Wie wir als Christen von „Weihnachten“ sprechen sollten

Von Weihnachten sprechen

Was bedeutet „Weihnachten“?

Was Weihachten ist, wissen sehr viele Menschen  nicht oder es ist ihnen nicht bewusst. Für viele verschwindet die eigentliche Bedeutung im Nebulösen und Nebensächlichen. In einem Artikel „Was ist Weihnachten: Was das Weihnachtsfest für mich bedeutet“ heißt es:

  • „In der Weihnachtszeit genieße ich sehr die Energie der Rauhnächte, mit denen ich mich gerne intensiv befasse, das heißt, ich nehme mir viel Zeit für meine persönliche Innenschau und für die Familie.“
  • „Für mich ist es daher wichtig, Weihnachten bescheiden zu verbringen, sich über Familie oder Freunde zu freuen, selbst ein Geschenk basteln, den Weihnachtsbaum zu schmücken und nicht gestresst und ausgelaugt vom Shopping-Rausch den Glanz dieses schönen Festes zu verpassen.“
  • „Weihnachten ist dafür da, sich und anderen etwas Gutes zu tun.“

Zu Weihnachten machen sich ja auch immer mehr Firmen Gedanken zur Bedeutung des Festes und drehen schöne Videos, wie dieses hier:

Ein süßer Clip, der als Aufhänger gut sein kann, aber nicht wirklich erklärt, was Weihnachten ist. Denn Weihnachten ist mehr als das Fest der Liebe! Es geht um die konkrete einzigartige Liebe Gottes zu uns Menschen!

Sind wir mit daran Schuld?

Kann es sein, dass wir als Christen mit daran Schuld sind, dass der eigentliche Grund von Weihnachten vergessen wird? Ich denke wir tragen dazu bei, in der Art und Weise wie wir von diesem Fest reden.

Weihnachten bezieht sich wie fast alle Feste auf ein Ereignis in der Vergangenheit. Und die Namen der Feste geben im Besten Fall deren Festinhalt wieder. An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus. Warum können wir dieses Fest dann nicht auch so nennen? Wir Christen sollten viel häufiger vom „Geburtstag von Jesus“ sprechen. Schlicht, einfach und gut. Oder?

Sprache prägt unser Denken. Sprache macht auf Dinge aufmerksam und Dinge bewusst, die sonst untergehen würden. Damit das nicht mit diesem grandiosen Ereignis – der Geburt von Jesus – passiert, lasst uns auch konkret davon reden.

Ich will das in meiner Familie, Gemeinde und in den Gesprächen mit meinen Mitmenschen tun und lade dich auch dazu ein! Ich bin gespannt auf die Reaktionen…

Ein Gedanke zu „Wie wir als Christen von „Weihnachten“ sprechen sollten“

  1. Die Geburt von Jesus Christus, Seine Menschwerdung ist sehr wichtig.

    „Denn euch ist heute ein Retter geboren, der ist Christus, der Herr, in Davids Stadt.“ Lukas 2,11

    Von der Zeit her wissen wir nur daß es zur Zeit der Volkszählung war, jedoch weder Monat noch Tag.

    Die meisten Weihnachtssachen werden leider von dem römischen Fest der Saturnalien abgeleitet. Grüne Bäume, Geschenke, Kerzen und ebenso der Festschmaus. Misteln wurden von den Druiden auf den britischen Inseln angebetet. Das alles hatte natürlich mit der winterlichen Sonnenwende zu tun.

    Bei Weihnachten behindern viele Traditionen die Suche nach der Wahrheit.

    Die Engel haben nicht romantisch gesungen sondern gesprochen:

    „Und plötzlich war bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerscharen, die Gott lobten und sprachen: Herrlichkeit Gott in der Höhe, und Friede auf Erden in den Menschen des Wohlgefallens!“ Lukas 2,13-14

    Auch die „Heiligen 3 Könige“ gibt es nicht, sondern:

    „Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise vom Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.“ Matthäus 2,1-2

    Die Rede ist also von Weisen aus dem Morgenland und deren Zahl ist unbekannt. Diese Weisen kamen zu einem Haus, nicht zum Stall wo Jesus geboren wurde.

    „Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kind mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm, und sie öffneten ihre Schätze und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe.“ Matthäus 2,11

    Die junge Familie blieb also nicht im Stall, fand später wohl doch Unterkunft in einem Haus. Zum Zeitpunkt des Besuches der Weisen könnte Jesus also schon ein paar Tage, Wochen oder Monate alt gewesen sein.

    Traditionen können Irrtümer über Generationen hinweg aufrecht erhalten und die Suche nach der Wahrheit behindern.

Kommentar verfassen