Deine Wünsche
"Stellen Sie sich vor, Gott selbst käme zu Ihnen und forderte Sie auf, eine Liste aufzustellen mit Ihren Wünschen.
Lauter Dinge, versteht sich, die auch ein Christ genießen darf: ein gutes Essen, wenn Sie Hunger haben, ein erfülltes Familienleben, das befriedigende Gefühl, einen Sinn und Zweck im Leben gefunden zu haben, Romantik und Abenteuer, robuste Gesundheit, einen Beruf, in dem Sie Ihre Talente zur Entfaltung bringen und sich Respekt und eine Menge Geld erwerben können, eine Saisonkarte fürs Theater oder für die Skipiste, guten Schlaf in jeder Nacht auf Ihrer bequemen Matratze und – als Sahnehäubchen – Segenserfahrungen im Gottesdienst, wo Sie dankbar diesen großzügigen Gott anbeten, der Ihnen das alles geschenkt hat.
Während Sie Ihre Liste noch einmal durchlesen und befinden, dass sie ziemlich vollständig ist – oder sie vielleicht noch ergänzen: ein neues Auto, ein Boot, ein Ferienhaus –, spricht Gott erneut. Diesmal sagt er: «Ich werde dir alles geben, was auf deiner Liste steht, und ein langes Leben, um das alles zu genießen, obendrein. Aber nur unter einer einzigen Bedingung: Wenn du dieses Angebot annimmst, wirst du niemals mein Angesicht sehen!»
Augustinus erklärte nun: «Der Schauder, den du fühlst, wenn du daran denkst, niemals Gottes Angesicht zu sehen, ist deine Liebe zu Gott." (Quelle: Lawrence J. Crabb, Soul Talk, S. 16-17.)

Rezension: “Leidenschaftlich glauben – Jüngerschaft vertiefen” von Mike Breen & Walt Kallestad

Leidenschaftlich glauben - Jüngerschaft vertiefen
Titel: Leidenschaftlich glauben - Jüngerschaft vertiefen
Untertitel: 8 Impulse zum geistlichen Wachstum
Originaltitel: A Passionate Life
Autoren
Mike Breen war Leiter einer der größten Gemeinden Europas, der St. Thomas Kirche in Sheffield (England). Mike lebt nun in South Carolina, und leitet 3DM, lehrt am Fuller Seminary (Kalifornien) und betreut insbesondere Gemeindegründer. Hier ist sein Blog: Mike Breen

Walt Kallestad hat am Concordia College in Moorhead, Minnesota, und Luther-Northwestern Seminary in St. Paul, Minnesota studiert, und seinen Doktor am Fuller Theological Seminary in Pasadena, California, gemacht. Er ist Pastor an der Church of Joy in Glendale (Arizona), erfolgreicher Buchautor und Vortragsreisender in Sachen Leiterschaft und Gemeindewachstum. Sein besonderes Anliegen ist es, programmfixierte Kirchen in beziehungsorientierte Gemeinden zu verwandeln.
Übersetzer: Ingo Rothkirch
Buchtext
"Wie kann mein Glaube an Leidenschaft gewinnen? Mit acht einprägsamen Verkehrszeichen markieren die Autoren dieses Buches den Weg der Jüngerschaft aus dem Dschungel der Gefühle in eine erfüllende Gottesbeziehung.
Die eindeutigen Wahrheiten dieses Buches rücken ein Leben voller Leidenschaft für Gott mitten in den Bereich des Möglichen. (Bill Hybels, Willow Creek Community)"
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Inhaltliche Übersicht
Breen und Kallestad stellen in diesem Buch mit Hilfe von Figuren acht interessante Konzepte zu verschiedenen Themenfeldern zusammen.
- Der Kreis: Die LebensSchule - es geht um Umkehr (Beobachtung, Reflektion, Diskussion) und Glaube (Planung, Verantwortung, Handlung).
- Der Halbkreis: Der LebensRhythmus - thematisiert wird das richtige Verhältnis zwischen den beiden Polen Arbeit und Erholung.
- Das Dreieck: Die LebensDimensionen - hier ist die Rede von den drei Beziehungsdimensionen: zu Gott, den Nahestehenden und dem Rest der Welt.
- Das Quadrat: Das LebensBeispiel - vier aufeinanderbauende Führungs- bzw. Lernstile in der Jüngerschaft werden dargestellt.
- Das Fünfeck: Die LebensAufgabe - anhand von Epheser 4,11-13 werden fünf grundlegende Begabungsbereiche beschrieben.
- Das Sechseck: Das LebensGebet - hier geht es um das Beten, vor allem um die sechs Sätze des Vater Unsers.
- Das Siebeneck: Die LebensMerkmale - die sieben biologischen Merkmale des Lebens werden als Analogie für das geistliche Leben benutzt.
- Das Achteckt: Die LebensMission - zuletzt gehen die Autoren anhand von acht Prinzipien auf die Evangelisation ein.
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Bewertung
1. Buchidee (Note 1-2)
Die Idee Grundlegendes zur Jüngerschaft in Form von Figuren zu vermitteln gefällt mir sehr. Als visuelle Eselsbrücken helfen sie sich einzuprägen, was Jüngerschaft bedeutet. Teils ist die Verbindung zwischen der Figur und ihrer Bedeutung sehr gut gelungen (z.B. beim Halbkreis = Pendel), teils ist sie etwas gekünstelt (z.B. beim Sechseck, weil das Vater Unser mehr Bitten bzw. Sätze hat). Die Autoren verraten durch einen Satz auf S. 157 (wahrscheinlich unabsichtlich), dass das Buch auf einem Kurs basiert, den die beiden entwickelt haben.
2. Theologische Qualität (Note 2)
Ein durchgängiger Gedanke durch das Buch ist, dass christliches Leben kein Krampf ist, sondern aus der Liebe und Gnade Gottes lebt. Gnade, so stellen die Autoren immer wieder heraus, ist nichts was man sich verdienen kann, sondern Gottes Geschenk! Ebenso bedeutet Jüngerschaft nicht "Macher" zu werden, sondern etwas zu sein und "aus der Hand Gottes leben". Insgesamt gefällt mir das Buch theologisch. Nur an einigen wenigen Stellen ist die Auslegung der angeführten Bibelstellen tendenziös - zum Schema passend ausgelegt worden.
Man sollte keine umfassende Behandlung der Themen (siehe inhaltlicher Überblick) erwarten. Vielmehr gibt es einzelne Impulse zu den Themen, die zum Teil sehr gelungen sind. Am Besten hat mir der Impuls aus Kapitel 8 zur Mission gefallen. Anhand von Lukas 10,5-6 zeigt der Autor des Kapitels, dass wir eigentlich nur nach Menschen des Friedens Ausschau halten müssen (das sind Menschen, die vorbereitet sind, die Botschaft vom Reich Gottes zu hören), um ihnen unseren Glauben zu bezeugen... Lesenswert!
3. Schreibstil & -qualität (Note 2-3)
Das Buch ist ganz in Ordnung geschrieben: Es lässt sich relativ leicht lesen und ab und zu packt es einen. Leider ist die Gedankenführung teilweise holprig und der Text enthält kaum Humor.
4. Layout (Note 2)
Vor allem durch die anschaulichen Figuren, wirkt das Buch nicht langweilig, sondern originell gestaltet. Positiv sind auch die vielen Abschnittüberschriften und einige eingestreute Erlebnisberichte anderer Menschen.
5. Nützlichkeit im Alltag (Note 2)
Der Inhalt des Buches betrifft das Leben als Christ. Nur ganz selten habe ich ein anschauliches Beispiel vermisst. Auf jeden Fall kann man aus jedem Kapitel etwas für den Alltag lernen!
5. Rückblick & Gesamtnote (Note 2)
Ca. zwei Wochen nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich noch positiv von dem Buch gestimmt. Es enthält eine große Bandbreite an Themen und so müssten für jeden einige schöne Impulse dabei sein. Vielleicht kann man das Buch vor allem Gemeindemitarbeitern und Hauptamtlichen empfehlen, die selbst mal einen Jüngerschaftskurs anbieten wollen
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Sonstige Daten zum Buch:
Umfang: 182 Seiten
Verlag: Francke-Buchhandlung;
Auflage: 1. Auflage September 2007
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3861229643
Preis: Zur Zeit vergriffen
Zeitschrift Timotheus zum Thema “Kreuz”
Da ich hier im Blog schon einiges zum Thema "Kreuz" zusammengetragen habe, möchte ich gerne auch auf die neue Ausgabe der im Internet frei lesbaren Zeitschrift Timotheus hinweisen: #6 Das Kreuz
Hier ist ein Einblick in das Heft:
Das Kreuz von Andre Bay
Die Strafe Gottes von Waldemar Dirksen
Wirksame Sühne von John Owen
Christi Triumph am Kreuz von Andreas Kuhlmann
Der rettende Stellvertreter von R.C. Sproul
Das Wort vom Kreuz von Hans-Jürgen Holzmann
Der große Versöhnungstag und die zwei Böcke von Hans-Werner Deppe
Glaube und Wissenschaft

David Brewster
Sir David Brewster, ein schottischer Physiker, wurde einmal gefragt: „Haben Sie als Wissenschaftler keine Schwierigkeiten, an alles, was in der Bibel steht, zu glauben?“
Er antwortete: „Überhaupt nicht. Warum nehmen die Menschen sie nicht als die Wahrheit an? Wegen des Hochmuts ihres Verstandes. Wenn der Verstand meint weiser zu sein, als was in der Bibel steht, dann vergißt er seine Grenzen und geht über seinen Bereich hinaus.“
„Aber die Wunder in der Bibel, haben Sie keine Probleme damit?“
„Absolut nicht. Wir sind von Wundern umgeben. Unsere Existenz ist ein Wunder. Wir können die Beziehung zwischen unserem Körper und unserer Seele nicht erklären. Jeder von uns muß Dinge glauben, die er weder nachprüfen noch verstehen kann. Es gibt Geheimnisse, die dem Schöpfer allein gehören. Ich versuche z.B. nicht, die Souveränität der Gnade und die Verantwortung des Menschen zusammenzubringen. Beides ist wahr. Gott kennt alles. Ich stütze mich auf sein Wort. Wir können in dieser Welt nicht damit rechnen, alle Fragen zu lösen und alles zu erklären. Anerkennen wir doch unsere Grenzen! Aber ich danke Gott dafür, daß der Weg des Heils so einfach ist. Wer ihn gehen will, muß nicht zuerst schwierige Dinge begreifen können. Glaube an den Herrn Jesus: Das bedeutet Leben. Ich habe mich ihm anvertraut, ich besitze das ewige Leben und erfreue mich des Friedens des Gewissens und des Herzens.“
Quelle: zeltmacher
Freiheit für iranischen Pastor Youcef Nadarkhani
Es dauert nur zwei Minuten online zu unterzeichnen - und man rettet vielleicht ein Menschenleben damit - und dann viele andere, weil sie durch dieses Zeugnis der Hilfe Gottes gläubig werden und nicht ewig verloren gehen...
Lest euch die Geschichte von Youcef Nadarkhani durch und unterschreibt online:
http://openpetition.de/petition/online/freiheit-fuer-iranischen-pastor-youcef-nadarkhani

Pastor Youcef Nadarkhani
Ich brauche dich

Ich brauche dich HERR!
Ich brauch dich Herr, zum Weiterwandern
auf schmaler Bahn im neuen Jahr.
Ich brauche dich und keinen andern;
steh mir zur Seite immerdar!
Ich brauche deine Kraft von oben,
ich bin zu schwach, allein zu gehen,
wenn mich Sturm und Kampf umtoben,
zu schwach, um siegreich zu bestehen.
Ich brauche deinen Schutz im Lande
der Fremdlingschaft, wo um dein Kind
der Feinde viel, und Strick und Bande
der Sünde ihm geleget sind.
Ich brauche Leitung deiner Hände,
bei dir zu bleiben unverrückt;
dass ich mich nie vom Wege wende,
halt fest mich an dein Herz gedrückt.
Ich brauche Licht auf meinem Pfade,
mein menschlich Auge siehet nichts;
o, lass mir leuchten deine Gnade,
zu wandeln als ein Kind des Lichts!
Ich brauche Weisheit, zu verstehen,
Herr, deinen Willen mehr und mehr,
in Schranken deines Worts zu gehen
und nicht zu wanken hin und her.
Ich brauche Segen, deinen Segen
zu allem Tun, o gib ihn mir;
dann wird es all'zeit, allerwegen,
ein selig Wandern hin zu dir.
An Gottes Hand ins Ungewisse
Ich sagte zu dem Engel an der Schwelle des Jahres:
"Gib mir ein Licht, damit ich festen Schrittes in die Ungewissheit
des neuen Lebens schreiten kann."
Aber er antwortete mir:
"Geh hinein in die Ungewissheit und lege deine Hand in Gottes Hand,
das ist mehr als ein Licht und sicherer, als den Weg zu wissen."
(mündliche Überlieferung)

Wenn Weihnachten vorbei ist

„- nein, es ist mit ihrer Weihnachtsfreude vorbei, sobald die feierlichen Gefühle sich abgekühlt haben und die Weihnachtslichter ausgelöscht sind. Wüßtest du, was Christus uns getan hat, dann würdest du das ganze Jahr und dein ganzes Leben Weihnachten feiern“.
Carl Olof Rosenius in "Gesetz und Evangelium", II. Band, S. 497.
Linkempfehlungen KW 51 – 2011
1) Wer gerne liest, findet bei http://quote.fm viele lesenswerte Texte...
2) SEHR EMPFEHLENSWERTES BUCH & Leserunde bei nimm-lies.de: Lit! A Christian Guide To Reading Books

3) Drei Tipps wie Neujahrsvorsätze gelingen
3) Acht Minuten, die das Leben eines Menschen verändern können: www.acht-minuten.de
4) Weihnachten ein heidnisches Fest?
5) Struggling to Learn Greek? Für alle die im Theologiestudium etc. griechisch lernen...
Wissen das die Menschen eigentlich?
Die Tiere stritten sich darum, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.
„Das ist doch klar", sagte der Fuchs, „der Gänsebraten! Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?" Der Eisbär widersprach: „Schnee muss sein, viel Schnee! Weiße Weihnachten, das ist es!" Das Reh aber sagte: „Der Tannenbaum ist es! Ohne Tannenbaum gibt es kein ordentliches Weihnachten." „Aber nicht mit so vielen Kerzen", heulte die Eule, „schummerig und gemütlich muss es sein. Die Weihnachtsstimmung ist die Hauptsache!" „Und ein neues Kleid? Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist Weihnachten nichts", rief der Pfau. Und die Elster krächzte dazu: „Jawohl, und Schmuck, viel Schmuck. Ein Ring, ein Armband, eine Brosche, eine Kette, ein Diamant. Dann ist Weihnachten!" „Und der Stollen? Und die Kekse?", brummte der Bär. „Das ist doch die Hauptsache und die anderen schönen süßen Honigsachen. Ohne das verzichte ich auf Weihnachten!" Der Dachs aber erklärte: „Macht's wie ich: Pennen, pennen, pennen. Das ist das einzig Wahre. Weihnachten heißt für mich, mal richtig ausschlafen!" „Und saufen", dröhnte der Ochse, „mal richtig saufen und dann schlafen, schlafen."
Aber dann schrie er plötzlich: „Au!" Der Esel hatte ihm einen kräftigen Huftritt verpasst: „Du Ochse, denkst du denn gar nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: „Das Kind, ja das Kind, das war doch die Hauptsache." Nach einer Weile fragte er den Esel: „Du, Esel, wissen das die Menschen eigentlich?"

Welcher Esel weiß das nicht?
