Gewissheit der Christen

 

HeilsgewissheitBist du dir des ewigen Lebens gewiss?

„Allein der Heilige Geist ist es, der in der Gewißheit des Glaubens an Christus ohne allen Zweifel einhergeht. Die Anhänger der Sekten reden immer etliche Worte, aus denen man wahrnimmt, daß ihr Herz im Zweifel ist: Ich hoffe, ich sei fromm, ich sei gerecht. Ein Christ aber: (…) Ich bin selig in Christus, diese Zuversicht soll mir niemand nehmen. Jesus ist mein Heiland, und es gibt nichts anderes, wodurch unser Gott und unser Gewissen beruhigt werden. Diejenigen aber, welche auf ihre Gerechtigkeit, nicht auf Christus vertrauen, vertrauen natürlich ihrer Gerechtigkeit und sind darum immer im Zweifel.“ (Luther in WA. TR 2935a, 22-30).

Ein Gedanke zu „Gewissheit der Christen“

  1. Die Wahrheit – die Wirklichkeit sieht anders aus:
    Weder die Zeugnisse der Menschen in der Bibel noch die Geschichtspersonen noch die gegenwärtigen Menschen waren oder sind fähig stets gewiss ohne Zweifel zu sein.
    Ich kenne auch keine Menschen, die ständig im Zweifel sind und nie wissen was sie tun sollen. Das heißt nicht, dass ich noch welche reden gehört habe, dass sie stets gewiss sind, keinerlei Zweifel mehr haben oder, dass sie einfach unfähig sind zu glauben, nie sicher sind,immer Zweifel haben. Letztere widersprechen sich selbst: Sagt jemand, dass er immer zweifelt, so müsste er auch das „immer“ anzweifeln. Denn dieses „Immer“ vermittelt absolute Sicherheit im Denken?
    Schaut man hinter die Kulissen, sieht man, dass die Schriftzeugnisse wahrhaftig sind. Genau wie Abraham, Mose, Gideon, Barak, alle Glaubenshelden, Petrus selbst der Größte Johannes der Täufer hatten Zeiten der Gewissheit und Zeiten des Zweifelns.
    Und betrachtet man das wirkliche, das ganze Leben des Mannes, der das obige geschrieben hat – Martin Luther – so wird es noch viel deutlicher- was die Menschen für Sprüche-Klopfer sind. Von diesen „Ach so Sicheren“ ist kein einziger ein Haar besser wie Petrus.
    Zu jedem würde Jesus Christus sagen: „Ehe der Hahn kräht, wirst du mich drei Mal verleugnet haben!“
    Wenn unser Glaube ein für alle Mal eingetütet wäre, was wäre dann die Liebe noch wert? Gerade weil es nicht so ist, haben wir erst die Möglichkeit Gott von ganzem Herzen, aus freiem Willen, wahrhaftig zu lieben. Dadurch haben wir täglich neu die Möglichkeit zu bekennen und uns an unserem HERRN zu erfreuen.

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