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Näher, noch näher, fest an dein Herz (Lied von Hedwig von Redern)

Näher noch näher Hedwig von Redern

„Näher, noch näher“ von Hedwig von Redern ist auch so ein altes Lied, das ich sehr gerne singe. Die musikalische Gestaltung lässt sich ja auch an den eigenen Musikstil anpassen 😉

Text von Näher noch näher

1. Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!

2. Näher, noch näher! Nichts hab ich hier,
nichts, was als Opfer, Herr, tauget vor Dir;
ach nur ein sündiges Herze ist mein,
Jesus, mein König, o wasche mich rein!
Jesus, mein König, o wasche mich rein!

3. Näher, noch näher! Ganz in den Tod
gebe ich willig, mein Heiland und Gott,
was deinen Segen hemmte in mir:
Weltliche Freuden und irdische Zier.
Weltliche Freuden und irdische Zier.

4. Näher, noch näher, völl’ger und frei,
bis alles eigene Ringen vorbei,
bis all mein Leben dein Abglanz ist,
und Du, Herr Jesu, mein alles mir bist!
Und Du, Herr Jesu, mein alles mir bist!

Das englische Originallied heißt „Nearer, still nearer“ und ist von Lelia Morris (1862 – 1929).

Die Übersetzung ins Deutsche „Näher, noch näher“ stammt von Hedwig von Redern (1866 – 1935). Weitere tolle Texte und Lieder, sowei Angaben zur Autorin Hedwig von Redern findest du auch in meinem Blog.

Das Lied findet sich in vielen alten Liederbüchern, z.B. im Liederbuch ‚Ich will Dir danken!‘ oder im Geistlichen Liederschatz.

Hier sind die Noten von „Näher noch näher:
Näher noch näher

Wie gefällt euch das Lied?

„Wir weigern den Gehorsam“ von Fritz Woike

Dieser Artikel enthält den Text „Wir weigern den Gehorsam“ von Fritz Woike:

Wir weigern den Gehorsam

Wir weigern den Gehorsam
und stehn in deinem Heer,
wir singen dir Gesänge,
doch unser Herz bleibt leer.

Wir glauben deinem Worte
und sind von Furcht umstellt;
wir bitten dich um Segen
und tun was uns gefällt.

Wir singen von der Liebe
und fliehn des Bruders Not;
wir glauben an das Leben
und fürchten doch den Tod.

 

Wir nennen dich den Richter
und brechen frech das Recht,
wir künden die Erlösung
und sind so oft noch Knecht.

Du aber wirst nicht müde
und trägst uns in Geduld;
gib uns von deinem Leben,
vergib uns unsere Schuld.

Lös‘ du uns von uns selber
und mach für dich uns frei,
dass Leben und Bekenntnis
zu deiner Ehre sei.

Fritz Woike (1890-1962)

Fritz Woike

Andere schöne Texte von Fritz Woike findest du hier:

  1. Entthront
  2. Wo Menschenwege enden

„Wo Menschenwege enden“ von Fritz Woike

Wo Menschenwege enden

Wo Menschenwege enden,
fängt Gottes Weg erst an.
Der alle Wege wenden
und Welten lenken kann.

Wo Menschenmacht entschwindet,
erst Gottes Macht beginnt.
Der Seine Kraft entbindet,
wo unsre Kraft zerrinnt.

Er kann sein Machtwort sprechen,
erst in der tiefsten Not,
wenn alles zu zerbrechen
und versinken droht.

Erst wenn wir ganz verloren
und arm und hilflos steh´n,
zu uns aus Gottes Toren
die Engel Gottes geh´n.

Wie Nebel muss zerrinnen,
was uns voll Trug umspinnt,
Gott kann erst dort beginnen,
wo wir am Ende sind.

Fritz Woike (1890-1962)

Der Text von „Wo Menschenwege enden“ (1948) wurde wohl 1956 von Rudolf Zöbeley & Gerhard Schmeling vertont. Das Lied findet man zum Beispiel im Liederbuch „Jesus unsere Freude“ (1995 herausgegeben vom Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband e.V. ).

Ein anderes schönes Gedicht von ihm findest du hier: Entthront

Lasst uns frisch und frischer an die Arbeit gehn [Text vom Lied]

Heute gibt es mal wieder ein altes, aber sehr schönes Lied. Es ist eins meiner Lieblingslieder 🙂

  1. Lasst uns frisch und frischer an die Arbeit gehn,
    denn als Menschenfischer will der Herr uns sehn!
    Lohnende Beschwerden, seliger Beruf,
    den der Herr auf Erden den die seinen schuf!

Schön ist das Leben für den Herrn
ihm sei’s gegeben ganz und gern!
Er gibt zum Werke das Gedeih’n,
Sein ist die Stärke, ewig sein!

  1. Als die Lebensboten heißt der Herr uns gehn
    zu den geistlich Toten, die das Heil nicht sehn.
    Ihnen zu erzählen von der Gottesgnad‘,
    bis auch sie erwählen diesen Himmelspfad.
  2. Haben sich auch viele von uns abgewandt,
    werden unsre Ziele völlig oft verkannt.
    Nicht nach irdschem Lohne unsre Hoffnung steht,
    sondern nach der Krone, welche nie vergeht.
  3. Lasst uns trotz des Spottes keine Mühe scheun,
    um als Kinder Gottes Liebe auszustreun!
    Da, wo Glauben, Hoffen, Lieben sich vereint,
    stehn die Wege offen, ehe man es meint.

Lasst uns frisch und frischer

Der Autor des Originallieds ist William H. Doane (1832-1915). Man findet das Lied im Geistlichen Liederschatz.

Wie gefällt euch der Liedtext?

Mein Retter, Erlöser [Lied & Text]

„Mein Retter, Erlöser“ ist ursprünglich ein Lied von Reuben Morgan (Original: „For all you’ve done / My Savior, Redeemer“ 2004) und wurde von Evie Sturm ins Deutsche übersetzt. Die Rechte hält Hillsong Publishing.

Text von „Mein Retter, Erlöser“

Mein Retter, Erlöser
du zogst mich aus der Finsternis .
Du handelst allmächtig.
Nun bleibt nichts mehr, wie es war.
Du kamst zu uns her aus Ewigkeiten,
auf die Erde hier du selbst der Gottes Sohn.
Weil du lebst, weil du starbst,
weil du auferstanden bist
und die Tür hin zu Gott
nun durch dich geöffnet ist.
Hallelulia sei dir der Dank.
Wer auf der Suche nach Noten oder Akkorden ist, schaue ins Liederbuch „Feiert Jesus 3“, Nr. 215.
Mein Retter, Erlöser

Lass mich am Morgen hören Deine Gnade [Text]

Passend zum derzeitigen Thema „Auf Gottes Wort hören“ habe ich heute das Lied „Lass mich am Morgen hören deine Gnade“ ausgesucht. Das Lied ist nach Psalm 143,8 komponiert worden:

Lass mich am Morgen hören deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir. [Luther 1984]

Lass mich am Morgen hören deine Gnade

Hier ist der Text des Liedes:

Lass mich am Morgen hören deine Gnade;
denn ich hoffe, Herr, auf dich.
Lass mich am Morgen hören deine Gnade;
denn ich hoffe, Herr, auf dich.

Tu mir kund den Weg, den ich geh’n soll.
Tu mir kund den guten Weg.
Tu mir kund den Weg, den ich geh’n soll:
denn mich verlangt nach dir.

Text und Melodie: Carsten Groß
Rechte: Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart
Das Lied kann man hier reinhören und hier auch erwerben.

„Gott segne dich“ von Martin Pepper (Lied & Text)

Heute gibt es einfach mal wieder ein schönes Lied, nämlich „Gott segne dich“ von Martin & Jennifer Pepper:

Den Liedtext habe ich von peppersongs.com:

Ich wünsch dir Gottes Segen,
ich wünsch dir seine Nähe, seine Kraft,
ein reich erfülltes Leben,
über dem die Hand des Höchsten wacht,
Liebe und Wärme,
Gelassenheit in allem, was du tust,
dass du auch in Stürmen sicher
und im Frieden mit dir ruhst.
Ich wünsch dir diesen Segen!

Ich wünsch dir Gottes Segen,
Geborgenheit in Vater, Sohn und Geist,
Glaube wie ein Feuer,
das wärmt, und nicht in den Augen beißt,
Sehnsucht und Hoffnung,
Menschen, die dich in die Weite führen,
Freunde, die dich tragen,
Gedanken, die die Seele inspirieren.
Ich wünsch dir diesen Segen!

Gott segne dich, behüte dich,
erfülle dich mit Geist und Licht.
Gott segne dich!
Erhebe dich und fürchte nichts,
denn du lebst vor seinem Angesicht,
Gott segne dich!

Ich wünsch dir Gottes Segen,
entfalte alles, was du in dir spürst,
die Dinge, die dir liegen,
auch wenn du mal gewinnst und mal verlierst.
Wag neue Wege,
probier dich einfach immer wieder aus,
lass dich nicht verbiegen,
lebe mutig, offen, geradeaus.
Ich wünsch dir diesen Segen!

Manchmal ist die Hand
vor unseren Augen gar nicht mehr zu sehen,
und wir hoffen nur noch,
dieses Dunkel irgendwie zu überstehen.
Doch kein Schatten, den wir spüren,
kann das Licht in uns zerstören!

Text und Musik: Martin Pepper © 2011 mc-peppersongs

Das Lied kann man bei Gerth Medien kaufen (auch die Noten in einem Songbook).