Archiv der Kategorie: Zitat der Woche

Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist

Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen

Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist, und dass wir nur anhaltend und etwas demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.

Die Bibel kann man nicht einfach lesen wie andere Bücher. Man muss bereit sein, sie wirklich zu fragen. Nur so erschließt sie sich. Nur wenn wir letzte Antwort von ihr erwarten, gibt sie sie uns. Das liegt eben daran, dass in der Bibel Gott zu uns redet. Und über Gott kann man eben nicht so einfach von sich aus nachdenken, sondern man muss ihn fragen.

Natürlich kann  man die Bibel auch lesen wie jedes andere Buch, also unter dem Gesichtspunkt der Textkritik etc. Nur dass das nicht der Gebrauch ist, der das Wesen der Bibel erschließt, sondern nur ihre Oberfläche. Wie wir das Wort eines Menschen, den wir lieb haben, nicht erfassen, indem wir es zuerst zergliedern, sondern wie ein solches Wort einfach von uns hingenommen wird und wie es dann Tage lang in uns nachklingt, … so sollen wir mit dem Wort der Bibel umgehen.

Nur wenn wir es einmal wagen, uns so auf die Bibel einzulassen, als redete hier wirklich der Gott zu uns, der uns liebt und uns mit unseren Fragen nicht allein lassen will, werden wir an der Bibel froh.

Quelle:  Illegale Theologenausbildung: Finkenwalde 1935-1937, DBW Band 14, Seite 144-145.

Gefahr beim Zeugnisgeben – Verliebtsein in die Sünde

Paulus verschweigt seine Vergangenheit nicht, zumal „ihr ja gehört habt, von meinem Wandel vormals im Judentum“. Allerdings liegt auch über diesen Worten die Keuschheit des persönlichen Bekenntnisses. Es ist nicht gut, wenn bei manchen Zeugnisstunden so nach dem Motto erzählt wird: „Je größer und drastischer die Verlorenheit und Sünde, desto herrlicher die Bekehrung.“ Es gibt auch ein Verliebtsein in die Sünde.

(Heiko Krimmer in seinem Edition C Bibelkommentar zu Galater 1,13-14.)

Ein Wort eines Puritaners an die Lehrer

Richard BaxterEgal ob du Jugendleiter, Mitarbeiter im Kinderbereich oder Verkündiger der Gemeinde bist – der Puritaner Richard Baxter rät jedem Lehrer:

„Beginnt und endet mit den göttlichen Dingen! Redet täglich zu den Herzen eurer Schüler von demjenigen, was in ihren Herzen leben muss, wenn sie nicht unselig bleiben sollen. Äußert euch ständig mit Aussagen über Gott, dem Zustand ihres Herzens und über das zukünftige Leben.“1

Ich glaube dieser Aufruf ist heute nötiger denn je! Denn allzu oft gibt es nur Unterhaltung, irgendwelche christliche Lehren und Plauderei. Liegt uns der geistliche Zustand der uns anvertrauten Menschen noch am Herzen?

 

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Fußnoten:
  1. Richard Baxter in “The Reformed Pastor”, auf deutsch “Das Predigeramt aus Sicht eines Puritaners”, S. 23. []
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Das Kreuz zeigt uns Gottes Liebe und Wahrheit [Zitat der Woche]

Kreuz Liebe & Wahrheit Gottes

„Nicht Geschaffenes, nichts, was jemals in dieser Welt gesehen worden wäre, könnte sein, was das Kreuz war. Die Schöpfung mag uns Gottes Macht zeigen; sie kann aber nicht Gottes Liebe und Wahrheit an den Tag bringen, wie es das Kreuz tut; und darum bleibt es ewiglich die wundersame und gesegnete Stätte des Lernens, wo wie nirgendwo anders gelernt werden kann, was Gott ist, und zwar alles, was Er ist.“ (John Nelson Darby)

Die Macht des Glaubens [Zitat der Woche]

van Gogh bibel

Gottes Wort begeistert mich! Zum Beispiel zuletzt Hebräer Kapitel 11!

Hebr 11,33-35: Was haben Menschen wie sie durch ihren Glauben nicht alles zustande gebracht! Sie zwangen Königreiche nieder, sie sorgten für Recht und Gerechtigkeit, sie erlebten die Erfüllung von Zusagen, die Gott ihnen gemacht hatte, sie hielten Löwen das Maul zu, 34 sie blieben mitten im Feuer unberührt von den Flammen, sie entkamen dem tödlichen Schwert, sie wurden, wo es ihnen an Kraft fehlte, von Gott gestärkt, sie erwiesen sich als Helden im Kampf, sie schlugen feindliche Heere in die Flucht. 35 Es kam sogar vor, dass Frauen, die Gott vertrauten, ihre verstorbenen Angehörigen zurückerhielten, weil Gott sie wieder lebendig machte.