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Archiv für die Kategorie ‘Weihnachten’

Zum Thema Weihnachten gefunden…

29. Dezember 2009

Quelle: idea-Blog

Kommentator der „Berliner Zeitung“, Dirk Pilz:
„Weihnachten ist ein christliches Fest; die Feiertage gibt es, um in Ruhe der Geburt Jesu zu gedenken. Es gibt sie, um einen Gottesdienst zu besuchen und sich des Glaubens an diesen Jesus Christus, den Gottessohn, zu vergewissern. Die Geschenke sind, ihrem ursprünglichen Verständnis gemäß, Erinnerungen an jene Gaben, die einst von den drei Weisen aus dem Morgenland an der Krippe in Bethlehem Maria überreicht wurden. All dies aber ist der Mehrheit in unserer multikulturellen, pluralen Gesellschaft fremd geworden. Die Weihnachtsgottesdienste werden allenfalls besucht, um sich in Weihnachtsstimmung zu bringen, Geschenke werden überreicht, um einander eine Freude zu bereiten und den Pflichten der Tradition zu genügen. Des Glaubens brauchen sich viele nicht länger zu versichern – sie sind schlicht Ungläubige, vielleicht Agnostiker, aber keine Christen im engeren Sinne. Und für die Mehrzahl der Kinder hierzulande bringt kein Christkind die weihnachtlichen Gaben, sondern ein heidnischer Weihnachtsmann. Auf Weihnachten und also das Fest von Christi Geburt verzichten will allerdings dennoch kaum jemand. Gerade zu Weihnachten offenbart sich damit jenes schizophrene Verhältnis zur Religion, das unsere Kultur inzwischen prägt.“
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1224/meinung/0032/index.html

Der Ärger über Weihnachtspredigten
Georg Diez beschäftigt sich im Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ mit seltsamen Weihnachtspredigten:
„Ich habe an Weihnachten fast nur Pfarrer erlebt, über deren Predigten ich mich erst gewundert und dann geärgert hatte. Warum dieser Ton, als ob man mit Kindern redet, denen man die Wahrheit nicht zutraut? Warum diese Anschmiegsamkeit in der Wortwahl? Warum dieser Anschein von Selbstverwirklichungsgruppe? Mal kam statt der Predigt der heitere Kanzeldialog eines Pfarrerehepaares, als säßen wir mit ihnen am Küchentisch. Mal weigerte sich der Pfarrer, das lutherisch vorgeschriebene Mindestmaß an Reflexion und Nachdenken wenigstens anzupeilen. Dabei ginge es genau darum, in unserer rationalisierten Welt die schwierigen Fragen nach dem Glauben und dem Zweifel neu zu stellen. Es ginge darum, die harten, schönen Worte aus der Bibel wieder zu Werkzeugen zu machen, mit denen man die Gegenwart verstehen kann. Es ginge um Selbstbewusstsein statt Selbsthilfegruppe.“

Woher kommt die Kraft des Festes?
Auch Thomas Schmid, Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“ beschäftigt sich mit der Faszination von Weihnachten:
„Woher kommt die Kraft des Festes? Aus der Religion und aus der Familie. Vor fünf Jahren hat das der inzwischen verstorbene Soziologe Karl Otto Hondrich in einem zauberhaften Aufsatz gezeigt, der den Titel ‚Stille Nacht’ trug. Das Weihnachtsgeschehen, sagte er, ist ein ungeheures Geschehen, das alles Menschenmaß sprengt: Ein Sohn, der der Erlöser sein soll, wird geboren. Doch sein Leben ist von Anfang an als ein Leben zum Tod bestimmt, der Vater hat es – gegen alle Regeln des familiären Selbstschutzes – so beschlossen. Hondrich nennt das ‚eine großartig ausgreifende theologische Idee – und ein moralisches Monstrum’. Auf diesem Monstrum aber beruht der christliche Glaube. Und das Fest der Geburt Jesu wird – zumindest in der zur Innerlichkeit neigenden Neuzeit – so gefeiert, dass die grausame Erlösungsbotschaft zugleich befriedet, ja entschärft und mit dem Menschenmaß versöhnt wird. Denn das Fest, an dessen Ursprung eine dem irdischen Untergang geweihte Familie steht, ist zum größten aller Familienfeste geworden. Es steckt darin ein Ausweichen vor dem Tod – aber auch der Wille zum Triumph über ihn. Auch in seiner irdischen Art ist Weihnachten überirdisch.“
http://www.welt.de/vermischtes/weihnachten/article5626446/Die-Kraft-des-Festes-ruehrt-aus-der-Religion.html

Weihnachten

Happy Birthday

26. Dezember 2009

Ein interessantes Lied!

Happy Birthday Jesus

Happy Birthday Jesus, heut darfst du dich freuen
Heute wärst du pi mal Daumen 2009 geworden
Hätten nicht so ein paar Menschen es geschafft
Dich kurz vor Ostern zu ermorden

Happy Birthday Jesus, während ich hier an dich denke
Kriegen alle anderen, nur du keine Geschenke
Für die meisten bist du doch der allerletzte Dreck

Die glauben lieber an einen Cola Werbegag
Und der Kirchgang ist für sie ein Pflichtbesuch
Einmal “O du Fröhliche” und dann ist auch genug
Weil’s dann nach Hause geht
Zum neuen mp3-Abspielgerät

Happy Birthday Jesus, du hast uns gelehrt,
Dass man Liebe schenken soll, daran ist nicht’s verkehrt
Aber heutzutage ist sowas zu abstrakt,
Denn Liebe ist nichts was man in Geschenkpapier einpackt.

Happy Birthday Jesus, ich bleib heut mal allein
Und stoße auf dich an mit einem Tetrapack Glühwein
Geburtstage können so deprimierend sein.

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Frohe Weihnachten!

26. Dezember 2009

Ich grüße euch mit der Weihnachtsbotschaft aus Lukas 2,10-11:

Der Engel sprach zu den Hirten: Fürchtet euch nicht! Ich bringe euch eine gute Nachricht, über die sich das ganze Volk freuen wird. Heute ist für euch, in der Stadt in der schon David geboren wurde, der langersehnte Retter geboren. Es ist der Messias, der Herr.

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Wann kommen wir zur Besinnung?

23. Dezember 2009

Wenn man verhindern will, dass die Menschen sich besinnen und zur Besinnung kommen, muss man sie beschäftigen. Wer keine Ruhe hat, kann sich nicht rüsten. Wer sich nicht rüsten kann, kann auch nicht Weihnachten feiern.

Aus einem Brevier

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Warum feiern wir Weihnachten?

22. Dezember 2009

Wir feiern Weihnachten, weil Gott uns Menschenkindern in Jesus seinen Sohn schickt. Und nicht, um dem Handel auf unsere Kosten jedes Jahr neue Rekordumsätze zu bescheren.

Peter Hahne

Folgende Videos von soulsaver, kann ich empfehlen (stimmen einen aber traurig):

Weihnachten ohne Jesus:

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Was Menschen über Weihnachten wissen, denken usw.

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Warum Gott ein Mensch wurde II…

16. Dezember 2009

If our greatest need had been information, God would have sent an educator.
If our greatest need had been technology, God would have sent us a scientist.
If our greatest need had been money, God would have sent us an economist.
But since our greatest need was forgiveness, God sent us a Savior.

Zitat von Max Lucado

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Warum Gott ein Mensch wurde…

16. Dezember 2009

Sebastian stand im Wohnzimmer vor der Weihnachtskrippe und kaute auf seiner Unterlippe. Das tat er immer, wenn er intensiv nachdachte. „Du, Vater, warum wird Gott an Weihnachten ein Baby?“„Wie?“ Überrascht sah der Vater auf. „Warum wird Gott ein Baby?“ Sebastian blieb beharrlich bei seiner Frage. „Ja, weißt du, ich glaube, Gott wollte den Menschen nahe sein, er wollte, dass sie ihn verstehen…“ „Als Baby?“ Sebastian schüttelte den Kopf. Wenn Gott wollte, dass die Menschen ihn besser verstehen, dann hatte er sich keinen guten Weg ausgewählt. Was sollte da ein kleines Kind! Vater hatte sich inzwischen gefangen. „Ich habe da mal eine Geschichte gehört, mit der man das vielleicht etwas besser verstehen kann. Mal sehen, ob ich sie noch zusammenbekomme“. Sebastian kletterte auf Vaters Schoß und blickte ihn gespannt an.

„Also, ich glaube, die Geschichte ging so: Eines Tages war der alte Lord mit seinem Sohn in den Wald gegangen. Sie schritten zwischen den mächtigen Bäumen hindurch. Der Lord hatte beschlossen, alle fällen zu lassen. Schon bald würde man hier das Klingen der Äxte und die Rufe der Arbeiter hören. Dieser Wald hatte seine Zeit gehabt. Alles würde hier neu werden.
Der Sohn war vor einem Ameisenhaufen stehen geblieben. Interessiert beobachtete er das emsige Treiben der kleinen Tierchen. Alle waren sehr beschäftigt. Einige schleppten Tannennadeln, andere Steinchen, die größer waren als sie selbst. Wieder andere liefen nur hin und her und man konnte nicht erkennen, was ihre Aufgabe war. „Was wird mit den Ameisen hier passieren?“ Der Sohn sah zu seinem Vater auf. „Auch für sie wird es ein Ende haben, wenn wir den Wald schlagen.“ „Aber das müssen wir ihnen doch sagen!“
Der Lord lächelte. „Ihnen sagen?! Wie wollen wir den Ameisen sagen, dass es mit dem Wald und mit ihrer kleinen Welt, mit ihrem Ameisenhaufen, zu Ende geht?“„Ich weiß es!“, rief der Junge aufgeregt. Er hatte einen großen Stein entdeckt, den er hochhob und mitten in den Ameisenhaufen fallen ließ.„Was tust du da!“, rief der Lord. „Du zerstörst ja alles!“ „Nicht alles. Ich weiß, es ist eine Katastrophe für sie. Aber ich muss ihnen doch irgendwie sagen, dass Gefahr besteht!“ Auf dem Ameisenhaufen war inzwischen die Hölle los. Wie sinnlos liefen die kleinen Tiere hin und her. Der Stein war tief in den Ameisenhaufen eingesunken. „Ich bin gespannt, was jetzt passiert“, interessiert beobachtete der Junge die Tiere. „Komm lass uns weitergehen“, drängte der Lord. „Auf dem Rückweg können wir hier noch einmal vorbeikommen.“
Zögernd ging der Junge mit. Als die beiden nach geraumer Zeit wieder zum Ameisenhaufen kamen, hatte sich die Aufregung dort schon gelegt. Von den Zerstörungen war kaum mehr was zu sehen. Der Stein war eingebettet in die Ameisenwelt. Das Ameisenleben ging wieder seinen gewohnten Gang. „Sie haben nichts begriffen!“, rief der Junge aus. „Alles ist wie vorher!“ Nach einer Weile meinte er leise: „Wahrscheinlich müsste ich eine Ameise werden, damit sie verstehen, was ich ihnen sagen will.“ Der Lord sah ihn fragend an. „Ich müsste ganz klein werden. Einer von ihnen. Müsste ihre Sprache sprechen, in ihrer Welt leben.“ „Ja“, der Lord nickte. „Das wäre wahrscheinlich die einzige Möglichkeit. Aber ob sie dir dann glauben würden? Ob sie dir glauben, dass du mein Sohn bist, und ob sie dir glauben, dass du weißt, was mit dem Wald und mit ihrer kleinen Welt passiert?“ „Man müsste es versuchen“, sagte der Junge. „Man müsste es versuchen“, nickte der Lord.

Aufatmend lehnte sich der Vater im Sessel zurück. „Ich hätte es auch versucht“ sagte Sebastian. „Ja, ich weiß.“ Der Vater lächelte. „Gott hat es versucht. Er wurde so klein wie ein Mensch und lag eines Tages als neugeborenes Baby in der Krippe. Er wollte, dass wir ihn verstehen. Und“, fügte er ernst hinzu, „nur wer glaubt, dass das Kind in der Weihnachtskrippe Gottes Sohn ist, wird ihn verstehen und – was noch wichtiger ist – wird ihn ernst nehmen.“
Sebastian war aufgestanden und zur Weihnachtskrippe gegangen, um sich noch einmal das Jesuskind anzusehen. Deshalb wurde Gott ein Baby. Wir waren ihm nicht gleichgültig. Er hatte uns etwas Wichtiges zu sagen. Langsam begann er zu begreifen, was Weihnachten wirklich war. [Quelle: gott.net]

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