Konsequenzen aus Winnenden?

Ich weiß, dass es schon einige Tage her ist. Aber was ist geblieben? Wird irgendetwas daraus gelernt? Kann man mehr tun, als trauern?

Sollen wir nicht unsere Stimme erheben? Gegen Horrorfilme, ja gegen gewaltverherlichende Filme und Spiele? Anstatt uns per Brief oder Email zu beschweren konsumieren viele (wir) solche Filme… Werden wir erst handeln, wenn es das nächste Mal unsere Bekannten, Verwandten oder unsere eigenen Kinder trifft? Werden wir dann noch handeln können?

Welche Konsequenzen ziehst du ganz praktisch aus Winnenden?

Einen aufrüttelnden Artikel zu Winnenden möchte ich euch noch empfehlen: „Amoklauf in Winnenden: nennen wir das Kind beim Namen!“ Hier ein kurzer Auszug:

„Nun werden sie wieder kommen. Die Stimmen, die Politiker mit betroffenem Dackelblick, Psychologen, die es erklären, die den sozialen Hintergrund klären, die uns deutlich machen: das sind Spezialfälle, die sind anders als ihr Fernsehzuschauer. Ihr seid brav, einige wenige Idioten, die vereinsamt Ballerspiele durchorgeln, die sind böse. (…)

Der “Mann von der Straße” wird irgendwas von einsperren und wegsperren und böse Jugend faseln. Und alle werden sich gut dabei fühlen, denn sie sind ja nicht so.

Problem: doch, sie sind so. Die schlimmsten Massaker der Weltgeschichte wurden von braven Familienvätern verübt. Ich brauche die Namen der Orte des Grauens nicht zu nennen. Was nun wieder abgehen wird, ist eine unsägliche humanistisch verklärte Schwafelei und Gutmenschentum höchster Güte. Natürlich muss man nach Ursachen suchen und Schulen helfen, so etwas vorzubeugen. Aber der Kern dahinter ist einfach: Sünde. „

Zur Frage wo Gott in dem Moment war, gibt es diese bekannte Antwort (Powerpoint)…

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