Schlagwort-Archive: Liebe

Kirchenmaus und Honigwachskerze (Vorlesgeschichte)

„Kirchenmaus und Honigwachskerze“ ist eine nette Vorlesegeschichte, nicht nur zu Weihnachten:

Es war einmal eine arme Kirchenmaus, die lebte in einer großen, schönen, aber kalten Kirche. Leider gab es hier nur wenig zum Fressen. Deshalb fiel es der kleinen Maus gleich auf, als eines Tages in der Adventszeit ein süßer Honigduft durch die Kirche zog.

„Hm“, schnupperte das Mäuschen. „Woher kommt dieser herrliche Duft?“ Und es folgte seiner Nase. Nicht lange, da stand die Kirchenmaus vor einer großen Honigwachskerze, die zwischen Tannenzweigen aufgestellt war.

„Oh, riechst du gut!“ sagte das Mäuschen.
„Und wie ich erst leuchte!“ erwiderte die Honigwachskerze.

Die Kirchenmaus wunderte sich kurz, dass die Kerze sprechen konnte, dann aber sagte sie „Das würde ich gerne einmal sehen. Ich bin immer nur in der Kirche, wenn keine Lichter mehr brennen.“ So beschloss die Honigwachskerze, dass sie einmal für die Kirchenmaus ganz allein leuchten wollte.

Tatsächlich! Eines Abends nach einem Gottesdienst behielt die Kerze heimlich einen Funken Glut in ihrem Docht, als sie nicht recht ausgeblasen wurde. Als niemand mehr nach ihr sah, fing sie, angefacht durch einen Luftzug, wieder zu brennen an.

Als die arme Kirchenmaus sie so in der großen, dunklen Kirche sah, konnte sie zunächst keinen Ton herausbringen. Noch nie hatte das Mäuschen Kirchenmaus und Honigwachskerze (Vorlesgeschichte) weiterlesen

Schrei nach Liebe

Leider geht es heute wieder immer mehr Menschen so, wie in dem folgenden Video:

Das hat mich an das Lied „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten erinnert – das aufgrund seiner Ausdrücke in sich selbst auch als Schrei nach Liebe verstanden werden kann…

Das Video drückt die Sehnsucht vieler Menschen aus bedingungslos geliebt und dadurch frei zu werden!

Wenn dieser Ruf sich doch an Jesus richten würde! Bei ihm sind wir an der richtigen Adresse. Ich bin persönlich Zeuge davon. Ich bin durch Jesus von meinen Masken befreit. Ich kann offen über Ängste und Versagen reden. Ich weiß, wer mich dennoch liebt!

Aber dieses Video kann uns als Christen auch motivieren im Namen Jesu zu lieben, auch wenn die Menschen ihre Mauern zeigen…

Andacht zum Thema Böses unterlassen und Gutes tun

Andacht zum Thema Böses unterlassen und Gutes tun

Andacht zum Thema Böses unterlassen und Gutes tun
(ursprünglich anlässlich der Tageslosung Dienstag 29.07.14)

Tut nicht Unrecht den Witwen, Waisen, Fremdlingen und Armen! (Sacharja 7,10)

Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut’s nicht, dem ist’s Sünde.(Jakobus 4,17)

Wir machen uns nicht nur durch böse Taten, negatives Reden und schlechtes Denken schuldig, sondern auch durch das Unterlassen von guten Taten, positiven Worten und gutem Denken. Wer nur nicht schuldig werden will, weil er Strafe fürchtet, liebt nicht so, wie Gott es will.

Gott will dass wir intrinsisch lieben! Wenn die Menschen uns wichtig sind, wollen wir ihnen nichts böses tun, sondern vielmehr mit Wohltaten überschütten, wo uns das möglich ist.

LGVGH!

Eine Näherbeschreibung der Liebe durch 16 Eigenschaften

Näherbeschreibung der Liebe

Das übergeordnete Ziel dieses Blogs ist, dass ich durch das Verfassen & Umsetzen und du durch das Lesen und Umsetzen, Gott mehr lieben können. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir lernen, was es bedeutet zu lieben.

Paulus beschreibt die Liebe im 1. Korintherbrief 13, 4-9 durch 16 Eigenschaften. Ich liste sie hier erstmal in drei Übersetzungen auf: Luther / Schlachter / Neue Genfer. Die Liebe ist …

  1. langmütig / langmütig / geduldig
  2. freundlich / gütig / freundlich
  3. eifert nicht / beneidet nicht / kennt keinen Neid
  4. treibt nicht Mutwillen / prahlt nicht / spielt sich nicht auf
  5. bläht sich nicht auf / bläht sich nicht auf / ist nicht eingebildet
  6. verhält sich nicht ungehörig / ist nicht unanständig / verhält sich nicht taktlos
  7. sucht nicht das Ihre / sucht nicht das Ihre / sucht nicht den eigenen Vorteil
  8. lässt sich nicht erbittern / lässt sich nicht erbittern / verliert nicht die Beherrschung
  9. rechnet das Böse nicht zu / rechnet das Böse nicht zu / trägt keinem etwas nach
  10. freut sich nicht über die Ungerechtigkeit / freut sich nicht über die Ungerechtigkeit / freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht
  11. freut sich aber an der Wahrheit / freut sich aber der Wahrheit /
  12. erträgt alles / erträgt alles / alles erträgt sie
  13. glaubt alles / glaubt alles / in jeder Lage glaubt sie
  14. hofft alles / hofft alles / immer hofft sie
  15. duldet alles /duldet alles / allem hält sie stand
  16. hört niemals auf / hört nimmer auf / vergeht niemals

„Wie ein Diamant in verschiedenen Facetten funkelt, eine schöner als die andere, so ist auch die wahre Liebe voller verschiedener Facetten – wobei alle gleich wichtig sind. Die einzelnen Facetten ergänzen einander, und doch ist jede einzelne für sich wichtig.“ (Wayne Mack, Liebevoll leben, S. 50.)

Diese Eigenschaften der Liebe möchte ich gerne in Zukunft hier im Blog in Bezug zu Gott und unseren Mitmenschen durchbustabieren, um in der Liebe zu wachsen!

Zu lieben bedeutet verletzlich zu sein!

Zu lieben bedeutet verletzlich zu sein

Das Bild habe ich auf Facebook gefunden und ins deutsche übersetzt. Erst anschließend habe ich nach dem Zitat von C.S. Lewis gesucht. Es stammt aus seinen Briefen an Arthur Greeves und lautet im Original ungefähr so:

„Liebe irgendetwas, und es wird dir bestimmt zu Herzen gehen oder gar das Herz brechen. Wenn du ganz sicher sein willst, dass deinem Herzen nichts zustößt, dann darfst du es nie verschenken, nicht einmal an ein Tier. Umgib es sorgfältig mit Hobbies und kleinen Genüssen; meide alle Verwicklungen; verschließe es sicher im Schrein oder Sarg deiner Selbstsucht. Aber in diesem Schrein – sicher, dunkel, reglos, luftlos – verändert es sich. Es bricht nicht; es wird unzerbrechlich, undurchdringlich unerlösbar. Die Alternative zum Leiden, oder wenigstens zum Wagnis des Leidens, ist die Verdammung. Es gibt nur einen Ort außer dem Himmel, wo wir vor allen Gefahren und Wirrungen der Liebe vollkommen sicher sind: die Hölle.“

 

Das Kreuz zeigt uns Gottes Liebe und Wahrheit [Zitat der Woche]

Kreuz Liebe & Wahrheit Gottes

„Nicht Geschaffenes, nichts, was jemals in dieser Welt gesehen worden wäre, könnte sein, was das Kreuz war. Die Schöpfung mag uns Gottes Macht zeigen; sie kann aber nicht Gottes Liebe und Wahrheit an den Tag bringen, wie es das Kreuz tut; und darum bleibt es ewiglich die wundersame und gesegnete Stätte des Lernens, wo wie nirgendwo anders gelernt werden kann, was Gott ist, und zwar alles, was Er ist.“ (John Nelson Darby)

Was wir häufig versäumen zu sagen…

Was wir nicht sagen

Heute habe ich gesagt: „Räume sofort Dein Zimmer auf.“
Ich habe versäumt zu sagen: „Danke, daß Du es so ordentlich gemacht hast.“

Heute habe ich gesagt: „Du bist zu spät. Beeile Dich.“
Ich habe versäumt zu sagen:  „Ich freue mich, daß es Dich gibt.“

Heute habe ich gesagt: „Wie in aller Welt ist es Dir gelungen, Deine Jeans so zu zerreißen?“
Ich habe versäumt zu sagen: „Du bist mir wichtiger als Dinge.“

Heute habe ich gesagt: „Schau Dir mal diese Unordnung an!“
Ich habe versäumt zu sagen: „Es freut mich, wie Du mit Freunden teilst.“

Heute habe ich gesagt: „Spricht nicht so laut.“
Ich habe versäumt zu sagen: „Deine Ansichten sind mir wichtig.“

Heute habe ich gesagt: „Vergiß nicht, den Müll zu leeren.“
Ich habe versäumt zu sagen: „Du nimmst Deine Verantwortung gut wahr.“

Heute habe ich gesagt: „Ich wünschte, Du würdest dieses alberne Gekicher lassen.“
Ich habe versäumt zu sagen:  „Ich bin froh, daß Du so glücklich bist.“

Heute habe ich gesagt: „Bist Du mit Deinen Hausaufgaben fertig?“
Ich habe versäumt zu sagen: „Ich bin froh, daß Du Dein Bestes gibst.“

Heute habe ich gesagt: „Ich habe zuviel zu tun.“
Ich habe versäumt zu sagen: „Komm, wir machen etwas gemeinsam.“

Heute habe ich gesagt: „Ich brauche etwas Ruhe und Frieden.“
Ich habe versäumt zu sagen: „Ich bin froh, daß Du mein Sohn bist.“

Heute habe ich gesagt: „Mach das niemals wieder.“
Ich habe versäumt zu sagen: „Ich hab´ Dich lieb!“

Laßt uns aber die Wahrheit reden in Liebe (Epheser 4,15)