Ein Gedanke zu „Spielt nicht mit Sünde!“

  1. Mutiger Beitrag, überzeugend vorgetragene Botschaft mit echt Evangelium drin! Die Art, wie es rübergebracht wird, hilft, um nicht vorzeitig abzuwinken, denn leicht ist es nicht, sich dem zu stellen.

    Was ich mich fragte, war nebenher, warum es denn mit „sexueller Sünde“ überschrieben wird. Es geht ja um mehr. Dies führte mich zu Hosea. Hier wird Abgötterei auch klar mit Hurerei verglichen. Hat Tim Conway es auch so gemeint? – Gott wirbt (buhlt) um seine Leute, er liebt sie, obwohl sie ein ‚Hurenleben‘ führen. „… und Presskuchen aus Rosinen lieben.“ (Hos.3,1)

    Derzeit lese ich in dem neulich erschienen Buch: „Auszug aus Neubabylon“. Der Autor stellt dort die neuzeitliche ‚Hurerei‘ als Treuebruch heraus. Er nennt deutlich die Verführung auf religiösem und politisch-wirtschaftlichem Gebiet und deckt auf, wie selbst bibeltreue Christen dem Reiz verfallen. Die Lust an Geld, Reichtum und Selbstverwirklichung, welche vom Antichristen genutzt werden, um die Menschheit in der Endzeit zur Rebellion gegen Gott zu verführen. Es wird in dem Buch im Einzelnen ausgeführt, wie der heutige Zeitgeist uns prägt zu Theoretikern, Betäubte, Treibende, Selbstgenießern und Individualisten. Dies steht Gott und seinem Wort entgegen, der uns vielmehr prägen möchte zu: Praktiker, Wachsame, Strebende, Selbstbeherrschte und Geschwister. Auf diese beruhen die Verheißungen.

    Ob es mir heute gelingt, der Schlinge Gleichgültigkeit und Verhärtung zu entkommen? Zum Glück kämpft einer für mich und mit mir.

    „Zuletzt aber werden sie … zurückkehren, sie werden sich dem Herrn, ihrem Gott zuwenden … Sie werden dem Herrn voll Ehrfurcht dienen und alles Gute allein von ihm erwarten. So geschieht es am Ende der Zeit.“ (Hos3,5-GNB)

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