Wenn man Gender-Gläubigen ein paar Fragen stellt

https://www.youtube.com/watch?v=MqoHeZlAaEg

Was denkt ihr dazu?

Und vielleicht könnt ihr mir helfen zu verstehen, warum die Gender-Ideologie so erfolgreich ist?

4 Gedanken zu „Wenn man Gender-Gläubigen ein paar Fragen stellt“

  1. Hallo Viktor, vielen Dank für das Video, wirklich gute Argumente. Lasst uns noch etwas tiefer einsteigen.
    * Die Interviewten müssen noch eine Chance bekommen, einige Tage über die guten Argumente nachzudenken und dann noch einmal die Fragen zu beantworten. Es ist unfair, nur wenige Sekunden Zeit zu bekommen.
    * Ich glaube nicht an die Genderideologie. Aber ich kann deren Denken verstehen. Was ich für denkbar halte, ist, dass man ein Gehirn hat, das wie das einer Frau funktioniert, und einen Körper eines Mannes hat (bzw. auch umgekehrt.). Ich sage nicht, dass das möglich ist, aber ich halte es nach meinem bisherigem Wissen und Verständnis für möglich. Ich betrachte als Beispiel einen homosexuell empfindenden Mann. Das Embryo fängt an, sich als ein Mann zu entwickeln. Aber aufgrund einer Fehlfunktion entwickelt sich das Gehirn so, dass es wie das einer Frau funktioniert: Die emotionale Hälfte arbeitet enger mit der sachlich denkenden Hälfte zusammen, Entscheidungen werden mehr intuitiv und ganzheitlich, weniger detailiert analysierend getroffen. Gefühl und logisches Denken sind weniger stark getrennt als beim männlichen Denken. Die Bewegungen sind rundlicher, weiblicher. Das Handeln, Denken und Empfinden betont eher das Soziale, auch werden soziale Berufe bevorzugt gewählt.
    Hinzu kommt noch, dass die Kindheit einen daran hindern kann, sich als männlich zu identifizieren: Es gibt zu wenig Kindergartenerzieher und Grundschullehrer, sondern lauter Kindergartenerzieherinnen und Grundschullehrerinnen. Der Vater ist vielleicht gewalttätig, kalt und egoistisch. Der Junge empfindet das männliche als etwas Böses und Bedrohliches, so möchte er nicht werden. Er nimmt sich als Vorbild das weibliche Verhalten und Empfinden seiner Mutter.

    * Wie ist mit diesem Konflikt umzugehen? Hier treffen zwei verschiedene Menschenbilder aufeinander. Das eine Bild ist, dass das Triebhafte uns Menschen definiert. Wir sind das, was wir empfinden. Wir stammen von tierischen Vorfahren ab. Das sich Richten nach unseren Instinkten macht uns frei, das Unterdrücken von Trieben macht krank, so das Menschenbild. Richtet man sich nach den Trieben, entspricht das der Evolution. Das jeweils bessere (angepasstere) setzt sich durch, ein sich Höherentwickeln geschieht, körperlich, geistig und moralisch.

    Das biblische Menschenbild sieht den Menschen als Geschöpf Gottes, das Berufung und Würde von Gott empfängt. Das Triebe sind kritisch zu prüfen, das Fleisch begehrt gegen den Geist auf. Enthaltsamkeit wird gefordert: Wir kennen uns nicht mehr nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist. Wenn ich Hass empfinde, oder einen perversen sexuellen Trieb habe oder wenn ich egoistisches Verlangen habe, dann soll der neue Mensch gegen den alten widerstehen. Man gehorcht Gott, wendet sich gegen seine sündigen Triebe. Das macht frei.

    Wer ist der Mensch? Wird er durch seine Triebe definiert? Oder durch die Berufung von Gott und dem Geist definiert? Ist ein Mensch ein Mann, wenn er von Gott als Mann geschaffen ist, oder dann, wenn er sich danach fühlt?

    Kurz: Hier geht es um eine Gewissensentscheidung.

    Hat die biblische Sichtweise recht, so wird ein Folgen perverser Triebe vielleicht kurzfristig Erleichterung, Spass und Befriedigung geben, langfristig aber der Psyche des Menschen schaden.

    Hat der Zeitgeist recht, so wird ein Folgen perverser Triebe auch langfristig der Psyche des Menschen nutzen.

    In den letzten Jahrzehnten hat die sexuelle Freiheit stetig zugenommen. Jetzt ist zu prüfen: Nehmen die psychischen Krankheiten zu oder nehmen sie ab? Und: Welche Zusammenhänge gibt es zu den stetig zunehmenden Freiheiten.

    Gruß,
    Jens Langenbach

  2. Die „Genderideologie“ ist ein Teil des Zeitgeistes, der von Satan erheblich gesteuert und beeinflusst wird. Der Diabolos, der Durcheinanderwerfer kann nicht anders, als Gottes ORDNUNG zu untergraben. Das wurde möglich, weil viele „Christen“ die Einheit von Mann und Frau (Gal. 3,28) in Christus Jesus nicht praktizierten.

  3. durch die mangelnde Gottesfurcht lassen sich die Menschen blenden. Jeder darf jeden Blödsinn verbreiten und muss toleriert werden. Diese Toleranz schafft automatisch einen Identitätsverlust. Der Mensch weiß nicht mal mehr ob er Männchen oder Weibchen ist. Ja, er weiß nicht einmal ob er sich heute als Frau, morgen als Mann und übermorgen als Transvestit fühlen wird oder darf. Dieser groteske Mangel an Identitätsbewußtsein verleitet selbstverständlich zu grotesken Selbstdarstellungen. Der Mensch sucht dann verzweifelt nach Sicherheiten, nach Konstanten, nach Unveränderbarkeiten, nach Etwas, das unter die Haut geht. Dies erklärt den gewaltigen, irrationalen Boom der Tattoo-Studios.
    Allerdings ist es nicht die böse Welt, die, die Menschen verführt.
    Es sind die lauen Christen, die nicht mehr bereit sind ein klares Evangelium mit der Prämisse der Buße zu verkünden.
    Ein paar Tropfen Wasser, ein paar fromme Sprüchlein und schon ist dieser Gott ausgetrickst und wird dich nicht mehr loslassen kann keinen echten Frieden im Herzen schaffen. Ja, es schafft geradezu ein Verlangen nach besseren, spürbaren Ersatzlösungen.

  4. Lieber Viktor,

    dein Blog hat mich tief berührt. Da haben wir etwas gemeinsam. Genau das veranlaßt mich, den ersten Kommentar noch weitgehender zu unterstützen.

    Das Video zeigt deutlich, dass eine Japanerin, wie eine Japanerin auszusehen hat (was ja nicht stimmt, weil moderne Staaten keine Staaten von Ureinwohnern sind), Siebenjährige ganz anders aussehen als bspw. 20-jährige (was normalerweise stimmt, außer bei Progeria), 1,75-Meter-Frauen keine 2-Meter-Frauen sein können, weil man ja nachmessen kann.

    Ergo lügen Menschen, die wie Frauen aussehen und behaupten Männer zu sein und Menschen, die wie Männer aussehen und behaupten Frauen zu sein, weil man das doch sofort (?) sieht.

    Nun, Jesus Christus hat das Video nicht gemacht und Gott schon gar nicht, weil letzterer niemals behaupten würde, der Walfisch sei ein Fisch, auch wenn er äußerlich so aussieht. Und Jesus Christus würde vermutlich unterscheiden können, ob ein Mensch solche Gender-Behauptungen nachplappert, weil er gerade in welcher Krise auch immer steckt oder dieser Mensch tatsächlich ein substanzielles, existentielles Problem seiner physiologischen und seelischen Beschaffenheit hat. Schon diese Abgrenzung ist nicht einfach und im Einzelfall vielleicht gar nicht möglich. Es ist durchaus eine Sünde, meine Existenzbedingungen mit denen meiner Mitmenschen aufzurechnen.

    Dass das Video hier nicht differenziert, ist nur eine von vielen Schwächen zum angesprochenen Thema und beinhaltet daher ein tiefes Unverständnis der tatsächlich zugrundeliegende Problematik des so genannten Dritten Geschlechts und folglich eine zum Himmel (also wohl zu Gott) schreiende Ungerechtigkeit. Das hat so nichts mit Gott zu tun, sondern eher mit der recht unwissenden Vorstellung der Video-Autoren vom Thema und ihres Anspruches, göttlicher als Gott sein zu wollen. Das weisen ja wenigstens inzwischen die beiden letzten Päbste von sich.

    Wenn ich die im Grundsatz ja nicht falsche Art der Beweisführung auf andere Glaubensinhalte anwende, wird folgerichtig die Trinität infragegestellt (was der Islam ja tut), die Auerstehung Christi und vieles andere. Das hängt ebenso wie im Video damit zusammen, dass Glaube und Erkenntnis bewußtlos getrennt wird und Argumente unterschiedlicher Betrachtungebenen fast beliebig vermischt werden (letzteres nennt man „Äpfel mit Birnen vergleichen“). Da haben die Video-Autoren ja so erfolgreich das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, des weder die drei Kommentatoren noch du, Viktor, sich davon distanzieren konnten.

    Insofern ist das Video leider sehr verführerisch, Gläubige früherer Zeiten würden sagen: „satanisch“, heute verstehen wir schon eher, warum Jesus Christus so liebevoll mit der Wahrheit von Gut und Böse umgegangen ist.

    In der Selbstbehauptung unseres Existkampfes übersehen wir das manchmal, zumal wir auch religiös gerade in der Schleife darinnen sind, in der das längst Überwundene erneut im Zeitgeist überwunden werden sollte: Wer überwindet, den will ich machen zu einem Pfeiler in meinem Tempel.

    Nichts für ungut: nichts ist schmerzlicher als die Liebe zu Gott. Die Liebe Gottes allerdings ist reinstes Labsal und heilt wirklich alle Wunden.

    Ganz weltlich gibt es dazu auch etwas zu sagen, wenn man im Internet nach deinem Namensvetter, Viktor dem Wolfsjungen (gelebt vor gut 200 Jahren) surft. Wenn man tiefer in die Geschichte einsteigt, bekommt man (im Zweifel auch ganz unreligiös) höchsten Respekt vor der Lehre Jesu Christi.

    lg Wopo

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