„Dir zur Verfügung mein Gott und mein Herr“ von Friedrich Traub

1. Dir zur Verfügung, mein Gott und mein Herr,
Dir zur Verfügung, je länger, je mehr!
Dir zur Verfügung, in Freud’ und in Leid,
Täglich und stündlich für Jesus bereit!

2. Dir zur Verfügung, was ich hab’ und bin:
Liebe und Arbeit, Gedanken und Sinn,
Wünsche und Pläne, die Zeit und das Geld,
Glieder und Gaben, wie dir es gefällt!

3. Dir zur Verfügung im Heiligen Geist,
Nicht aus mir selber; denn Eignes zerreißt.
Eigene Kraft hält ja nimmermehr stand,
Wirklich vollenden kann’s nur deine Hand!

4. Dir zur Verfügung! Einst war es nicht so;
aber nun bin ich so selig und froh!
Du brachest Ketten und Bann mir entzwei,
auf daß ich völlig dein Eigentum sei.

5. Dir zur Verfügung! O seliges Los!
Sei nun mein Tagewerk klein oder groß,
draußen und drinnen, im Schaffen und Ruhn
immer nur fragen: „Herr, was soll ich tun?”

6. Dir zur Verfügung! Es bleibe dabei!
Das ist mein Stand, der macht selig und frei.
Das schafft ein sieghaft und friedevoll Gehn:
Jesus, dir ganz zur Verfügung zu stehn!

Unsere Hingabe ist ein Ausdruck unserer Liebe zu Gott!

Dir zur Verfügung mein Gott und mein Herr

Friedrich Traub (1873-1906) war China-Missionar (die Stiftung Marburger Mission geht auf ihn zurück) und Liederdichter. Arno Pagel hat hier eine kurze Biographie von Friedrich Traub mit vielen seiner Werke zusammengestellt.

Mir gefallen die Lieder & Gedichte von Friedrich Traub sehr.

3 Gedanken zu „„Dir zur Verfügung mein Gott und mein Herr“ von Friedrich Traub“

  1. Lieber Viktor Janke! Herzlichen Dank für die Gedichte Die Du von meinem Grossonkel ins Netz stellst, bin zufällig drauf gekommen und möchte mich herzlich bedanken. Wünsche Dir Gottes Segen und Kraft weiterhin so im Netz über Jesus Christus Zeugniss abzulegen.
    Es grüsst Dich und wünscht Dir GOTTES Segen Helmut Traub vom Bodensee.

    1. Lieber Helmut, wenn Sie möchten, kann ich Ihnen gern eine einfache Neuvertonung des Liedes „Wie er mich durchbringt“ (von Friedrich Traub) zukommen lassen. In unserer Gemeinde versuchen wir derzeit alte Glaubenslieder mit neuen Melodien einzuüben, um die Lieder der jungen Generation zugänglich zu machen.
      Ihr Großonkel Friedrich Traub studierte – wie auch ich – am Theologischen Seminar St. Chrischona – lediglich 100 Jahr früher.
      Herzliche Grüße,
      Gabor Domokos, München

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