Rückblick auf die Evangelium21-Konferenz 2015

Nachdem ich letztes Jahr aufgrund der Geburt unserer Tochter nicht dabei war, freute ich mich sehr auf die Evangelium21-Konferenz 2015.

Evangelium21-Konferenz 2015

Dieses Jahr war ich mit sechs geistlichen Geschwistern aus der Gemeinde bei der Konferenz. Deshalb habe ich mit einem Ohr auch für sie gehört. Bei dem einen oder anderen Vortrag war ich etwas besorgt, weil ich befürchtete, dass das Thema nur Theologen anspricht, die die zeitgeschichtlichen Entwicklungen kennen. Z.B. käme keines meiner Gemeindemitglieder auf die Idee, dass das Reich Gottes rein innerweltlich verstanden werden könnte… Aber meine Sorge blieb unbegründet. In den Gesprächen nach den Vorträgen zeigte sich, dass auch wenn sie nicht mit jedem Vortrag gleich viel anfangen konnten, sie dennoch immer etwas gelernt oder ihnen etwas wichtig geworden ist.

Aber neben den Vorträgen zu zeitgeschichtlichen Fehlentwicklungen gab es bei der Evangelium21-Konferenz 2015 auch viele andere gute Vorträge und Predigten:

Programm Evangelium21-Konferenz 2015

Ich fand die Bandbreite echt gut und wichtig! Besonders schön sind immer die „Fragerunden“ auf der Couch. 🙂

Neu war dieses Jahr die fortlaufende Auslegung des Titusbriefs. Das ist echt gelungen und ein schönes Beispiel für den Gemeindealltag gewesen. Ich will, durch die Konferenz motiviert, es auf jeden Fall wagen, selbst fortlaufende Auslegungspredigten zu halten. Da es bei uns mehrere Predigten in einem Gottesdienst gibt (1Kor 14,29), bin ich gespannt ob es sich gut umsetzen lässt. Aber ich will es angehen!

Hier sind ein paar weitere Eindrücke von der Evangelium21-Konferenz 2015:

Wenn jemand von den Mitverantwortlichen hier zufällig mitlesen sollte, dann möchte ich folgende Wünsche mitgeben:

  • Wenn es eine reformatorische Bewegung sein soll, dann würde ich davor warnen, dass es zu sehr die Schlagseite „reformiert“ bekommt.
  • Bitte ladet wie dieses Jahr mit Dr. Jan Carsten Schnurr auch weiterhin deutsche Gastredner ein.
  • So gut die Musik in der Arche ist, es wäre schön etwas mehr Abwechslung während der Konferenz zu haben.

Wenn ihr mich hier richtig verstanden habt, dann wird euch aufgefallen sein, dass es keine wirkliche Kritik gibt. Ich bin nach wie vor begeistert von dem Anliegen evangeliumszentrierte Gemeindearbeit zu fördern! Unsere Gemeinden und Deutschland braucht nichts mehr, als die klare Verkündigung des Evangeliums!

Ich freue mich schon darauf, wenn die Vorträge online sind und ich sie anderen zum „Nachhören“ weiterempfehlen kann. Wer nicht dabei war, sollte unbedingt alle (auch die alten) Konferenzbeiträge anhören!

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