
vom Gericht der Ewigkeit?

Alles teiltest du mit mir
und vieles lernte ich von dir.
Und ich hab dir fest vertraut
und dabei doch auf Sand gebaut.

Jetzt steh ich hier mit leeren Händen,
an niemand kann ich mich jetzt wenden,
der mir jetzt noch helfen kann.
den Retter hast du mir verschwiegen,
für meine Lebenslügen,
ich nun meinen Lohn empfang.

Für dich steht Jesus im Gericht,
an meiner Stelle aber nicht.
So bin ich ewig nun verlassen,
adieu mein Freund, ich kann’s nicht fassen!

Zitiert von Hans-Peter Royer in einer Predigt…

Bildquelle: Giampaolo Macorig via Compfight

Ich danke meinem Gott von ganzem Herzen (Lied & Text von Klaus Heizmann)

Es gibt offentlich zwei deutsche Versionen dieses Lieds. Die Version des Videos:

1. Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen.
Erzählen will ich von all seinen Wundern und singen seinen Namen.
Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen.
Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja!
Ich freue ich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja!

Die Version von Klaus Heizmann:

1. Ich danke meinem Gott von ganzem Herzen.
Von all seinen Wundern will ich laut erzählen und loben seinen Namen.
Ich danke meinem Gott von ganzem Herzen.
Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja!
Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja!

2. Kommt, stimmet ein in Lob von ganzem Herzen!
Verkündiget unter den Völkern sein Tun und lobsinget seinem Namen.
Kommt, stimmet ein ins Lob von ganzem Herzen,
denn unser Herr ist ein ewiger Gott. Halleluja!
Denn unser Herr ist ein ewiger Gott. Halleluja!

Original: Je louerai l’Éternel Rechte: 1976 Alain Bergése, Frankreich

 

Rezension: „Leidenschaftlich glauben – Jüngerschaft vertiefen“ von Mike Breen & Walt Kallestad

Leidenschaftlich glauben - Jüngerschaft vertiefen

Titel: Leidenschaftlich glauben – Jüngerschaft vertiefen

Untertitel: 8 Impulse zum geistlichen Wachstum
Originaltitel: A Passionate Life

Autoren

Mike Breen war Leiter einer der größten Gemeinden Europas, der St. Thomas Kirche in Sheffield (England). Mike lebt nun in  South Carolina, und leitet 3DM, lehrt am Fuller Seminary (Kalifornien) und betreut insbesondere Gemeindegründer. Hier ist sein Blog: Mike Breen

Walt Kallestad hat am Concordia College in Moorhead, Minnesota, und Luther-Northwestern Seminary in St. Paul, Minnesota studiert, und seinen Doktor am Fuller Theological Seminary in Pasadena, California, gemacht. Er ist Pastor an der Church of Joy in Glendale (Arizona), erfolgreicher Buchautor und Vortragsreisender in Sachen Leiterschaft und Gemeindewachstum. Sein besonderes Anliegen ist es, programmfixierte Kirchen in beziehungsorientierte Gemeinden zu verwandeln.

Übersetzer: Ingo Rothkirch

Buchtext

„Wie kann mein Glaube an Leidenschaft gewinnen? Mit acht einprägsamen Verkehrszeichen markieren die Autoren dieses Buches den Weg der Jüngerschaft aus dem Dschungel der Gefühle in eine erfüllende Gottesbeziehung.

Die eindeutigen Wahrheiten dieses Buches rücken ein Leben voller Leidenschaft für Gott mitten in den Bereich des Möglichen. (Bill Hybels, Willow Creek Community)“

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Inhaltliche Übersicht

Breen und Kallestad stellen in diesem Buch mit Hilfe von Figuren acht interessante Konzepte zu verschiedenen Themenfeldern zusammen.

  1. Der Kreis: Die LebensSchule – es geht um Umkehr (Beobachtung, Reflektion, Diskussion) und Glaube (Planung, Verantwortung, Handlung).
  2. Der Halbkreis: Der LebensRhythmus – thematisiert wird das richtige Verhältnis zwischen den beiden Polen Arbeit und Erholung.
  3. Das Dreieck: Die LebensDimensionen – hier ist die Rede von den drei Beziehungsdimensionen: zu Gott, den Nahestehenden und dem Rest der Welt.
  4. Das Quadrat: Das LebensBeispiel – vier aufeinanderbauende Führungs- bzw. Lernstile in der Jüngerschaft werden dargestellt.
  5. Das Fünfeck: Die LebensAufgabe – anhand von Epheser 4,11-13 Rezension: „Leidenschaftlich glauben – Jüngerschaft vertiefen“ von Mike Breen & Walt Kallestad weiterlesen