Archiv der Kategorie: Ev.-luth. Brüdergemeinden

Besser Predigen

Vom 24. bis 26. Februar biete ich wieder ein Seminar für junge Männer an, die besser predigen wollen. An diesem Wochenende können Männer die bereits predigen und auch junge Männer, die noch nie gepredigt haben, einzelne Schritte zur Vorbereitung und beim Halten der Predigt erlernen und verbessern.

Man wird nicht von allein besser predigen, sondern es bedarf von Wissen, der praktischen Übung und persönlichem Feedback. Dies wird bei so einem Wochenende ermöglicht. Neben den Grundlagen und Themen, die vor Ort ausgewählt werden, sollen diesmal „Emotionen“ und die Auslegung von Erzählungen in der Bibel näher thematisiert werden.

Wenn du Interesse hast, melde dich bitte zum 10. Februar bei mir!

Das Wochenende findet im Tagungsheim der Kirchlichen Gemeinschaft in Bad Sooden statt. Wie das letzte Mal können gerne auch eure Frauen und Kinder mitkommen, wenn sie einen Kurzurlaub wünschen.

Zum Erntedankfest eine andere Gemeinde besuchen

Hallo ihr Lieben,
die Erntedankfestzeit steht uns unmittelbar bevor. In diesem Artikel geht es um die alte Tradition in ev.-luth. Brüdergemeinden andere Gemeinden zum Erntedankfest zu besuchen.

Kennst du diese Tradition? Bei uns in der Gemeinde war es auch nicht üblich. Aber ich habe diese Tradition vor einigen Jahren in südlichen Gemeinden Deutschlands kennengelernt. Es geht darum auch mal gleichgesinnte Gemeinden in anderen Städten zu besuchen. Dafür eignet sich das Erntedankfest ganz gut. Es wird in den Gemeinden an verschiedenen Tagen gefeiert und passt, weil oft noch ein gemeinsames Essen oder ein Zusatzprogramm angeboten wird.

Auf lutherische-bruedergemeinden.com kann man die aktuellen Termine anderer evangelisch-lutherischer Brüdergemeinden finden.

erntedankfeste-2016

Warum nicht einen Sonntag auswählen und sich auf den Weg machen? Es ist so bereichernd fremde Menschen als geistliche Geschwister und vielleicht sogar als Freunde zu gewinnen. Der Blick über den Tellerrand kann sehr hilfreich sein! Probiere es einfach mal aus.

Jugendwochenende in Silberborn 2008

Halli Hallo!
Nachdem ich viele Jahre Teilnehmer beim alljährlichen Jugendwochenende in Silberborn war (immer erstes oder zweites WE im Dez), durfte ich dieses Jahr (12.-14.12.) als Mitarbeiter dabei sein. Veranstalter ist die „Kirchliche Gemeinschaft der Ev.-Luth. Deutschen aus Rußland e.V.“ und Leiter der ganzen Veranstaltung Viktor Naschilewski.

Dieses Jahr war die Freizeit mit dem Thema „Als junger Mensch nach Gottes Willen leben“ überschriebn. Viktor N. stieg am Fr-Abend mit einer allgemeinen Betrachtung des Willens in der Bibel ein. Seine Frau Irina Naschilewski hat am Sa-Morgen mit einem amüsanten Vortrag über die verschiedenen Persönlichkeitstypen weitergemacht. Sa-Abend war ich dran: Wie erkenne ich den Willen Gottes? Es ging quasi um falsche und richtige Wege herauszufinden, was Gott von einem will… Am Sonntag war ich ein zweites mal dran (Wie das Leben nach Gottes Willen aussieht – es ging um Römer 12,1-2), bevor Viktor N. die Freizeit mit einer „Fragestunde“ abschloss.

Neben den Themenstunden gab es natürlich wieder mal viel Sport (Volleyball und Fußball), Gemeinschaft beim Essen, bei Spielen oder der „Tschaiparty“, schöne Gespräche, neue Freundschaften usw… Als Schwäche der Veranstaltung sehe ich lediglich den großen Altersunterschied der verschiedenen Teilnehmer (14-29 Jahre).

Silberborn 08 gemeinsamer Bild
Wir Gifhorner waren diesmal zu zehnt (von insgesamt 106 Personen).

Es war ein anstrengendes Wochenende, weil ich kaum geschlafen habe, aber es hat gelohnt, weil der eine oder andere über Gottes Willen für sein Leben nachgedacht hat, bzw. einige etwas gelernt haben, u.a. vor dem Irrtum bewahrt werden immer auf Gottes persönliche Führung zu warten…

Konferenz für ASS der EKD (Okt 08)

Vom 10.10. bis zum 12.10. war in Speyer eine Arbeitstagung für studierende Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler im Bereich der Theologie und Diakonie, veranstaltet von der Konferenz für Aussiedlerseelsorge der EKD. Auf Einladung von Waldemar Schall bin ich da auch wirklich hingefahren.

Am Freitag bin ich dort ganz gut angekommen – rechtzeitig zum Abendbrot 🙂 Danach gab es erstmal eine Eröffnung und Einführung in die Tagung. Leiter dieser Tagung waren Reinhard Schott und Christian Eyselein. Wir haben uns etwas kennengelernt und es gab ein paar schöne Impulse. Leider habe ich nicht viel mehr mitgenommen, weil ich nur bis Sa Mittag bleiben konnte, da ich dann zu meiner Absolvierungsfeier nach Gießen musste.

Fragen, die ich hatte und nicht beantwortet sind:

  • Welchen Kurs verfolgt die EKD mit den ev.-luth. Brüdergemeinden?
  • Gibt es ein wirkliches Zusammenarbeiten mit der EKD?
  • Was haben die Brüdergemeinden durch die EKD?
  • Wie können die Brüdergemeinden positiv auf die EKD wirken?

Vielleicht habt ihr Antworten?

Vertragsunterzeichnung und erster Arbeitstag

Halli Hallo!

Am 30.09.08 war es nun endlich soweit. Mein Arbeitsvertrag stand nun nach monatelangem Arbeiten von Seiten des Vorstandes und mir fest. Und mit den Unterschriften wurde ein Stück neuer Geschichte geschrieben, denn meine Anstellung bei „Christus-Brüdergemeinde Gifhorn e.V.“ (www.bg-gf.de) ist ein absolutes Novum: Von den deutschlandweit über 300 russlanddeutschen evangelischen Brüdergemeinden sind wir die Erste, die diesen Schritt wagt. Alle anderen Gemeinden werden durch ehrenamtliche Arbeit getragen. Ja, ich habe nach vielen Nebenjobs nun eine richtige Arbeitsstelle und ich freue mich riesig 🙂

Jetzt bin ich „Prediger“ der Gemeinde. Das bedeutet nicht, dass ich Gemeindeleiter oder der einzige Predigende bin. Die Gemeinde bleibt auch weiterhin nach biblischem Vorbild von mehreren „Brüdern“ (im NT „Älteste“) geleitet und es werden auch weiterhin viele Predigten von den anderen „Brüdern am Wort“ zu hören sein.

Meine Aufgaben sind im Groben: 1. Verkündigung (3x im Monat) 2. Mitarbeiterschulung 3. Evangelisation 4. Seelsorge 5. Sonstige Tätigkeiten wie Jugend- & Teenys, Beerdigungen, etc. bei Bedarf . Klingt jetzt nach viel, ist es wahrscheinlich auch, aber ich bin ersteinmal lediglich für 24 Wochenstunden angestellt.

An meinem ersten Arbeitstag habe ich meinen Schreibtisch und Laptop eingerichtet und meinen ersten Gottesdienst als Angestellter geplant. Es hat mir viel Freude gemacht und ich bin sehr motiviert. Hoffe bald etwas über meine Vision für die Gemeinde schreiben zu können.

Betet für mich. Ich habs nötig 😉