Archiv der Kategorie: Poetry

Poetry-Slam zu Weihnachten

Zwei junge Frauen aus meiner Gemeinde haben sich zusammengesetzt und einen Poetry-Slam zu Weihnachten gedichtet. Hier ist das tolle Ergebnis:

Poetry-Slam zu Weihnachten. 

Was haltet ihr davon?

Hier ist nochmal der Text zum Poetry-Slam zu Weihnachten:

Meine Weihnachtszeit – alle Jahre wieder geprägt von der Suche nach Liebe, Frieden und Geborgenheit. 

Auf der Suche nach diesem einem ganz bestimmten Gefühl.

Weihnachtsmusik, Lichterkerzenschein, Tannenzweigenduft, da liegt doch Weihnachtsstimmung in der Luft.

Weihnachten, ein Fest der Liebe, höre ich die Menschen sagen, dass mit seinen Liebsten gefeiert werden muss, ganz ohne Frust. Mit Traditionen und Geschenken ohne Streit, so erhofft sich jeder eine möglichst besinnliche Zeit.

Und ja, das ist alles auch wirklich toll und ich schätze es sehr wie wundervoll die Stadt geschmückt ist und das Essen duftet, die Lichter geschmückt am Weihnachtsbaum mir das Herz verzücken. 

Doch durch den ganzen Trubel gerät die wahre Weihnachts-Botschaft in Vergessenheit,  ich lenke mich ab von der entscheidenden Wahrheit.  Poetry-Slam zu Weihnachten weiterlesen

Poetry Slam „Immer für dich“ von Sarah Marieto

Immer für dich

Heute ein sehr ermutigender Poetry Slam: „Immer für dich“ von Sarah Marieto – zum Thema Angst, Sorgen und Schwachheit…

Sie schreibt zu „Immer für dich“:

Wie auch die anderen Texte, hat dieser eine eigene Geschichte. Die Worte kommen nicht von irgendwo, denn ich weiß nur zu gut wie sehr Ängste und Selbstzweifel einen niedermachen können. Das Gefühl, etwas nicht bewältigen zu können, ständige Sorgen und „Was wenn`s“, die im Kopf umhergeistern sind mir bekannt und ich bin sicher, dass ich damit nicht alleine bin.
Jeder kennt das bedrückende Gefühl, einer Situation nicht gewachsen zu sein, nicht auszureichen.

Ich habe gelesen, dass die meisten Deutschen Angst vor Naturkatastrophen und Terrorismus haben, und davor, ein Pflegefall im Alter zu werden. Dinge, die wir nicht beeinflussen können machen uns Angst, und diese Angst kann lähmend sein – was können wir schon tun?
Meine Generation ist von Zukunftsängsten geprägt, so heißt es. Die Medien überschlagen sich mit Krisenmeldungen, und immer öfter wird uns in diesen Tagen wohl klar: Die Welt ist ein klein wenig zu groß, um sie zu kontrollieren, und ein klein wenig zu unberechenbar, um sich jemals 100% sicher zu fühlen.

Aber ist nicht genau das unser Privileg, als Christen? Das blinde Vertrauen in Gott, das wir haben dürfen? 365 Formulierungen stecken in der Bibel, die alle dieselbe Botschaft haben: „Fürchte dich nicht! Hab keine Angst!“.
365, eine für jeden Tag des Jahres – 365 Versprechen, dass wir bei ihm gut aufgehoben sind.

Das ist wundervoll, und verheißungsvoll, aber gleichzeitig machte es mir lange ein furchtbar schlechtes Gewissen. Denn wenn Gott sagt: „Fürchte dich nicht!“, bin ich dann nicht ein schrecklicher Christ, wenn mich trotzdem immer wieder Panik überwältigt? Heißt das, ich habe kein Gottvertrauen, oder gar, dass ich gar nicht wirklich glaube?
Lange habe ich mich nicht getraut diese Ängste zuzugeben, aus Furcht davor, verurteilt zu werden.
Angst davor, Angst zuzugeben!
Dabei ist Angst zu haben wohl eine der menschlichsten Sachen, und nichts, wofür wir uns schämen bräuchten. In diesem Video nehme ich Jesus als Beispiel, denn wenn sogar er sich fürchtete, dann ist dieses Gefühl für uns ganz unumgänglich – ja, sogar notwendig, gut und richtig!

Angst, Sorgen und Verzweiflung zeigen uns immer wieder das auf, was wir manchmal vergessen:
Nie wurde von uns erwartet, unser Leben alleine zu stemmen, mit dieser Welt alleine fertig zu werden, und uns ständig selbst zu helfen. Du musst und darfst deine Furcht oder deine Zweifel nicht in dich hineinfressen, aus Angst sie könnten falsch sein. Lass sie raus, gib sie ab!
Du kannst Gott nie enttäuschen, denn das würde ja bedeuten, er hätte was „besseres“ von dir erwartet. Gott hat dich erschaffen, er ist allwissend und er kennt dich genauso in- und auswendig, wie er diese Welt kennt. Er verurteilt Ängste nicht, aber hilft, sie zu bekämpfen so gut es eben geht.
Für ihn ist diese Welt nicht zu groß, und nicht zu unberechenbar, er steht über allem und freut sich wenn wir erkennen, dass wir ihn brauchen – auch wenn es ihm das Herz bricht, dass wir in dieser Welt um Angst wohl nie herumkommen werden.
Ich möchte dich heute ermutigen, mit den Dingen die dir zu groß scheinen abzuschließen. Akzeptiere, dass du nicht perfekt bist, dass du das nicht alleine schaffst. Und nimm seine Gnade an, sein einzigartiges, geniales Geschenk: Dir kann hier nichts und niemand etwas anhaben – alles was es wert wäre, dir Angst zu machen, hat er damals am Kreuz bereits aus der Welt geschafft. Halleluja!

Immer für dich!

Das hier ist eine Geschichte [Poetry]

Poetry ist zur Zeit in. Also hier ein tolles Werk von Nightlight:

Ihr könnt hier mitlesen oder das Werk selbst einmal irgendwo vortragen:

Das hier ist eine Geschichte,
nicht irgendeine Geschichte,
nein es ist seine Geschichte!
Aber wer ist denn der,
von dem diese Geschichte berichtet?

Er ist der zwölf Jünger Erwählende,
Brot für Volksmengen Vermehrende,
vom Reich Gottes Erzählende
und in Gleichnissen Erklärende.

Der Allmächtige, der Ewig-seiende,
macht selbst Gelähmten wieder Beine.
Der Kranke Heilende,
der innerlich Bewegte,
der Weinende.

Der Wasser in Wein Verwandelnde,
der auf dem Wasser Wandelnde,
von den Jüngern für ein Gespenst Gehaltene.

Der auf den Wellen stand,
der der sprach und der Sturm verschwand.
Der Berührer von Ungeliebten und Ausgegrenzten.
Der Versorger von 5000 Menschen.

Es ist der Schöpfer, der kreativste Erfinder,
der auf den Schoßnehmer der Kinder.

Der der die Erde erschuf. Der der nur einmal ruft,
und ein Toter steht am Ende lebendig vor seiner Gruft.

„Wer dieses Wasser trinkt, wird wieder durstig.
Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde,
der wird nie wieder durstig.“

Er ist der gute Hirte, der seine Schafe so extrem liebt,
dass er dem Verlorenen nachgeht und sein Leben dafür gibt.

Und, er ist selbst das Lamm Gottes, das zum Opfer bestimmt,
allen Schmutz, alle Fehler der Welt auf sich nimmt.

Er ist der von Freunden Verleugnete, von Freunden Verratene,
der brutal misshandelt, gepeitscht und Zerschlagene.

Der Verspottete dort Stehende, Dornenkrone Tragende,
der von Soldaten mit Nägeln an Balken Genagelte.

Er ist der am Kreuz elend verreckende,
vorübergehende, mit seinem Aussehen Erschreckende.

Der blutüberströmt „Es ist vollbracht“ Rufende,
der den Kopf Neigende, der Sterbende, der Tote.

Er ist der Exikutierte, Durchbohrte, Begrabene.
Der vom Tod nicht Gehaltene, der Auferstandene!

Der neue Hoffnung Spendende.
Ewiges Leben an alle verschenkende

Sünden ins Meer Versenkende
und nie wieder an sie Denkende.

Der mit Narben der Liebe in Seite und Händen,
seine Freunde nie Verlassende bis zum Ende.

Er ist der Fehler-wieder-Geradebieger,
das Leben in Person, der Tod-Besieger.

Der allertiefste Sehnsuchtstiller,
der am Kreuz das Böse Killer!

Der bedingungslos Liebende,
Vergebung anbietende,
Adoptierer von Sündern in seine Familie.

Er ist der Menschen Liebende, stets Gutes Tuende.
Der Vertauscher von Lasten mit Ruhe.

Der Hirte, der seine Schafe mit Namen kennt,
der festeste Felsen, das Fundament.

Der vertrauenswürdige Lebensspender,
der um 180 Grad Lebenswender!

Der, der ein Leben verändert,
selbst wenn es ganz offenbar
gegen die Wand gefahren war.

Er ist das Licht der Welt,
der selbst die dunkelsten Seiten des Lebens erhellt.
Und er ist ein Held,
der sich selbstlos auf die Seite der Schwachen stellt.

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

Und man könnt sich jetzt fragen, von wem hier die Rede ist.
Aber wichtiger ist wohl die Frage, ob Du ihm schon begegnet bist.
Und ob du erleben willst, was Leben bedeutet, wenn er in deinem Leben ist.

Jesus I am so in love with you

Das Videomaterial stammt vom Film, den Nightlight zum Johannes-Evangelium herausgebracht hat.

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