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Gegen den Trend an Schöpfung glauben!

Kann man heute noch an Schöpfung glauben?

gruppendenken

Manchmal ergeht es uns wie in diesem alten Witz:

Ein Autofahrer hört im Radio: „Ein Geisterfahrer auf der A7!“ Sagt der Fahrer: „Was? Einer? Hundert!“

Man muss sich unweigerlich die Frage stellen, ob man selbst oder die Mitmenschen falsch unterwegs sind.

Für manchen Leser mag die Schöpfungslehre selbstverständlich wahr sein, doch wir leben in einer Zeit und einem Land, indem die Evolutionstheorie als einzig vernünftiges Denkmodell gilt. In Radio, TV, Zeitungen und Büchern hört und liest man von Millionen von Entwicklungsjahren und unseren angeblichen Vorfahren aus der Steinzeit.

Unsere Kinder oder Enkelkinder lernen sogar im Religionsunterricht und bei vielen Pfarrern, dass Gott die Welt durch Evolution entstehen ließ. Die Evangelische und Katholische Kirche haben sich schon vor einigen Jahren öffentlich zur „Theistischen Evolution“ bekannt.

Obwohl ich nicht wissenschaftsfeindlich bin, vertrete ich den Kreationismus. Ich bin von Natur aus kein Querdenker oder Einzelgänger. Mir wäre es lieber, wenn ich mit meinen Ansichten zur Entstehung der Welt nicht anecken würde. Doch ich denke, dass es vernünftiger ist an Schöpfung zu glauben, als an Evolution

an Schöpfung glauben

Eine Frage der Mehrheit?

Hier nur so viel: Wahrheit ist keine Frage von Mehrheiten und Popularwissenschaften. Wir haben schon häufig erlebt, dass Wahrheiten propagiert wurden, die mit einem Herrschaftswechsel dann wieder ganz anders aussahen.

Man bedenke auch: Es war und ist in vielen Ländern normal für die Christen eine Minderheitenmeinung zu vertreten. Es sollte auch uns als Kreationisten nichts ausmachen gegen den Trend an die Schöpfungslehre zu glauben.

Eine Frage der Wissenschaft?

Und die Wissenschaften revidieren „gesicherte“ Erkenntnisse morgen schon wieder. Da kann man erst recht nicht leichtfertig glauben, was heute allgemein an Wahrheitserkenntnis im Umlauf ist. Ja, es wird ja sogar teilweise noch in der Schule falsch gelehrt, obwohl die Wissenschaftler schon viel weiter sind…

 

03-05-Knox

Mein Papa hat mich früher immer gefragt: „Wenn andere vom Hochhaus springen, springst du auch?“

Auch wenn wir belächelt, ignoriert oder sogar gemobbt werden – lasst uns zu unserem Glauben stehen. Gott will als Schöpfer geliebt werden! Nur die toten Fische schwimmen immer mit dem Strom…

Was bedeutet eigentlich „an Gott glauben“?

Was bedeutet glauben

An Gott glauben bedeutet nicht, was heute viele Menschen darunter verstehen. Ein Glaube wie Gott ihn möchte, besteht nicht nur in der Annahme, dass es ihn gibt. Ein Vers aus dem Buch Sprüche drückt etwas klarer aus, was an Gott glauben bedeutet:

Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen so wird er dich recht führen.

Verlass dich auf den Herrn

Dieses Vertrauen und an Gott glauben bedeutet:

  1. Ich glaube seinem Urteil über mich: Ich bin ein Sünder. Ich habe Gottes Gebote nicht gehalten und seine Strafe verdient.
  2. Ich glaube an das Angebot Gottes in Jesus Christus: Er kam zu uns, damit wir zu Gott kommen können. Durch Jesus können mir meine Sünden vergeben und die Beziehung zu Gott wiederhergestellt werden.
  3. Ich vertraue ihm im Alltag – hoffe auf seine Hilfe, suche Trost und Korrektur und habe Freude an Gott.
  4. Ich bin Gott gehorsam – wer mich liebt hält meine Gebote. Nicht menschliche Regeln, sondern Gott lieben und den Nächsten lieben – darin sind alle Gebote eingeschlossen.

Verlass dich auf den HERRN! Eigentlich steht dort für Herr „Jahwe“, Gottes Eigenname, den die Juden aus Gottesfurcht nicht benutzt haben. An Gott zu glauben bedeutet ihn persönlich zu kennen und sich auf ihn zu verlassen. Das ist die Aufforderung. Es geht sogar darum, das von ganzem Herzen zu tun. Das erinnert stark an das wichtigste Gebot des christlichen Glaubens (und den Inhalt dieses Blogs): Liebe Gott von ganzem Herzen.

Gott will ein ungeteiltes Herz. Er will die Nummer eins in unserem Leben sein. Er will nicht, dass wir für ihn und für unsere Ehre leben. Woher erhoffen wir uns Hilfe? Wo suchen wir unsere Freude? Wie gelingt uns ein erfolgreiches Leben? Die Antwort will Gott selbst sein. Das ist der Anspruch zu „glauben“.

Das könnte man nun noch negativ abgrenzen:

und verlass dich nicht auf deinen Verstand

Wir Menschen vertrauen auf

  • unsere eigene Kraft, Intelligenz, Schönheit
  • was wir uns aufbauen: Erfolg, Anerkennung, Wohlstand.
  • Vergnügen: Feiern, Ausgelassenheit, Lust.
  • Hoffen auf andere Menschen: Suchen unser Glück im Partner, den Kindern, der Familie.
  • die Wissenschaft (die sich immer an der aktuellen philosophischen Mode orientiert und immer mehr selbst korrigiert)

Jeder von weiß meint doch am Besten zu wissen, was richtig und falsch ist, ob es Gott gibt und wie er ist… Alle Menschen verlassen sich auf ihr eigenes Denken und ihr eigenes Urteil. Sie meinen es am Besten zu wissen. Verlass dich nicht auf deinen Verstand… er ist so trügerisch.

Gott ist gnädig und spricht in unser Leben hinein – durch sein Wort – er ruft uns. Er will unser Herz gewinnen – unser Vertrauen und unsere Liebe.

Es gibt Menschen, die kopfüber 100 Meter in die Tiefe springen im Vertrauen auf ein Gummiseil, obwohl es nicht immer gehalten hat.
Es gibt Menschen, die sich Tausende von Kilometern hoch in den Weltraum schießen lassen im Vertrauen auf die Technik, obwohl sie nicht immer funktioniert hat.
Und es gibt Menschen, die mit allen Sinnen das Abenteuer des Glaubens wagen im Vertrauen auf Gott, weil er bisher immer sein Wort gehalten hat.

Doch selbst dann als Gläubiger irrt man so häufig – verlässt sich auf eigene Überzeugungen und Vorstellungen. Das führt zur Ablehnung – die Fehlerhaftigkeit der Christen gebrauchen manche Menschen als Argument für ihre Ablehnung Gottes und ihren Ungehorsam. Auch uns Christen fehlt manchmal Liebe und Wahrheit – wir suchen sie in seinem Wort. Darum geht es im nächsten Teilsatz.

Sondern gedenke an ihn, in allen deinen Wegen!

Gedenke an ihn bedeutet erkenne ihn, suche ihn! Gott möchte, dass wir seineHilfe suchen und darauf hoffen (Spr 16,3; Ps 37,5) und nach seinem Willen fragen!

 Vertrau auf Jahwe und tue das Gute, · wohne im Land und lebe wahrhaftig! (…) Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen (…) Sei stille dem HERRN und warte auf ihn. (Ps 37,3.5.7)

Egal wie es dir geht und was passiert ist, sollst du Gott suchen und nach ihm fragen. Das bedeutet an Gott zu glauben! Das Leben kann unheimlich hart und ungerecht sein. Die einen wenden sich deshalb von Gott ab, doch andere wenden sich gerade deshalb Gott zu!

Ich wünsche dir, dass du glauben kannst! Oder dass du betest: „Jesus ich glaube, hilf meinem Unglauben!“

Der Papst erklärt alle, die Gutes tun für erlöst

Pope_Francis_in_March_2013

Folgender Abschnitt ist heute bei der Huffington Post zu lesen:

“They complain,” the Pope said in his homily, because they say, “If he is not one of us, he cannot do good. If he is not of our party, he cannot do good.” And Jesus corrects them: “Do not hinder him, he says, let him do good.” The disciples, Pope Francis explains, “were a little intolerant,” closed off by the idea of ​​possessing the truth, convinced that “those who do not have the truth, cannot do good.” “This was wrong . . . Jesus broadens the horizon.” Pope Francis said, “The root of this possibility of doing good – that we all have – is in creation”. Pope Francis went further in his sermon to say: „The Lord created us in His image and likeness, and we are the image of the Lord, and He does good and all of us have this commandment at heart: do good and do not do evil. All of us. ‘But, Father, this is not Catholic! He cannot do good.’ Yes, he can… „The Lord has redeemed all of us, all of us, with the Blood of Christ: all of us, not just Catholics. Everyone! ‘Father, the atheists?’ Even the atheists. Everyone!“.. We must meet one another doing good. ‘But I don’t believe, Father, I am an atheist!’ But do good: we will meet one another there.”

Ich kann das leider nicht überprüfen, ob der Papst dies wirklich gesagt hat. Aber wenn das stimmt, bin ich geschockt.

  1. Der Text der zur Grundlage gelegt wurde ist Markus 9,38-41. Man lese ihn aufmerksam und frage dann, ob die Deutung des Papstes damit übereinstimmt.
  2. In Mk 9,39 und 9,41 nennt Jesus ausdrücklich die Voraussetzung – die guten Werke geschehen in seinem Namen & sie werden aufgrund von Christus getan. In Jesu Namen ein Wunder zu tun, setzt Glauben voraus! Davon ist beim Papst nicht die Rede…
  3. Der fremde Mann in Mk 9,38-41 handelte, weil er Jesus kannte und liebte – und gehörte trotzdem nicht zum engen Jüngerkreis. Der Mann war also nicht einfach ein Exorzist, sondern ein Nachfolger Jesu Christi (im Gegensatz dazu Apg 19,13-16). Wie steht dieser Mensch zu Jesus? Wenn er ein Jesus-Gläubiger ist, dann soll man ihn im Gutes tun nicht aufhalten – selbst wenn er nicht zur eigenen Gruppierung gehört! Das ist die Aussage des Textes. Nicht, dass alle die Gutes tun belohnt werden…
  4. Von Gott her gesehen können wir Menschen tatsächlich ohne Glauben keine guten Werke tun. Sie sind vor Gott in letzter Hinsicht nicht gut, wenn sie nicht aus der richtigen Motivation, mit dem richtigen Ziel und zu seiner Ehre  geschehen: Röm 14,23 / Eph 2,10. Kein schlechter Baum kann gute Früchte hervorbringen (Mt 7,18).
  5. Jesus ist zwar für alle Menschen gestorben, aber damit sind sie noch lange nicht alle erlöst und gerettet. Man lese 1Tim 2,4-6 / 2Kor 5,19-20.

„Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen.“ (Hebräer 11,6)

Was denkt ihr dazu? Wird dem Papst hier Unrecht getan oder bestätigt dies den grundlegenden Irrtum der katholischen Kirche?

Hier ist der ganze Artikel aus dem ich das Zitat oben habe: Pope Francis Says Atheists Who Do Good Are Redeemed, Not Just Catholics

Wie entsteht & wächst der Glaube?

Zitat der KW 29/2012

Damit im Herzen Glauben entsteht, ist es notwendig, das biblische Wort zu hören. „Der Glaube kommt aus der Predigt“; wörtlich: „aus dem Gehörten“ (Röm 10,17). Das ist eine grundlegende Aussage über die Zueignung des Heils an den Menschen. Hier wird das äußere Wort als Quelle des Glaubens ausgewiesen. (…)

Auch der in der Erkenntnis des Wortes gereifte Christ ist genauso davon abhängig, dass Gott ihm zur weiteren Erkenntnis die Augen auftut, wie jener Christ, der am Anfang der Erkenntnis Christi steht.

Quelle: Berhard Kaiser, Christus allein – Rechtfertigung und Heiligung biblisch-reformatorisch, betanien, 2008, S. 43-44.

Glauben ist ein Beziehungswort

Bei „glauben“ denken wir all zu häufig nur an „für wahr halten“ oder „meinen“. Doch Jesus davon sprach, dass die Menschen ihm glauben sollten, damit sie gerettet werden, dann meinte er viel mehr als „für wahr halten“. Dann meinte er, dass wir unser Vertrauen in ihn setzen:

Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Joh 3:16)

Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. (Mk 16:16)

So wie Kinder ihren Eltern und Ehepartner sich einander vertrauen, so sollen auch wir Gott vertrauen. Dazu müssen wir in einer guten Beziehung zu ihm stehen. Wir müssen Gemeinschaft mit ihm pflegen… Man kann nicht „glauben“ ohne Gemeinschaft mit Gott zu haben… Wer hier auf der Erde keine Gemeinschaft mit Gott hat, wird sie auch nicht im Himmel haben… „Glauben, vertrauen, Gemeinschaft haben“ etc. sind andere Worte für „lieben“…

Gott wünscht sich: Liebe mich von ganzem Herzen!

Empfehlenswert: http://www.cfg-mettmann.de/glaube.htm

Glaube und Wissenschaft

David Brewster

Sir David Brewster, ein schottischer Physiker, wurde einmal gefragt: „Haben Sie als Wissenschaftler keine Schwierigkeiten, an alles, was in der Bibel steht, zu glauben?“

Er antwortete: „Überhaupt nicht. Warum nehmen die Menschen sie nicht als die Wahrheit an? Wegen des Hochmuts ihres Verstandes. Wenn der Verstand meint weiser zu sein, als was in der Bibel steht, dann vergißt er seine Grenzen und geht über seinen Bereich hinaus.“

„Aber die Wunder in der Bibel, haben Sie keine Probleme damit?“

„Absolut nicht. Wir sind von Wundern umgeben. Unsere Existenz ist ein Wunder. Wir können die Beziehung zwischen unserem Körper und unserer Seele nicht erklären. Jeder von uns muß Dinge glauben, die er weder nachprüfen noch verstehen kann. Es gibt Geheimnisse, die dem Schöpfer allein gehören. Ich versuche z.B. nicht, die Souveränität der Gnade und die Verantwortung des Menschen zusammenzubringen. Beides ist wahr. Gott kennt alles. Ich stütze mich auf sein Wort. Wir können in dieser Welt nicht damit rechnen, alle Fragen zu lösen und alles zu erklären. Anerkennen wir doch unsere Grenzen! Aber ich danke Gott dafür, daß der Weg des Heils so einfach ist. Wer ihn gehen will, muß nicht zuerst schwierige Dinge begreifen können. Glaube an den Herrn Jesus: Das bedeutet Leben. Ich habe mich ihm anvertraut, ich besitze das ewige Leben und erfreue mich des Friedens des Gewissens und des Herzens.“

Quelle: zeltmacher