Gedanken eines werdenden Vaters 1: Das Kind ist ein Geschenk Gottes

Ich werde bald Vater 🙂 In dieser Artikelserie bringe ich einfach ein paar Gedanken „zu Papier“. In diesem Artikel geht es um den Gedanken „Das Kind ist ein Geschenk Gottes“.

Gedanken eines werdenden Vaters

Die Gefühle sind schwer zu beschreiben… Ich bin Gott dankbar für das Vorrecht Vater werden zu können! Die Wahrnehmung der Welt verändert sich wieder…

1. Es ist ein unbegreifliches Wunder, wie Gott im Mutterleib einen neuen Menschen macht. Es gibt heute ja so viele Informationen, was sich alles im Mutterleib abspielt (z.B. hatten wir diese tolle App). Das ist einfach unglaublich, wie sich aus Zellen ein so komplexer Mensch entwickelt. Da fällt mir Psalm 139 ein:

13 Du bist es ja auch, der meinen Körper und meine Seele erschaffen hat, kunstvoll hast du mich gebildet im Leib meiner Mutter. 14 Ich danke dir dafür, dass ich so wunderbar erschaffen bin, es erfüllt mich mit Ehrfurcht. Ja, das habe ich erkannt: Deine Werke sind wunderbar! 15 Dir war ich nicht verborgen, als ich Gestalt annahm, als ich im Dunkeln erschaffen wurde,  kunstvoll gebildet im tiefen Schoß der Erde. 16 Deine Augen sahen mich schon, als mein Leben im Leib meiner Mutter entstand.

Ich staune über das Leben – jeder einzelne Mensch – und will es wertschätzen! „Deine Hand hat mich gemacht und bereitet“ (Ps 119,73). Und bei einem eigenen Kind, wird einem das noch eindrücklicher…

2. Kinder sind ein Geschenk Gottes! So heißt es schon in Psalm 127,3. Ich will es aus seiner Hand annehmen – im Bewusstsein, dass er es mir anvertraut. Gott ist der Ursprung aller guten Dinge (Jak 1,17) und allen Lebens – auch dieses Kindes, das wir erhalten. Was für ein kostbares Geschenk!

3. Wenn man ein Geschenk bekommt, freut man sich. Zumindestens, wenn das Geschenk einen Wert hat 😉 Auch mir geht es so. Ich weiß, dass Gott mich durch dieses Kind segnet (Ps 128,3-4).

Ich schreibe diese Dinge einfach, weil ich mich freue und über meinen Gott staune. Ich wünsche mir, dass ich auch in Zukunft dankbar sein kann. Gerade wenn es anstrengend und schwer wird, will ich daran denken und zufrieden sein.

Mich würde interessieren: Fällt es euch schwer Kinder als Geschenk Gottes zu sehen?

Hier geht es zum zweiten Teil „Gedanken eines werdenden Vaters 2: Erwartungen an das Kind“. Außerdem empfehle ich eine Predigt zum weiterlesen über das Thema „Kinder sind ein Geschenk Gottes“.

Ein Gedanke zu „Gedanken eines werdenden Vaters 1: Das Kind ist ein Geschenk Gottes“

  1. Man braucht sich nicht zu wundern, wenn Christen so wenig Freude im Leben haben, wenn sie nicht bereit sind die wertvollsten irdischen Geschenke von Gott persönlich an zu nehmen!
    Wenn Christen auf die Welt achten wieviel Kinder sie sich „leisten“ können, dann braucht man sich auch nicht wundern weshalb sie so wenig Kinder haben.
    Denn eigentlich schaut die Welt auf die Christen wieviel Vertrauen haben die in ihren „angeblich“ lebendigen Gott. Wenn schon die Christen Angst haben Kinder zu bekommen wieviel mehr Angst vor Kinder müssen dann die Heiden haben?
    Wenn sich Leute entsetzt haben über die Anzahl (11) der Kinder, die mir der HERR anvertraut hat, konnte ich guten Gewissens entgegnen: „Ja, an ihrer Stelle hätte ich auch Angst vor Nachkommen!“
    Wer sich an den Gott der Bibel hält, kann sehr viel Freude haben mit Kindern, egal ob Mädchen oder Jungen- ob mit oder ohne Handicap! Unser jüngster Sohn mit Down-Syndrom ist der Sonnenschein der ganzen Familie.
    Die Geschenke Gottes sind keine Belastung – sie sind eine Entlastung wenn man mit ihnen betimmungsgemäß umgeht.
    Leider fahren viele Menschen zweigleisig. Sie versuchen es Gott und der Welt recht zu machen und der Lohn ist, dass sie weder von Gott noch von der Welt den Segen bekommen. Sie werden zum Gespött für jedermann. Sie sollten nicht über die Belastung der Kinder jammern sondern über ihren Unglauben und ihre Feigheit.
    Kinder sind – so wie es geschrieben steht ein wunderbares Geschenk! Sie sind kein Lohn, keine Last, keine Berechnung und schon gar nicht eine Selbstverständlichkeit.
    Wer Kinder bekommt, wann Kinder kommen, wessen Kinder leben, wie lange Kinder leben liegt nicht in unserer Hand und sollten wir uns hüten hier mitentscheiden zu wollen.
    In seinem Irrtum- weil der Mensch weiß, dass er Leben verhindern und vernichten kann, glaubt er auch, dass er Leben schaffen kann – wann und wie er will.
    Die zerstörerischen Fähigkeiten vermitteln ihm ein falsches, arrogantes Machtgefühl..
    Und wenn sich Christen ebenfalls danach richten, so dürfen sie natürlich keine Freude erwarten.

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