lgvgh – ein Blog von Viktor Janke Auf dem Weg Gott von ganzem Herzen zu lieben

29Dez/110

Wenn Weihnachten vorbei ist

„- nein, es ist mit ihrer Weihnachtsfreude vorbei, sobald die feierlichen Gefühle sich abgekühlt haben und die Weihnachtslichter ausgelöscht sind. Wüßtest du, was Christus uns getan hat, dann würdest du das ganze Jahr und dein ganzes Leben Weihnachten feiern“.

Carl Olof Rosenius in "Gesetz und Evangelium", II. Band, S. 497.

28Dez/110

Linkempfehlungen KW 51 – 2011

1) Wer gerne liest, findet bei http://quote.fm viele lesenswerte Texte...

2) SEHR EMPFEHLENSWERTES BUCH & Leserunde bei nimm-lies.de: Lit! A Christian Guide To Reading Books

3) Drei Tipps wie Neujahrsvorsätze gelingen

3) Acht Minuten, die das Leben eines Menschen verändern können: www.acht-minuten.de

4) Weihnachten ein heidnisches Fest?

5) Struggling to Learn Greek? Für alle die im Theologiestudium etc. griechisch lernen...

24Dez/110

Wissen das die Menschen eigentlich?

Die Tiere stritten sich darum, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.

„Das ist doch klar", sagte der Fuchs, „der Gänsebraten! Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?" Der Eisbär widersprach: „Schnee muss sein, viel Schnee! Weiße Weihnachten, das ist es!" Das Reh aber sagte: „Der Tannenbaum ist es! Ohne Tannenbaum gibt es kein ordentliches Weihnachten." „Aber nicht mit so vielen Kerzen", heulte die Eule, „schummerig und gemütlich muss es sein. Die Weihnachtsstimmung ist die Hauptsache!" „Und ein neues Kleid? Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist Weihnachten nichts", rief der Pfau. Und die Elster krächzte dazu: „Jawohl, und Schmuck, viel Schmuck. Ein Ring, ein Armband, eine Brosche, eine Kette, ein Diamant. Dann ist Weihnachten!" „Und der Stollen? Und die Kekse?", brummte der Bär. „Das ist doch die Hauptsache und die anderen schönen süßen Honigsachen. Ohne das verzichte ich auf Weihnachten!" Der Dachs aber erklärte: „Macht's wie ich: Pennen, pennen, pennen. Das ist das einzig Wahre. Weihnachten heißt für mich, mal richtig ausschlafen!" „Und saufen", dröhnte der Ochse, „mal richtig saufen und dann schlafen, schlafen."

Aber dann schrie er plötzlich: „Au!" Der Esel hatte ihm einen kräftigen Huftritt verpasst: „Du Ochse, denkst du denn gar nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: „Das Kind, ja das Kind, das war doch die Hauptsache." Nach einer Weile fragte er den Esel: „Du, Esel, wissen das die Menschen eigentlich?"

Welcher Esel weiß das nicht?

22Dez/110

Zu Bethlehem geboren – Gedicht von F. Spee

Ein Weihnachtsgedicht, das die Liebe zu Gott ausdrückt (LGVGH):

Zu Bethlehem geboren
Ist uns ein Kindelein,
Dies hab ich auserkoren,
Sein eigen will ich sein.
Eija, eija,
Sein eigen will ich sein.

In seine Lieb versenken
Will ich mich ganz hinab;
Mein Herz will ich ihm schenken
Und alles, was ich hab!
Eija, eija,
Und alles, was ich hab!

O Kindelein von Herzen,
Dich will ich lieben sehr,
In Freuden und in Schmerzen,
Je länger mehr und mehr.
Eija, eija, Eija, eija,
Je länger mehr und mehr.

Dazu dein Gnad mir gebe,
Bitt' ich aus Herzensgrund,
Daß ich allein dir lebe,
Jetzt und zu aller Stund'!
Eija, eija,
Jetzt und zu aller Stund'!

Dich, waren Gott, ich finde
In meinem Fleisch und Blut,
Darum ich denn mich binde
An dich, mein höchstes Gut.
Eija, eija,
An dich, mein höchstes Gut.

Lass mich von dir nicht scheiden,
Knüpf zu, knüpf zu das Band
Der Liebe zwischen beiden,
Nimm hin mein Herz zum Pfand.
Eija, eija,
Nimm hin mein Herz zum Pfand.

Friedrich Spee, 1591-1635

21Dez/110

Eins der schönsten Weihnachtslieder ever

Der Text ist von Paul Gerhardt (1607-1676) gedichtet 1653

Der Text lebt von Kontrasten wie Größe – Kleinheit, Armut – Reichtum, wobei das scheinbar arme und schwache Kind in der Krippe als wahrhaft mächtig und reich erkannt wird, der Glaubende, der ihm begegnet, sich dagegen als armselig und leer erfährt, solange das Kind ihn nicht beschenkt und verwandelt.

Das Evangelische Gesangbuch von 1993 enthält unter Nr. 37 neun von Paul Gerhardts 15 Strophen (1, 3, 4, 5, 7, 10, 11, 13 und 14) in behutsamer textlicher Überarbeitung.

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1. Ich steh an deiner Krippe hier,
O Jesu du mein Leben;
Ich komme, bring und schenke dir,
Was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
Und laß dir's wohlgefallen.

2. Da ich noch nicht geboren war,
Da bist du mir geboren
Und hast mich dir zu eigen gar,
Eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht,
Da hast du schon bei dir bedacht,
Wie du mein wolltest werden.

3. Ich lag in tiefster Todesnacht,
Du warest meine Sonne,
Die Sonne die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.

20Dez/110

Weniger schenken ist mehr!

Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht. (Kurt Marti)

Weihnachten ist der Orgasmus des Kapitalismus. (Anonym)

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16Dez/110

Die Geschichte von Candy Cane

An einem trüben Novemberabend ritt ein Fremder in die Stadt. Er hielt vor einem verlassenen Laden und stieg vom seinem Pferd. Die Fenster des Gebäudes waren mit Brettern vernagelt und die Tür war schon lange verschlossen. Doch der Fremde zog einen Schlüssel aus der Tasche, öffnete, lächelte und sagte leise zu sich: „Das ist er also. Genauso hatte ich ihn mir vorgestellt.“

Den ganzen grauen und regnerischen November hindurch arbeitete er.

Die Menschen in der Stadt hörten ihn hämmern und sägen und rochen den Geruch von neuem Holz und frischer Farbe. Aber niemand wusste, wer der Fremde war oder was er tat.

Der Major hoffte, dass der Mann ein Arzt war, der seine Krankheiten heilen konnte.

Die jungen Frauen hofften, dass er ein Schneider war, der ihnen wunderschöne Kleider nähen könnte.

Die Bauern hofften, dass er ein Händler war, bei dem sie ihr Getreide gegen andere Waren eintauschen könnten.

Am meisten aber hofften die Kinder. Ihr Wunsch war der größte Wunsch von allen. Dieser Wunsch war so groß, dass sich keiner von ihnen traute ihn auch nur auszusprechen.

Niemand sprach mit dem Mann.

Niemand bot ihm seine Hilfe an.

Aber alle warteten und schauten und staunten und hofften.

Eines Tages aber hielt es ein kleines Mädchen einfach nicht mehr aus.

30Dez/100

Jesus und der Weihnachtsmann

Zum Abschluss des Themas Weihnachten (für dieses Jahr) :-)

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Und hier noch ein gefundener Artikel zum Thema "Umgang mit dem Weihnachtsmann als Christ":  Wie halt ich’s mit dem Weihnachtsmann?

30Dez/101

Weihnachten 2.0

Eine Video, das die Weihnachtsgeschichte so erzählt, wie es wohl wäre, wenn sie heutzutage passiert wäre...

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Das obere Video kennen wahrscheinlich schon viele.

Dies hier auf http://interone.de ist nicht so bekannt, aber ebenso gut.

26Dez/100

Weihnachten, weil alles einen Knacks hat

"Ich las von einer bewegenden Weihnachtsgeschichte in einem Heim für behinderte Kinder. Sie beginnt ganz unweihnachtlich damit, dass ein etwa 12jähriger Junge während der Weihnachtsfeier eine Kerze anzünden darf. Vor Aufregung und Spannung bekommt er einen furchtbaren Anfall. Diese Situation erträgt der beste Freund dieses Jungen nicht und beginnt laut zu weinen: "Es hat alles einen Knacks!", ruft er voller Verzweiflung und mit Tränen im Gesicht. Friedrich von Bodelschwingh, der Leiter des Hauses, nimmt diese verzweifelte Klage auf und fragt die um den Weihnachtsbaum versammelten Kinder: "Was ist das Große an Weihnachten?" Nach einigen Augenblicken antwortet eines der Mädchen: "Weihnachten ist so groß, weil Gott da seinen Sohn geschickt hat, unseren Heiland." Worauf Bodelschwingh sie fragt: "Und warum hat er das getan?" Die Frage scheint das Mädchen zu überfordern. Doch plötzlich klettert sie auf einen Stuhl und von da auf den Tisch und ruft ganz laut und jubelnd: "Darum, weil alles einen Knacks hat!""

Könnten Sie es schlichter und prägnanter ausdrücken als dies kranke Kind? Von dem Elend der Welt »mit ihren tausend Plagen und grossen Jammers Last« will ich uns ganz wenige nennen: Vielleicht hat die Gesundheit einen Knacks abkommen oder die Beziehungen zwischen Eheleuten, Kindern und Eltern oder zwischen Kollegen haben einen Knacks weg. Man geht sich aus dem Wege, spricht noch übereinander, aber nicht mehr miteinander.

Und wie sieht es in unserer Beziehung zu Gott aus? Wenn wir da Bilanz ziehen, dann müssen wir zugeben: Unsere Beziehung zu Gott hat einen mächtigen Knacks weg. Die meisten leben im Alltag gottlos, ohne ihn. Sie treffen ihre Entscheidungen ohne Gott. Damit aber diese Beziehungskrise beendet werden kann, kam Gott in seinem Sohn Jesus Christus auf diese Erde. Was uns von Gott trennte, unsere Schuld, nahm er auf sich. Das ist Liebe pur. Als Antwort auf diese Liebe dichtete Pastor Bodelschwingh 1938 das Lied: »Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha, der in bittern Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah, das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld, das Geheimnis neuen Lichtes, aus des Vaters ewger Huld.« kr

Frage: Hat Ihre Beziehung zu Gott noch einen Knacks?

Tipp: Er wird nur dadurch geheilt, dass wir die Heilung durch Christus annehmen.

Bibel: Römer 3,9-26
Quelle: Stiftung Marburger Medien - Wenn der Himmel die Erde berührt & "Leben ist mehr 2009" gefunden bei jesus.ch

Hier 12 Gründe - etwas theologischer - warum Weihnachten notwendig ist: Twelve Reasons for Christmas