lgvgh – ein Blog von Viktor Janke Auf dem Weg Gott von ganzem Herzen zu lieben

25Nov/110

Mutter Teresa – Wie man Gott liebt

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In Matthäus 25,31-46 heißt es:

31 »Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommen wird und mit ihm alle Engel, dann wird er in königlichem Glanz auf seinem Thron Platz nehmen. 32 Alle Völker werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie der Hirte die Schafe und die Ziegen voneinander trennt. 33 Die Schafe wird er rechts von sich aufstellen und die Ziegen links.

34 Dann wird der König zu denen auf der rechten Seite sagen: ›Kommt her, ihr seid von meinem Vater gesegnet! Nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch vorbereitet ist. 35 Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war ein Fremder, und ihr habt mich aufgenommen; 36 ich hatte nichts anzuziehen, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt euch um mich gekümmert; ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.‹

37 Dann werden ihn die Gerechten fragen: ›Herr, wann haben wir dich denn hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? 38 Wann haben wir dich als Fremden bei uns gesehen und haben dich aufgenommen? Oder wann haben wir dich gesehen, als du nichts anzuziehen hattest, und haben dir Kleidung gegeben? 39 Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis und haben dich besucht?‹

40 Darauf wird der König ihnen antworten: ›Ich sage euch: Was immer ihr für einen meiner Brüder getan habt – und wäre er noch so gering geachtet gewesen –, das habt ihr für mich getan.‹

29Nov/100

Es war nur ein sonniges Lächeln

Es war nur ein sonniges Lächeln,
es war nur ein freundliches Wort,
doch scheuchte es lastende Wolken,
und schwere Gedanken fort.

Es war nur ein warmes Grüßen,
der tröstende Druck einer Hand,
doch schien’s wie die leuchtende Brücke,
die Himmel und Erde verband.

Ein Lächeln kann Schmerzen lindern,
ein Wort kann von Sorge befrein,
ein Händedruck Sünde verhindern
und Liebe und Glaube erneun.

Es kostet dich wenig, zu geben
Wort, Lächeln und helfende Hand -
doch armselig, kalt ist dein Leben,
wenn keiner solch Trösten empfand.

26Feb/100

Die Liebe zu den Verlorenen

Mein Cousin Arthur war plötzlich verschwunden. Seine Eltern haben ihn spielen lassen und nun war er weg. Sie haben ihn im ganzen Haus gesucht – und nicht gefunden. Langsam wurden sie unruhig: Wo kann er nur sein? Sie fingen an sich Sorgen zu machen. Sie suchten ihn draußen und nochmal drinnen. Doch keine Spur. Angst und Verzweiflung kam jetzt in ihnen hoch – was soll man jetzt machen? Alle möglichen Gedanken kommen einem da – was passiert sein könnte. Es ist schrecklich einen Menschen zu verlieren.

Bestimmt hat jeder schon einmal jemanden verloren und kennt diese Sorge. Die Schwester von meiner Frau, Karin, war einen Abend bei ihren Freunden und ist nicht nach Hause gekommen. Meine Schwiegermutter wusste nicht wo sie war und hat sich unheimliche Sorgen gemacht. Es wurde immer später in der Nacht und sie wusste nicht mehr ein noch aus. Sie hat Alwina angerufen und gefragt was sie machen sollte. Darauf konnte Alwina die ganze Nacht nicht schlafen, hat geweint, war wütend auf Karin und hat sich solche Sorgen gemacht. Was könnte nicht alles mit ihr passiert sein.

Wenn wir einen Menschen lieben, haben wir eine große Angst und viele Sorgen, wenn er verloren geht. Doch wie ist das bei uns Christen, wenn wir einen Menschen geistlich gesehen verlieren? Wie reagieren wir auf Menschen, die geistlich gesehen verloren sind, weil sie nicht an Jesus Christus glauben? Haben wir so große Liebe, dass wir uns um die Ungläubigen sorgen, sie suchen und wegen ihnen sogar weinen und verzweifelt sind? Um diese Retterliebe, die Liebe zu den Verlorenen soll es in dieser Predigt gehen.

Ich habe einige Verse von Paulus gefunden, die mich bewegt haben. Sie stehen in Römer 9,1-3:

Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im heiligen Geist, 2 dass ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlass in meinem Herzen habe. 3 Ich selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch,...

1. Paulus tiefe Sorge um die Verlorenen
Ich gehe zunächst auf Vers 2, auf die Hauptaussage ein. Paulus schreibt, dass er eine große Traurigkeit empfindet und ohne Aufhören Herzschmerzen hat – wegen den Israeliten – wegen den Verlorenen. Was empfindet Paulus? Tiefen Schmerz. Weshalb? Es quält ihn unablässig, dass die Juden nicht an ihren Messias, den Christus glauben wollen!

Wie sehen wir Menschen, die nicht glauben wollen? Was oder wie empfinden wir gegenüber den Verlorenen?

Sehr, sehr viele Christen haben überhaupt keine Retterliebe und machen sich keine Sorgen wegen den Verlorenen. Sie haben doch genug andere Sorgen in dieser Welt. „Sie werden ernten, was sie verdienen.“ sagt oder denkt man gleichgültig. Sie wollen es halt nicht – da kann man nichts machen. Paulus ist nicht von dieser Gleichgültigkeit geprägt – er ist von Retterliebe erfüllt. Er ist so traurig, er weint und fleht für die Verlorenen. So handelt die wahre, erleuchtete Liebe. Wann hast du das letzte Mal wegen eines geistlich verlorenen Menschen geweint? (...)

Die ganze Predigt kannst du hier downloaden: "Predigt von Viktor Janke - Liebe zu den Verlorenen"

2Feb/091

Warum Nächstenliebe?

Gestern hatten wir einen schönen Festgottesdienst mit dem Thema: Gottes Glanz trotzt den Krisen. Außerdem waren der Oberkirchenrat der Hannoverschen Landeskirche Dr. Hans-Christian Brandy und der Superintendent hier aus Gifhorn Michael Thiel da. Wir haben vor einiger Zeit anlässlich meiner Einstellung eine Vereinbarung mit der Landeskirche getroffen (bzgl. meiner Rechte und Pflichten gegenüber der Landeskirche) und diese gestern unterschrieben.

Oberkirchenrat Dr. Hans-Christian Brandy P1020089kleinP1020085kleinSuperintendet Michael Thiel

Nun zum eigentlichen Punkt :-) Die beiden haben bei uns in der Brüdergemeinde gepredigt und mir ist durch die Predigt von Brandy wieder ganz neu und wichtig geworden, warum wir überhaupt Nächstenliebe üben sollen. Er hat von Gottes Herrlichkeit gepredigt und in diesem Zusammenhang auch ausgeführt, dass der Mensch eine gewisse Herrlichkeit von Gott bekommen hat.

Dies ist der Punkt: Gott möchte, dass wir einander - den Menschen den wir vor unserer Nase haben - lieben, ehren und schätzen, weil wir Ebenbilder Gottes sind. Er hält uns Menschen für wertvoll und wird deshalb das kleinste Vergehen an einem der "Geringsten" rächen. Allein aufgrund von Gott hat der Mensch eine Würde, die wir schätzen sollten. Das ist ein großer Punkt weshalb Gott Nächstenliebe fordert.

Worauf sonst soll man die Würde des Menschen und das Gebot der Nächstenliebe gründen? Wie sonst ist eine Ethik möglich?