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Warum Christen sich nicht vor der muslimischen Bedrohung, einer Weltregierung oder dem RFID-Chip fürchten müssen

„Der HERR hat mich mit seiner starken Hand gepackt. Er warnte mich davor, den Irrweg dieses Volkes mitzugehen. 12 Er sagte zu mir: »Du und alle, die auf deiner Seite stehen, lasst euch nicht beirren, wenn dieses Volk von Verschwörung redet. Habt keine Angst vor dem, was sie fürchten! 13 Mich allein sollt ihr ehren, denn ich bin der HERR, der allmächtige Gott. Wenn jemand zu fürchten ist, dann ich! 14 So werde ich für euch zum heiligen Zufluchtsort, für andere aber zum Stein, über den sie stolpern.“ (Jesaja 8,11-13)

1. Leider zeichnen sich auch manche Christen durch besonders großes Interesse an spekulativen Videos und Theorien aus. Diese Verschwörungstheorien sind vielleicht hochgradig interessant, aber sie haben keinen Nutzen, außer sinnlose Diskussionen, Streit und Angst. Tatsächliche Informationen mit Mehrwert gibt es selten.

2. Mehr als alle muslimischen Bedrohungen, die Weltregierung oder die RFID-Chips, sollten wir Gott fürchten und lieben! Er hat alle Macht und es geschieht nichts, ohne seinen Willen! Er ist zu fürchten, weil er Leib und Seele in der Hölle verderben kann – nicht Menschen, die uns töten können (Mt 10,28). Fürchtest du Gott mehr, als die irdischen Bedrohungen?

3. Lasst uns weniger Zeit mit spekulativen Artikeln und Videos verbringen. Ich meine damit nicht, dass wir blind für unsere Umwelt und ihre Entwicklungen sein sollten. Wir können uns auch gegen negative Entwicklungen aussprechen! Aber lasst uns noch mehr Zeit mit göttlichen Dingen beschäftigen:  Wer Gottes Wort studiert und für Jesus lebt, der ehrt ihn und ist sicher in ihm! Gott ist unsere heilige Zuflucht! Lasst uns ihm vertrauen und dieses Vertrauen anderen Menschen vorleben.

Poetry Slam „Immer für dich“ von Sarah Marieto

Immer für dich

Heute ein sehr ermutigender Poetry Slam: „Immer für dich“ von Sarah Marieto – zum Thema Angst, Sorgen und Schwachheit…

Sie schreibt zu „Immer für dich“:

Wie auch die anderen Texte, hat dieser eine eigene Geschichte. Die Worte kommen nicht von irgendwo, denn ich weiß nur zu gut wie sehr Ängste und Selbstzweifel einen niedermachen können. Das Gefühl, etwas nicht bewältigen zu können, ständige Sorgen und „Was wenn`s“, die im Kopf umhergeistern sind mir bekannt und ich bin sicher, dass ich damit nicht alleine bin.
Jeder kennt das bedrückende Gefühl, einer Situation nicht gewachsen zu sein, nicht auszureichen.

Ich habe gelesen, dass die meisten Deutschen Angst vor Naturkatastrophen und Terrorismus haben, und davor, ein Pflegefall im Alter zu werden. Dinge, die wir nicht beeinflussen können machen uns Angst, und diese Angst kann lähmend sein – was können wir schon tun?
Meine Generation ist von Zukunftsängsten geprägt, so heißt es. Die Medien überschlagen sich mit Krisenmeldungen, und immer öfter wird uns in diesen Tagen wohl klar: Die Welt ist ein klein wenig zu groß, um sie zu kontrollieren, und ein klein wenig zu unberechenbar, um sich jemals 100% sicher zu fühlen.

Aber ist nicht genau das unser Privileg, als Christen? Das blinde Vertrauen in Gott, das wir haben dürfen? 365 Formulierungen stecken in der Bibel, die alle dieselbe Botschaft haben: „Fürchte dich nicht! Hab keine Angst!“.
365, eine für jeden Tag des Jahres – 365 Versprechen, dass wir bei ihm gut aufgehoben sind.

Das ist wundervoll, und verheißungsvoll, aber gleichzeitig machte es mir lange ein furchtbar schlechtes Gewissen. Denn wenn Gott sagt: „Fürchte dich nicht!“, bin ich dann nicht ein schrecklicher Christ, wenn mich trotzdem immer wieder Panik überwältigt? Heißt das, ich habe kein Gottvertrauen, oder gar, dass ich gar nicht wirklich glaube?
Lange habe ich mich nicht getraut diese Ängste zuzugeben, aus Furcht davor, verurteilt zu werden.
Angst davor, Angst zuzugeben!
Dabei ist Angst zu haben wohl eine der menschlichsten Sachen, und nichts, wofür wir uns schämen bräuchten. In diesem Video nehme ich Jesus als Beispiel, denn wenn sogar er sich fürchtete, dann ist dieses Gefühl für uns ganz unumgänglich – ja, sogar notwendig, gut und richtig!

Angst, Sorgen und Verzweiflung zeigen uns immer wieder das auf, was wir manchmal vergessen:
Nie wurde von uns erwartet, unser Leben alleine zu stemmen, mit dieser Welt alleine fertig zu werden, und uns ständig selbst zu helfen. Du musst und darfst deine Furcht oder deine Zweifel nicht in dich hineinfressen, aus Angst sie könnten falsch sein. Lass sie raus, gib sie ab!
Du kannst Gott nie enttäuschen, denn das würde ja bedeuten, er hätte was „besseres“ von dir erwartet. Gott hat dich erschaffen, er ist allwissend und er kennt dich genauso in- und auswendig, wie er diese Welt kennt. Er verurteilt Ängste nicht, aber hilft, sie zu bekämpfen so gut es eben geht.
Für ihn ist diese Welt nicht zu groß, und nicht zu unberechenbar, er steht über allem und freut sich wenn wir erkennen, dass wir ihn brauchen – auch wenn es ihm das Herz bricht, dass wir in dieser Welt um Angst wohl nie herumkommen werden.
Ich möchte dich heute ermutigen, mit den Dingen die dir zu groß scheinen abzuschließen. Akzeptiere, dass du nicht perfekt bist, dass du das nicht alleine schaffst. Und nimm seine Gnade an, sein einzigartiges, geniales Geschenk: Dir kann hier nichts und niemand etwas anhaben – alles was es wert wäre, dir Angst zu machen, hat er damals am Kreuz bereits aus der Welt geschafft. Halleluja!

Immer für dich!

Wenn alles von Gott abhängt [Tageslosung]

Kurzimpuls zu Losung und Lehrtext für Donnerstag, 16. Oktober 2014

Wer den Harnisch anlegt, soll sich nicht rühmen wie der, der ihn abgelegt hat. (1.Könige 20,11)

Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth: Ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern; und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft. (1.Korinther 2,3-4)

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Du bist mein Zufluchtsort (Lied & Text)

Du bist mein Zufluchtsort

„Du bist mein Zufluchtsort“ ist ein Lied aus meiner Jungscharzeit, das ich immernoch gerne singe!

Du bist mein Zufluchtsort
Ich berge mich in Deiner Hand
denn Du schützt mich, Herr
Wann immer mich Angst befällt
traue ich auf Dich

Ja, ich trau auf Dich
und ich sage: „Ich bin stark
in der Kraft meines Herrn.“

Text und Melodie: Michael Ledner 1981
Text: Gitta Leuschner 1985
Rechte: 1985 Jugend mit einer Mission e.V.
Das Original ist „You are my hiding place“

Psalm 18,3: HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter, mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils und mein Schutz!

Rezension „Lass dich nicht einschüchtern“ von John Bevere

Dieser Artikel beinhaltet eine Buchbewertung / Rezension von „Lass dich nicht einschüchtern“ von John Bevere. Es stellte den Autor und den Inhalt des Buches kurz vor und bewertet es anschließend.

Lass dich nicht einschüchtern - John Bevere

Titel: Lass dich nicht einschüchtern

Der Titel wird durch den Untertitel “Überwinde Angst und setze die Gaben Gottes in deinem Leben frei” ergänzt. Es wird deutlich worum es geht.

Der Originaltitel (1995) des Buches ist “Breaking Intimidation”, was so viel wie „Einschüchterung durchbrechen“ heißt.

 

Autor: John Bevere

John Beverejohn bevere

Ich kenne John Bevere nicht näher, würde ihn aber nach meinen bisherigen Informationen in die charismatische Schublade stecken. Auf Wikipedia liest man: „Er arbeitete in den 1980er und 1990er Jahren unter Benny Hinn in Orlando (Florida) als Jugendpastor und anschließend als Hinns persönlicher Assistent. Er findet sich in denselben Kreisen wie viele Anhänger der „Word of Faith“-Bewegung wieder, legt allerdings Wert darauf, dass sich seine Lehre davon klar unterscheidet.“

 

Buchtext von „Lass dich nicht einschüchtern“

„Dieses Buch ist eine aktuelle, dringend nötige Botschaft an den Leib Christi. Wir müssen die Gaben, die Gott uns gegeben hat, einsetzen, um die Welt zu erreichen. Leider ziehen sich viele Christen aufgrund mehr oder weniger verborgener Angriffe gegen unsere Autorität in Christus zurück. Zahllose Christen haben mit Einschüchterung zu kämpfen, aber die meisten ringen mit den Auswirkungen, nicht mit der Ursache.

Die wichtige und oft unterschätzte Botschaft zeigt biblisch fundiert auf, dass Gottes Gaben in unserem Leben brachliegen, wenn wir uns ein- schüchtern lassen. Satan wird Umstände gegen uns wenden und Menschen gebrauchen, um die Gabe Gottes in uns zurückzuhalten, wo er nur kann. Das Wort Gottes nennt viele Gläubige, die zunächst eingeschüchtert waren, dann aber einen siegreichen Durchbruch erlebten.

Dieses Buch will dich nicht lehren, dich mit allem abzufinden. Es zeigt dir vielmehr Gottes Weg in die Freiheit von aller Furcht und Einschüchterung, damit du würdig der Berufung leben kannst, mit der Gott dich berufen hat. Die Worte sind nicht einfach nur Theorie – Einschüchterung hielt den Autor jahrelang gefangen.“

 

Vorschau des Buches „Lass dich nicht einschüchtern“


 

Inhaltliche Übersicht

John Bevere macht in den 14 Kapiteln dieses Buches u.a. folgende Thesen (Kapitelüberschriften fett):

  1. Lebe in der Autorität, die Gott dir gegeben hat: Wir sollten uns nicht fürchten und in unserem Dienst lähmen lassen.
  2. Deine geistliche Position und Autorität: Durch unsere Angst, werden die Menschen, die uns (Eltern, Pastoren…) anvertraut sind, in Mitleidenschaft gezogen!
  3. Zwei Extreme: Wir sollten mehr nach der persönlichen Beziehung zu Gott streben, als nach Erfolg.
  4. Gott gab uns Gaben, um ihm damit zu dienen: Wir sollten uns nicht vor Konflikten und Konfrontation fürchten, denn häufig gibt es allein durch sie Fortschritte.
  5. Ungenutzte Gaben: Einschüchterung führt dazu, dass nicht alle Christen mit ihrer Gabe dienen. Darunter leidet das Reich Gottes!
  6. Von Einschüchterung gelähmt: Wer sich einschüchtern lässt, geht Kompromisse ein, die Gott nicht gefallen.
  7. Der Geist der Einschüchterung: Einschüchterung geschieht Rezension „Lass dich nicht einschüchtern“ von John Bevere weiterlesen

Falsche Gottesfurcht

Zur Serie „Gott fürchten“.

Begriffe müssen mit dem richtigen Inhalt gefüllt werden, damit wir Aussagen richtig verstehen. „Gottesfurcht“ ist ein Begriff mit dem man leicht falsche Vorstellungen verbindet. Deswegen möchte ich einmal klarstellen, was Gottesfurcht für mich nicht ist.

1. Gottesfurcht ohne Evangelium

Viele Menschen haben ein verzerrtes Gottesbild, weil die Gottesfurcht als Instrument der Macht missbraucht wurde. Im Mittelalter hielten eine ausgeklügelte kirchliche Höllenlehre und ein farbenprächtig entfaltetes Jüngstes Gericht die Massen in Angst und Schrecken. Man hat den Menschen Angst gemacht, um sie unter Kontrolle zu halten und Gehorsam einzufordern. Auch in der Kindererziehung wird die Gottesfurcht oft als Instrument der Macht missbraucht. Kinder werden eingeschüchtert und erfahren Gott nur als strafenden Richter und Feind von allem Spaß. „Gott ist so enttäuscht von dir, wenn du das tust.“ – „Gott sieht alles – er wird dich bestrafen, wenn…“ Leider gibt es das auch als Druckmittel in einigen Gemeinden – es führt zu „Geistlichem Missbrauch“.

Diese Gottesfurcht ist im Kern nicht unbedingt falsch – wir sollten uns vor der gerechten Strafe Gottes fürchten – aber wenn diese Aussage allein stehen bleibt, wird sie zum Gift für den wahren Glauben und ist damit doch falsch.

Gott hat keine Freude daran die Menschen zu bestrafen und sie zu vernichten. Er ist kein Spiel- und Spaßverderber. Der glaube an solch einen Gott bringt zwar Gottesfurcht hervor, aber diese führt nur dazu, dass man vor so einem Gott flüchtet und ihn ablehnt.

1Tim 2:4 (Gott) welcher will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Hes 18:32 Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.

2Petr 3:9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß jedermann zur Buße finde.

Rechte Gottesfurcht treibt uns zu Jesus und zur Umkehr.

2. Gottesfurcht wegen Menschengeboten

Dann gibt es falsche Gottesfurcht aufgrund eines falsch geprägten Gewissens. Vor allem in konservativen /pietistisch geprägten Familien haben Menschen ein schlechtes Gewissen bei Dingen, die Gott gar nicht verboten hat. Sie fürchten den Zorn oder eine Strafe Gottes, obwohl diese Dinge nichts als Menschengebote sind…

Mt 15:8-9 »Dies Volk ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir;  9 vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind.«

Kol 2:20-23 Wenn ihr nun mit Christus den Mächten der Welt gestorben seid, was laßt ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt:  21 Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren?  22 Das alles soll doch verbraucht und verzehrt werden. Es sind Gebote und Lehren von Menschen,  23 die zwar einen Schein von Weisheit haben durch selbsterwählte Frömmigkeit und Demut und dadurch, daß sie den Leib nicht schonen; sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch.


3. Gottesfurcht ohne Glaube

Nicht zuletzt gibt es falsche Gottesfurcht, wenn man das Evangelium kennt, aber nicht darauf vertraut. Viele Christen wissen zwar von Jesu stellvertretenden Tod, glauben aber nicht richtig daran, sodass sie sich immer noch vor dem Gericht Gottes fürchten. Sie haben keine Heilsgewissheit und können sich nicht an den Verheißungen Gottes erfreuen, weil sie sich nicht daran klammern. Gottesfurcht ohne den rechten Glauben hat folgende Aussagen nicht angenommen:

Joh 5:24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

1Joh 4:17-18 Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, daß wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe,  18 sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.

Wir haben so einen genialen Gott, dass wir, die wir an Jesus Christus glauben, nicht vor dem gerechten Gericht Gottes fürchten müssen, sondern voller Vertrauen und Hoffnung auf die Begegnung mit Gott warten!