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Geistliche Übung – Stille und Einsamkeit! Teil 1: Jesus Vorbild

In diesem Artikel lernst du die geistliche Übung „Stille und Einsamkeit“ kennen.

Stille und Einsamkeit 1

Die Übung der Stille und Einsamkeit ist der freiwillige, zeitweise, bewusste Verzicht des Redens bzw. der Rückzug in die Ungestörtheit – um Zeit vor und mit Gott zu haben.

Neben manchen anderen erwähnten biblischen Personen (z.B. 1Kön 19,8; Hab 2,1; Gal 1,17), die sich phasenweise in die Stille und Einsamkeit zurückzogen, ist Jesus unser großes Vorbild für diese Übung!

Jesus Vorbild für Stille und Einsamkeit

Wenn wir darauf achten, stellen wir fest, dass es den Autoren der Evangelien wichtig war, zu berichten, dass Jesus sich immer wieder in die Stille und Einsamkeit zurückzog:

  1. Vor Beginn seines öffentlichen Wirkens wurde Jesus in die stille und einsame Wüste geführt: Mt 4,1.
  2. Jesus zog sich manchmal bei Tagesanfang zurück, um ungestörte Zeit mit Gott zu haben: Mk 1,35; Lk 4,42.
  3. An anderen Tagen wollte er am Abend allein sein, um zu beten: Mt 14,23.
  4. Jesus blieb sogar ganze Nächte auf, um Stille und Einsamkeit zu haben: Lk 6,12.

Jesus bezog seine Kraft aus der ungestörten Nähe zu Gott. Sollten wir es nicht viel mehr tun? Wenn wir mehr wie Jesus werden wollen, müssen wir uns darin üben, Zeiten der Stille und Einsamkeit zu finden.

Jesus als Vorbild für die geistliche Übung Stille und Einsamkeit

Noch einmal im Klartext: Stille und Einsamkeit sind an sich noch keine geistliche Übung. Nur durch die Verbindung zu Gott (in Form von Gebet, Bibellese, Anbetung usw.), werden sie zu einer geistlichen Übung!

Lasst uns so werden wie Jesus und Zeiten der Stille und Einsamkeit vor Gott suchen!

Hier findest du weitere Artikel zu geistlichen Übungen.

Christi Himmelfahrt Überblick

Christi Himmelfahrt

Hier im Blog ist schon einiges zu Christi Himmelfahrt zusammengekommen. Hier ein Überblick:

  1. Zum Einstieg empfehle ich jedem die selbstständige Beschäftigung mit Christi Himmelfahrt anhand der biblischen Texte. In „Bibeltexte zu Himmelfahrt“ habe ich versucht die wichtigsten Texte zusammenzufassen.
  2. Dann ein Gedankenimpuls zur Klärung: Wir sprechen von Christi HIMMELfahrt – in welchen Himmel geht es denn?
  3. Was unsichtbar bei der Himmelfahrt geschieht behandle ich in einem weiteren kurzen Artikel.
  4. Um die Bedeutung von Christi Himmelfahrt geht es in diesem Artikel: Warum feiern wir Christi Himmelfahrt?
  5. Und zum Abschluss gibt es tolles Video über meinen König.

Außerhalb des Blogs kann ich folgendes Empfehlen:

Kennst du noch gutes Material zu Himmelfahrt?

Warum fehlt der Artikel in Johannes 1,1? Ist Jesus Gott?

Johannes 1,1

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“

In der Diskussion zur Dreieinigkeit Gottes wurde auf Johannes 1,1 hingewiesen. Das Fehlen des Artikels im letzten Teil des Verses soll angeblich der Gottheit Jesu widersprechen. Die Argumentation ist ausführlich auf den Seiten der Zeugen Jehovas oder bei anderen Leugnern der Dreieinigkeit nachzulesen. Ich glaube, dass auf diesen Seiten Fakten falsch interpretiert werden. Leider werden diese Aussagen aber auf zig anderen Internetseiten zitiert und viele Christen können darauf nichts entgegnen. Deswegen habe ich mich entschlossen ein paar Gedanken in einem eigenen Artikel zu verarbeiten:

1. Im Anfang war das Wort

In Joh 1,1a (Im Anfang war das Wort) ist die Rede vom “Wort”. Niemand wird bestreiten, dass damit Jesus gemeint ist – das wird in den folgenden Versen deutlich. Diese erste Aussage will nicht nur ausdrücken, dass Jesus präexistent – ewig ist. Durch die Anordnung dieser Worte werden wir unmittelbar an 1. Mose 1,1 erinnert (Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde). Hier wird deutlich, dass Jesus mit „Gott“ in gewisser Hinsicht gleichgestellt wird. Auch Joh 1,3 bestätigt dies.

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich. (Johannes 8,58)

2. und das Wort war bei Gott

In Joh 1,1b (das Wort war bei Gott) wird deutlich, dass Jesus nicht mit dem Gott (im Griech. mit Artikel) identisch ist. Entscheidend ist die Interpretation von “dem Gott”! Der Gott ist nicht die Gottheit an sich, sondern wie im Zusammenhang (Joh 1,2) deutlich wird, der Vater – Jahwe oder Jehova (wenn man so will).

Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. (Kol 1,15-16)

3. und das Wort war Gott

In Joh 1,1c steht tatsächlich Gott ohne Artikel. Das ist einerseits verwunderlich, andererseits aber die Dreieinigkeitslehre bestätigend. Mit Artikel wäre das Wort und der Gott (der Vater) ein und dasselbe. Das sind sie aber nicht. Jesus ist nicht der Gott, sondern Gott. Wenn der Artikel hier benutzt worden wäre, könnten wir nicht an der Dreieinigkeit festhalten, sondern wir müssten Gott mit Jesus identifizieren und könnten nicht zwischen den Personen der Gottheit unterscheiden. Dann wären aber viele andere Bibelverse widersprechend, weil Jesus (eine Person Gottes) von seinem Vater (eine andere Person Gottes) unterschieden werden. Durch das Fehlen des Artikels wird also deutlich, dass Jesus Gott war, aber nicht das ganze Wesen Gottes ausmachte.

Diese Spannung machte dem Verfasser Johannes als Jude offenbar keine Mühe. Er hatte erkannt, dass Jesus Gottes Sohn war – eine Person Gottes war, aber nicht der Gott war. Die Spannung ist schwierig auszuhalten, aber sie ist biblisch: a) Jesus, sein Vater und der Heilige Geist sind nicht ein und dasselbe – als ob es nur unterschiedliche Namen für eine Person Gottes wären. Sie werden unterschieden: Jesus redet von Gott, von seinem Vater usw.. b) Jesus, sein Vater und der Heilige Geist werden als Gott beschrieben. Sie sind eins in ihrer Gottheit. Vergleiche zum Beispiel die Worte von Jesus aus Johannes 10,30 (Ich und der Vater sind eins) mit Johannes 17,11 (Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, daß sie eins seien wie wir).

Jesus sei alle Ehre!

P.S. Wen das Thema interessiert, sei auf folgenden sehr empfehlenswerten Artikel verwiesen: Das Verhältnis von Jesus Christus zu Gott im Johannesevangelium

Lesenswertes KW 11-13 – 2013

 Lesenswertes

1. An Jesus müssen sich die Geister scheiden: C.S. Lewis über Jesus Christus

2. Hast du Verpflichtungen, die du ungern tust? Dann lies Die 2. Meile

3. 9 Lessons From God Concerning Sickness – Schöne Zusammenstellung zum Thema Leid

4. Bei Uneinigkeit und Trennungen denken wir negativ, aber Spaltungen sind nicht immer schlecht

5. Inwieweit lehren Mose, die Psalmen und Propheten den Tod und die Auferstehung des Messias?

6. Evidence for the Resurrection of Christ in a Nutshell

7. Es gibt so viele Tipps für Mission. Hier ist ein wirklich guter: Erst warten … Dann handeln

8. Einige gute Impulse zu Disziplin: Self-Discipline Comes First

9. Wir beachten wahrscheinlich alle viel zu selten, dass es viele Irrlehrer gibt: 7 Traits of False Teachers

10. Bist du auf der Suche nach einer Studienbibel? Zeltmacher hat sie verglichen.

Sein Name war Jesus

Nur ein Weg

Er hatte keinen Abschluss, doch nannten sie Ihn Lehrer.
Er hatte keine Knechte, doch nannten sie Ihn Herr.
Er hatte keine Medizin, doch nannten sie Ihn Heiler.
Er hatte keine Armee, doch fürchteten ihn die Herrscher.
Er gewann keine militärischen Kämpfe, doch eroberte Er die Welt.
Er beging kein Verbrechen, doch kreuzigten sie Ihn.
Er wurde in ein Grab gelegt, doch heute lebt Er.
Ich fühle mich geehrt solch ein Leiter zu dienen, der uns liebt.
Sein Name ist Jesus!

Original:

He had no degree, yet they called Him Teacher.
He had no servants,
yet they called Him Master.
He had no medicines,
yet they called Him Healer.
He had no army,
yet kings feared Him.
He won no military battles,
yet He conquered the world.
He committed no crime,
yet they crucified Him.
He was buried in a tomb,
yet He lives today.
I feel honored
to serve such a Leader who loves us !
His name is Jesus !

Lesenswertes KW 5+6+7 2013

Hier sind ein paar lesenswerte Artikel, meiner Internetlektüre in den Kalenderwochen 5-7:

1. Multitasker sind schlecht in Multitasking – Neue Studie: „Leute, die sich rühmen, dass sie multitasken können, schneiden am schlechtesten ab, wenn sie mehrere Dinge auf einmal tun müssen und auch wenn sie sich nur auf eine Sache konzentrieren sollen.“

2. Immer wieder meinen Christen, dass Theologie nicht so wichtig sei. Es komme auf den Glauben etc. an. Ist Systematische Theologie überflüssig? Und noch eine Erweiterung der Gedanken: Warum Theologie wichtig ist

3. Hao Hebbinghaus verschickt auch in diesem Jahr wieder während der Passionszeit täglich einen
geistlichen Impuls in Form eines virtuellen Fastenkalenders: Einladung zu den Passionsmails

4. Eine Frage, die Christen immer wieder beschäftigt ist: How Could God Command Genocide in the Old Testament?

5. Ich liebe Infografiken. Hier habe ich einige Werkzeuge für Infografiken gefunden, die ich sicher mal ausprobieren werden 🙂

6. Jesus ist…

7. Die Bibel ist…

8. Für alle Verheirateten unter euch. Arbeitet an eurer Ehe! Lest z.B. mal Die 10 Gebote der Ehe

Und zum Schluss wiedermal ein wunderschönes Video von Gottes genialer Schöpfung: