Ich habe Zeit

„Ich habe Zeit!“ Wer kann das schon freimütig behaupten, ohne dass ihm der Verdacht von Unterbeschäftigung, Antriebsarmut und Unwert anhaftet? Zeit zu haben bedeutet zudem, sich mit sich selbst beschäftigen zu können, über sein Leben, seine Ziele und bisher Erreichtes zu reflektieren. Für manche kein angenehmer Gedanke. Dann lieber Zeitvertreib!
Quelle: Karrierebibel: Zeiteinteilung – Jeder hat 24 Stunden am Tag. Oder mehr, 21.07.2011
Gebetserhörung Müllabfuhr
Eine kleine Gebetserhörung, die ich heute morgen erlebt habe:
Gestern hat mich mein Vater gebeten, die braunen Tonnen bei den Mietswohnungen rauszustellen, wo wir Hausmeister sind. Sie werden standardmäßig Morgens um 7:30 Uhr geleert... Nunja, ich habe es gestern vergessen. Heute morgen ist es mir eingefallen und ich habe gebetet, dass es doch noch klappt sie rauszustellen. Als ich bei meinem Fahrdienst die Kinder zur Schule gefahren habe und um 7:45 Uhr die Tonnen rausgeschoben habe, war die Müllabfuhr noch nicht da... Gott sei Dank! Sonst gäbe es Ärger - von meinem Vater, den Mietern und dem Vermieter

Hilft Gott euch auch bei "Kleinigkeiten"?
April April :-)
Am 1. April treiben auch Medien ihre Scherze mit Lesern, Hörern oder Zuschauern:
Schon 1957 in der Fernseh-Urzeit schickte die britische BBC Zuschauer mit Bildern von der Schweizer Spaghetti-Ernte in den April. Interviewte "Pasta-Bauern" verwiesen auf den milden Winter, der die Ernte begünstigt habe. Viele Zuschauer glaubten der für ihre Zuverlässigkeit bekannten BBC.
Eine norwegische Zeitung berichtete 1987, vom Zoll beschlagnahmter Schmuggel-Alkohol werde am 1. April in der Stadt Bergen gratis an interessierte Einwohner ausgeschenkt. Hunderte an hohe Getränke-Preise gewöhnte Norweger kamen. (…)
Kühe sollen umweltfreundlich werden
Die österreichische Nachrichtenagentur APA meldete 2007 Neues in Sachen Klimaschutz: Wissenschaftler entwickelten ein Verfahren, mit dem Indiens heilige Kühe bei ihren zahlreichen Darm-Winden statt Methan das wesentlich harmlosere Kohlendioxid in die Atmosphäre stoßen. Die Methode sei auch auf den Menschen übertragbar.
Vielleicht heitert es den einen oder anderen auf
Ich muss verrückt sein so zu leben III
„Wir leben allerdings in einer Welt, die die kleinen Dinge gar nicht mehr zu schätzen weiß. Wir leben in einer Welt, in der alles immer größer und größer werden muss. Wir möchten eine Megaportion Pommes, eine megagroße Limo, eine Megakirche. Aber inmitten dieser ganzen doppelten Portionen spüren viele von uns, wie Gott etwas Neues tut, etwas Kleines, Zartes.“ S. 24
„Wenn ich „stark“ bin, dann haben wir ein Problem. Entweder steht den Leuten Enttäuschung ins Haus oder sie haben noch keine Ahnung von Gott. Gott ist stark; er ist großartig, beeindruckend, Ehrfurcht gebietend.“ S. 26
"Außerdem frage ich mich, ob ich wirklich die Wahrheit geredet habe, wenn die Leute so in Wallung geraten, denn Jesus hat gesagt: „Wehe euch, die ihr jetzt von allen umschmeichelt werden, denn die falschen Propheten waren schon immer beliebt.“ (Lukas 6,26)." S. 26.
„Wie Mutter Teresa immer sagte (nachdem sie die alte Geschichte erzählt hatte, wie sie Seesterne wieder ins Meer geworfen hatte, obwohl sie weiterhin zu Tausenden an den Strand gespült wurden): ‚Gott hat uns nicht zum Erfolg berufen, nur zur Treue.‘ Klingt gut, aber das war der Beginn meines jahrelangen Ringens mit der Spannung zwischen Effizienz und Treue.“ S. 76
Mutter Teresa sagte immer: „Wir können keine großen Dinge tun, nur kleine mit großer Liebe. Es geht nicht darum, wie viel man tut, sondern mit wie viel Liebe man es tut.“ S. 76-77

Es wagen Gott zu vertrauen?
Es gibt Menschen, die kopfüber 100 Meter in die Tiefe springen im Vertrauen auf ein Gummiseil, obwohl es nicht immer gehalten hat. Es gibt Menschen, die sich Tausende von Kilometern hoch in den Weltraum schießen lassen im Vertrauen auf die Technik, obwohl sie nicht immer funktioniert hat.
Und es gibt Menschen, die mit allen Sinnen das Abenteuer des Glaubens wagen im Vertrauen auf Gott, weil er bisher immer sein Wort gehalten hat.
Es war nur ein sonniges Lächeln
Es war nur ein sonniges Lächeln,
es war nur ein freundliches Wort,
doch scheuchte es lastende Wolken,
und schwere Gedanken fort.
Es war nur ein warmes Grüßen,
der tröstende Druck einer Hand,
doch schien’s wie die leuchtende Brücke,
die Himmel und Erde verband.
Ein Lächeln kann Schmerzen lindern,
ein Wort kann von Sorge befrein,
ein Händedruck Sünde verhindern
und Liebe und Glaube erneun.
Es kostet dich wenig, zu geben
Wort, Lächeln und helfende Hand -
doch armselig, kalt ist dein Leben,
wenn keiner solch Trösten empfand.

Digitale Datensammlungen verwalten
Hi Ho
Wenn man, wie ich, ein digitaler Sammler ist, kommt einem schnell die Frage, wie man archiviert, sodass man die Daten dann am Besten weiterhin finden und nutzen kann...
Man liest einen guten Artikel und denkt sich - hui, das Thema werde ich mit Sicherheit einmal näher unter die Lupe nehmen - ich sollte den Artikel irgendwo abspeichern. Also als Dokument ab in einen Ordner? Wenn der Artikel verschiedene Themen miteinander verbindet oder nicht so klar zuzuordnen ist, wird es schwierig. Am Liebsten mit Schlagworten irgendwo einsortieren...
Ich habe bisher mit dem Zettelkasten nach Niklas Luhmann gearbeitet. Man kann Schlagworte vergeben und sogar Dateien anhängen. Doch die graphische Gestaltung der Einträge ist dürftig - und die Beiträge lassen sich nicht so gut zu einem Oberthema zuordnen. D.h. man muss dann ein paar Suchanfragen starten, um alle Beiträge zu einem Themenfeld zu finden...
Dann habe ich parallel zum Zettelkasten mit OneNote 2007 von Microsoft gearbeitet. Bei diesem Programm kann man sehr gut Notizen und Fundstücke zu bestimmten Themengebieten zuordnen und auch mehr graphisch gestalten. Nachteil ist hier , dass man keine Schlagworte vergeben kann und deshalb die Zuteilung manchmal schwierig ist... Man kann nur allgemein nach Worten suchen. Bilder kann man auch direkt sichtbar einfügen.
Nun habe ich in letzter Zeit noch einiges von anderen Programmen wie z.B. Evernote gelesen und teilweise ausprobiert. DEVONthink kann ich leider nicht ausprobieren, da ich Windows Vista laufen habe...
Irgendwie bin ich noch nicht 100%ig zufrieden. Hast du ein gute Lösung? Was benutzt du um Daten zu sammeln?

Ehrfurcht bleibt
Gestern im Gottesdienst (Thema "Gott fürchten?!") hat mich ein Lied bewegt: Ehrfurcht bleibt
Ist keine schöne Vertonung bzw. kein tolles Video, aber zumindest zum Reinhören in das Lied:
Es ist die Liebe, die mich festhält.
Es ist die Gnade, die mich trägt.
Du bist die Kraft, die mich entfesselt.
und wie ein Sturm durch mein Herz weht.
Dir will ich nah sein, dich will ich sehen.
Denn du bist mächtig, herrlich und wunderschön.
Jede Begegnung trägt dazu bei,
dass meine Angst immer mehr vergeht,
und Ehrfurcht bleibt!
Du bist die Liebe meines Lebens.
Was wär’ mein Leben ohne dich.
Für immer will ich mit dir gehen.
Und mehr begreifen wer du bist!
Dir will ich nah sein, dich will ich sehen.
Denn du bist mächtig, herrlich und wunderschön.
Jede Begegnung trägt dazu bei,
dass meine Angst immer mehr vergeht,
und Ehrfurcht bleibt!
Wie findest du das Lied?
Die einzige Hoffnung
Die Hoffnung ist - darin sind alle einer Meinung - eine göttliche Tugend, welche allein auf Gott acht gibt; Gott aber ist die Gütigkeit selbst und die uns verheißene Barmherzigkeit. Wo nun einer auf etwas anderes hoffet als auf die verheißene Barmherzigkeit (d.h. auf Gott), der ist vermessen und hat schon die Hoffnung verloren. (Martin Luther)

