Rezension “Einfach himmlisch” von John Piper

Rezension Einfach himmlisch von John Piper

Ich habe schon einige Bücher zum Thema Ehe gele­sen. Doch kei­nes ist wie “Ein­fach himm­lisch!” Mit die­sem Buch ist John Piper ein Meis­ter­werk gelun­gen. Wäh­rend die aller­meis­ten christ­li­chen Bücher zum Thema Ehe mehr oder weni­ger gute Rat­ge­ber sind, offen­bart “Ein­fach himm­lisch!” das grund­sätz­li­che Ziel und den über­ge­ord­ne­ten Zweck der Ehe. Ich bin beein­druckt und möchte es nicht nur für Ehe­paare, son­dern unein­ge­schränkt jedem Chris­ten weiterempfehlen!

(…)

John Piper erklärt anhand der Bibel, wozu Gott die Ehe ins Leben geru­fen hat und wie sich die­ser Zweck in den Ehe­the­men wie Ver­än­de­rung, Haupt­sein & Unter­ord­nung, Sexua­li­tät, Kin­der bekom­men & Erzie­hung wider­fin­det. Seine Aus­le­gung ist schlicht und ent­hält doch so viele Erkennt­nisse. Ich hatte beim Lesen häu­fig Aha-Erlebnisse und habe das halbe Buch ange– und unterstrichen.

(…)

Lobe ich das Buch über den grü­nen Klee? Wenn du es nicht liest, kannst du es nicht beur­tei­len. Ich bin ein­fach begeis­tert. Natür­lich hat das Buch auch seine Schwä­che. Für viele Leser wird es zu „tro­cken“ sein. Bewe­gende Geschich­ten und Unter­hal­tung sind keine Stär­ken die­ses Buches. Doch wer bereit ist, sich auf die grund­le­gen­den Aus­sa­gen zu den The­men ein­zu­las­sen, wird davon mehr pro­fi­tie­ren, als ein beweg­tes Gemüt bewir­ken kann. Mein Blick auf die Ehe ist auf jeden Fall für immer verändert!

Auf nimm & lies kannst du meine Rezension ganz lesen.

Gegen den Trend an Schöpfung glauben!

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Manchmal ergeht es uns wie in diesem alten Witz:

Ein Autofahrer hört im Radio: “Ein Geisterfahrer auf der A7!” Sagt der Fahrer: “Was? Einer? Hundert!”

Man muss sich unweigerlich die Frage stellen, ob man selbst oder die Mitmenschen falsch unterwegs sind.

Für manchen Leser mag die Schöpfungslehre selbstverständlich wahr sein, doch wir leben in einer Zeit und einem Land, indem die Evolutionstheorie als einzig vernünftiges Denkmodell gilt. In Radio, TV, Zeitungen und Büchern hört und liest man von Millionen von Entwicklungsjahren und unseren angeblichen Vorfahren aus der Steinzeit. Unsere Kinder oder Enkelkinder lernen sogar im Religionsunterricht und bei vielen Pfarrern, dass Gott die Welt durch Evolution entstehen ließ. Die Evangelische und Katholische Kirche haben sich schon vor einigen Jahren öffentlich zur “Theistischen Evolution” bekannt.

Obwohl ich nicht wissenschaftsfeindlich bin, vertrete ich den Kreationismus. Ich bin von Natur aus kein Querdenker oder Einzelgänger. Mir wäre es echt lieber, wenn ich mit meinen Ansichten zur Entstehung der Welt nicht anecken würde. Doch ich denke wirklich, dass es vernünftiger ist an Schöpfung zu glauben, als an Evolution. Die Gründe werde ich hoffentlich hier im Blog noch nachliefern.

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Hier nur so viel: Wahrheit ist keine Frage von Mehrheiten und Popularwissenschaften. Wir haben schon häufig erlebt, dass Wahrheiten propagiert wurden, die mit einem Herrscherwechsel dann wieder ganz anders aussahen. Und die Wissenschaften revidieren “gesicherte” Erkenntnisse morgen schon wieder. Da kann man erst recht nicht leichtfertig glauben, was heute allgemein an Wahrheitserkenntnis im Umlauf ist. Ja, es wird ja sogar teilweise noch in der Schule falsch gelehrt, obwohl die Wissenschaftler schon viel weiter sind…

Man bedenke auch: Es war und ist in vielen Ländern normal für die Christen eine Minderheitenmeinung zu vertreten. Es sollte auch uns als Kreationisten nichts ausmachen…

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Mein Papa hat mich früher immer gefragt: “Wenn andere vom Hochhaus springen, springst du auch?”

Auch wenn wir belächelt, ignoriert oder sogar gemobbt werden – lasst uns zu unserem Glauben stehen. Gott will als Schöpfer geliebt werden! Nur die toten Fische schwimmen immer mit dem Strom…

Wer ist Weltmeister? Wir doch nicht, oder doch?

Wir sind Weltmeister

Gestern stand es ganz groß in allen möglichen Zeitungen: WIR SIND WELTMEISTER! Die Welt titelt “Ganz Deutschland ist Weltmeister“. Stimmt das? Müsste man nicht eigentlich korrekterweise “Die Mannschaft des DFB ist Weltmeister” schreiben?  Wer ist Weltmeister?

Dass die Auswechselspieler der deutschen Mannschaft sich nun auch Weltmeister nennen dürfen, auch wenn sie keine Minute gespielt haben, kann man vielleicht noch verstehen. Doch mit welchem Recht nennen wir uns als Zuschauer Weltmeister? Der einzige Grund ist die Identifikation und das Zugehörigkeitsgefühl der Fußballmannschaft zu uns als Bevölkerung und andersherum.

Da die Fußballer mehr oder weniger Deutsche sind und mehr oder weniger im Namen der deutschen Bevölkerung spielen (eigentlich ist es ja der DFB und wir hätten ganz andere Spieler aufgestellt ;-) ), repräsentieren sie uns als Land. Je mehr wir uns als Fans mit ihnen identifizieren desto mehr fühlen wir uns als Weltmeister. Und seltsamerweise verbindet diese Identifikation uns als Deutsche auch untereinander…

Es gibt einige übertragbare geistliche Wahrheiten, die mir darin aufgefallen sind:

  1. Wir sind erlöst, obwohl wir nichts dazu beigetragen haben. Jesus Christus ist der Sieger und Erlöser!
  2. Wenn wir uns mit Jesus identifizieren sind wir ebenfalls Sieger und Erlöste. Das Geheimnis ist die Zugehörigkeit / Verbindung.
  3. Die Identifikation mit Jesus macht uns zu einer Einheit. Jesus verbindet uns viel mehr als Fußball zu einer Gemeinschaft.

Stimmst du dem zu?

Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte [Lied & Text]

Zur Auseinandersetzung mit dem Thema “Schöpfung” passt dieses Lied aus dem Jahr 1885 ganz gut:

1) Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte,
die Du geschaffen durch Dein Allmachtswort,
wenn ich auf alle jene Wesen achte,
die Du regierst und nährest fort und fort,

Refr.: Dann jauchzt mein Herz Dir, großer Herrscher, zu:
Wie groß bist Du! Wie groß bist Du!
Dann jauchzt mein Herz Dir, großer Herrscher, zu:
Wie groß bist Du! Wie groß bist Du!

2) Blick ich empor zu jenen lichten Welten
und seh der Sterne unzählbare Schar,
wie Sonn und Mond im lichten Äther zelten,
gleich goldnen Schiffen hehr und wunderbar,

3) Wenn mir der Herr in Seinem Wort begegnet,
wenn ich die großen Gnadentaten seh,
wie Er das Volk des Eigentums gesegnet,
wie Er’s geliebt, begnadigt je und je,

4) Und seh ich Jesus auf der Erde wandeln
in Knechtsgestalt, voll Lieb und großer Huld,
wenn ich im Geiste seh Sein göttlich Handeln,
am Kreuz bezahlen vieler Sünder Schuld,

Du großer Gott wenn ich die Welt betrachte

Der Text stammt vom schwedischen Dichter Carl Boberg (1859–1940). Stuart K. Hine hat das Lied ins englische übersetzt: “How Great Thou Art“.

Noten und Akkorde findet man in vielen Büchern, z.B. “Ich will dir danken” Lied Nr. 6.

Hier ist eine neuer Version des Liedes von der Outbreakband:

Ein Wort eines Puritaners an die Lehrer

Richard BaxterEgal ob du Jugendleiter, Mitarbeiter im Kinderbereich oder Verkündiger der Gemeinde bist – der Puritaner Richard Baxter rät jedem Lehrer:

“Beginnt und endet mit den göttlichen Dingen! Redet täglich zu den Herzen eurer Schüler von demjenigen, was in ihren Herzen leben muss, wenn sie nicht unselig bleiben sollen. Äußert euch ständig mit Aussagen über Gott, dem Zustand ihres Herzens und über das zukünftige Leben.”1

Ich glaube dieser Aufruf ist heute nötiger denn je! Denn allzu oft gibt es nur Unterhaltung, irgendwelche christliche Lehren und Plauderei. Liegt uns der geistliche Zustand der uns anvertrauten Menschen noch am Herzen?

 

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Fußnoten:
  1. Richard Baxter in “The Reformed Pastor”, auf deutsch “Das Predigeramt aus Sicht eines Puritaners”, S. 23. []
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Warum reduziert man Leidenschaft auf die Jugendzeit?

Warum reduziert man Leidenschaft auf die Jugendzeit

Ich habe mich schon häufiger gefragt, warum Leidenschaft auf die Jugendzeit bzw. auf die Zeit als junger Erwachsener reduziert wird.

“Eine ältere Frau hatte mich einmal gefragt, wofür mein Herz schlägt und mir aufmerksam zugehört. Zum Schluss sagte sie: ‘Das ist wirklich schön. Als ich so alt war wie du, wollte ich auch die Welt retten.’ Ich hätte ihr am liebsten eine runtergehauen!”

Wie geht es euch damit? Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht?

Warum denken die Menschen so? Fragen, die ich mir stelle:

  • Haben manche Jugendliche und junge Erwachsene eine übertriebene Leidenschaft und Begeisterung?
  • Lässt die Leidenschaft und Begeisterung wirklich bei jedem nach, wenn man älter wird? Ist das gut? Gibt es keine Ausnahmen?
  • Verrät man dadurch nicht einfach nur, dass man selbst nichts zur Veränderung der “Welt” beigetragen hat?
  • Ist es nicht einfach nur eine Rechtfertigung, dass man selbst nichts mehr reißen will? Man ist ja schon so alt…
  • Was raubt den Menschen die Leidenschaft und Begeisterung? Sind es die negativen Erfahrungen?
  • Wie kann man seine Leidenschaft und Begeisterung bis ins hohe Alter bewahren?

Wenn du hilfreiche Gedanken dazu hast, kannst du gern einen Kommentar hinterlassen!

Das Wichtigste Buch auf der Erde (Lied von Margret Birkenfeld)

Ich habe Kinderlieder schon immer geliebt. Eins meiner Lieblingslieder ist “Das Wichtigste Buch auf der Erde“:
das wichtigste buch auf der erde das schönste buch das es gibt

Refrain: Das wichtigste Buch auf der Erde,
das schönste Buch, das es gibt,
ist die Bibel, das Wort des Lebens,
darin steht wie Gott uns liebt.

1. Da lesen wir viele Geschichten
von Mose, Josef und Ruth,
von David und den Propheten
und von Noah und der Flut.

2. Wir lesen von Jesus, dem Heiland,
den Gott vom Himmel gesandt,
wie er Wunder tat und am Kreuze
für uns starb und auferstand.

Das Lied kann man sich zur Zeit hier anhören.
Text: Margret Birkenfeld
Rechte: Musikverlag Klaus Gerth, Asslar

Die Noten bzw. Akkorde findet man in:

  • “Meine Lieder – Deine Lieder” Nr. 121
  • “Sing mit, lobe den Herrn!” Nr. 60

Auf dem Weg Gott von ganzem Herzen zu lieben