Zeitschrift Timotheus zum Thema “Kreuz”
Da ich hier im Blog schon einiges zum Thema "Kreuz" zusammengetragen habe, möchte ich gerne auch auf die neue Ausgabe der im Internet frei lesbaren Zeitschrift Timotheus hinweisen: #6 Das Kreuz
Hier ist ein Einblick in das Heft:
Das Kreuz von Andre Bay
Die Strafe Gottes von Waldemar Dirksen
Wirksame Sühne von John Owen
Christi Triumph am Kreuz von Andreas Kuhlmann
Der rettende Stellvertreter von R.C. Sproul
Das Wort vom Kreuz von Hans-Jürgen Holzmann
Der große Versöhnungstag und die zwei Böcke von Hans-Werner Deppe
Glaube und Wissenschaft

David Brewster
Sir David Brewster, ein schottischer Physiker, wurde einmal gefragt: „Haben Sie als Wissenschaftler keine Schwierigkeiten, an alles, was in der Bibel steht, zu glauben?“
Er antwortete: „Überhaupt nicht. Warum nehmen die Menschen sie nicht als die Wahrheit an? Wegen des Hochmuts ihres Verstandes. Wenn der Verstand meint weiser zu sein, als was in der Bibel steht, dann vergißt er seine Grenzen und geht über seinen Bereich hinaus.“
„Aber die Wunder in der Bibel, haben Sie keine Probleme damit?“
„Absolut nicht. Wir sind von Wundern umgeben. Unsere Existenz ist ein Wunder. Wir können die Beziehung zwischen unserem Körper und unserer Seele nicht erklären. Jeder von uns muß Dinge glauben, die er weder nachprüfen noch verstehen kann. Es gibt Geheimnisse, die dem Schöpfer allein gehören. Ich versuche z.B. nicht, die Souveränität der Gnade und die Verantwortung des Menschen zusammenzubringen. Beides ist wahr. Gott kennt alles. Ich stütze mich auf sein Wort. Wir können in dieser Welt nicht damit rechnen, alle Fragen zu lösen und alles zu erklären. Anerkennen wir doch unsere Grenzen! Aber ich danke Gott dafür, daß der Weg des Heils so einfach ist. Wer ihn gehen will, muß nicht zuerst schwierige Dinge begreifen können. Glaube an den Herrn Jesus: Das bedeutet Leben. Ich habe mich ihm anvertraut, ich besitze das ewige Leben und erfreue mich des Friedens des Gewissens und des Herzens.“
Quelle: zeltmacher
Freiheit für iranischen Pastor Youcef Nadarkhani
Es dauert nur zwei Minuten online zu unterzeichnen - und man rettet vielleicht ein Menschenleben damit - und dann viele andere, weil sie durch dieses Zeugnis der Hilfe Gottes gläubig werden und nicht ewig verloren gehen...
Lest euch die Geschichte von Youcef Nadarkhani durch und unterschreibt online:
http://openpetition.de/petition/online/freiheit-fuer-iranischen-pastor-youcef-nadarkhani

Pastor Youcef Nadarkhani
Ich brauche dich

Ich brauche dich HERR!
Ich brauch dich Herr, zum Weiterwandern
auf schmaler Bahn im neuen Jahr.
Ich brauche dich und keinen andern;
steh mir zur Seite immerdar!
Ich brauche deine Kraft von oben,
ich bin zu schwach, allein zu gehen,
wenn mich Sturm und Kampf umtoben,
zu schwach, um siegreich zu bestehen.
Ich brauche deinen Schutz im Lande
der Fremdlingschaft, wo um dein Kind
der Feinde viel, und Strick und Bande
der Sünde ihm geleget sind.
Ich brauche Leitung deiner Hände,
bei dir zu bleiben unverrückt;
dass ich mich nie vom Wege wende,
halt fest mich an dein Herz gedrückt.
Ich brauche Licht auf meinem Pfade,
mein menschlich Auge siehet nichts;
o, lass mir leuchten deine Gnade,
zu wandeln als ein Kind des Lichts!
Ich brauche Weisheit, zu verstehen,
Herr, deinen Willen mehr und mehr,
in Schranken deines Worts zu gehen
und nicht zu wanken hin und her.
Ich brauche Segen, deinen Segen
zu allem Tun, o gib ihn mir;
dann wird es all'zeit, allerwegen,
ein selig Wandern hin zu dir.
An Gottes Hand ins Ungewisse
Ich sagte zu dem Engel an der Schwelle des Jahres:
"Gib mir ein Licht, damit ich festen Schrittes in die Ungewissheit
des neuen Lebens schreiten kann."
Aber er antwortete mir:
"Geh hinein in die Ungewissheit und lege deine Hand in Gottes Hand,
das ist mehr als ein Licht und sicherer, als den Weg zu wissen."
(mündliche Überlieferung)

Wenn Weihnachten vorbei ist

„- nein, es ist mit ihrer Weihnachtsfreude vorbei, sobald die feierlichen Gefühle sich abgekühlt haben und die Weihnachtslichter ausgelöscht sind. Wüßtest du, was Christus uns getan hat, dann würdest du das ganze Jahr und dein ganzes Leben Weihnachten feiern“.
Carl Olof Rosenius in "Gesetz und Evangelium", II. Band, S. 497.
Wissen das die Menschen eigentlich?
Die Tiere stritten sich darum, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.
„Das ist doch klar", sagte der Fuchs, „der Gänsebraten! Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?" Der Eisbär widersprach: „Schnee muss sein, viel Schnee! Weiße Weihnachten, das ist es!" Das Reh aber sagte: „Der Tannenbaum ist es! Ohne Tannenbaum gibt es kein ordentliches Weihnachten." „Aber nicht mit so vielen Kerzen", heulte die Eule, „schummerig und gemütlich muss es sein. Die Weihnachtsstimmung ist die Hauptsache!" „Und ein neues Kleid? Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist Weihnachten nichts", rief der Pfau. Und die Elster krächzte dazu: „Jawohl, und Schmuck, viel Schmuck. Ein Ring, ein Armband, eine Brosche, eine Kette, ein Diamant. Dann ist Weihnachten!" „Und der Stollen? Und die Kekse?", brummte der Bär. „Das ist doch die Hauptsache und die anderen schönen süßen Honigsachen. Ohne das verzichte ich auf Weihnachten!" Der Dachs aber erklärte: „Macht's wie ich: Pennen, pennen, pennen. Das ist das einzig Wahre. Weihnachten heißt für mich, mal richtig ausschlafen!" „Und saufen", dröhnte der Ochse, „mal richtig saufen und dann schlafen, schlafen."
Aber dann schrie er plötzlich: „Au!" Der Esel hatte ihm einen kräftigen Huftritt verpasst: „Du Ochse, denkst du denn gar nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: „Das Kind, ja das Kind, das war doch die Hauptsache." Nach einer Weile fragte er den Esel: „Du, Esel, wissen das die Menschen eigentlich?"

Welcher Esel weiß das nicht?
Ein anderer Gott, als der der Philosophie
Hermann Dietzfelbinger schreibt in "Jesus und die Weisen aus dem Abendland" S.134:
„Gott – wer ist das? Das ist in der Philosophie meist ein Wesen, dem wir damit Ehre anzutun glauben, daß wir es möglichst weit weg von uns ansiedeln. Das höhere Wesen, das Schicksal, die Vorsehung, das reine Sein nennen es die einen Philosophen, und die anderen reden vom reinen Nichtsein. Jedenfalls ist er immer ganz weit weg. Mit der Geburt Jesu aber hat Gott genau den umgekehrten Weg eingeschlagen: Vom Himmel hoch da komm ich her (…). Und jetzt ist Gott unter uns selber und so nahe, wie Jesus Christus den Menschen nahe ist! So ist Gott, sagt die Heilige Schrift, so ist Gott, wie der Herr Jesus ist.“
Immanuel!

Bildquelle: http://ransomedbeggar.files.wordpress.com
Zu Bethlehem geboren – Gedicht von F. Spee
Ein Weihnachtsgedicht, das die Liebe zu Gott ausdrückt (LGVGH):
Zu Bethlehem geboren
Ist uns ein Kindelein,
Dies hab ich auserkoren,
Sein eigen will ich sein.
Eija, eija,
Sein eigen will ich sein.
In seine Lieb versenken
Will ich mich ganz hinab;
Mein Herz will ich ihm schenken
Und alles, was ich hab!
Eija, eija,
Und alles, was ich hab!
O Kindelein von Herzen,
Dich will ich lieben sehr,
In Freuden und in Schmerzen,
Je länger mehr und mehr.
Eija, eija, Eija, eija,
Je länger mehr und mehr.

Dazu dein Gnad mir gebe,
Bitt' ich aus Herzensgrund,
Daß ich allein dir lebe,
Jetzt und zu aller Stund'!
Eija, eija,
Jetzt und zu aller Stund'!
Dich, waren Gott, ich finde
In meinem Fleisch und Blut,
Darum ich denn mich binde
An dich, mein höchstes Gut.
Eija, eija,
An dich, mein höchstes Gut.
Lass mich von dir nicht scheiden,
Knüpf zu, knüpf zu das Band
Der Liebe zwischen beiden,
Nimm hin mein Herz zum Pfand.
Eija, eija,
Nimm hin mein Herz zum Pfand.
Friedrich Spee, 1591-1635
Eins der schönsten Weihnachtslieder ever
Der Text ist von Paul Gerhardt (1607-1676) gedichtet 1653
Der Text lebt von Kontrasten wie Größe – Kleinheit, Armut – Reichtum, wobei das scheinbar arme und schwache Kind in der Krippe als wahrhaft mächtig und reich erkannt wird, der Glaubende, der ihm begegnet, sich dagegen als armselig und leer erfährt, solange das Kind ihn nicht beschenkt und verwandelt.
Das Evangelische Gesangbuch von 1993 enthält unter Nr. 37 neun von Paul Gerhardts 15 Strophen (1, 3, 4, 5, 7, 10, 11, 13 und 14) in behutsamer textlicher Überarbeitung.
1. Ich steh an deiner Krippe hier,
O Jesu du mein Leben;
Ich komme, bring und schenke dir,
Was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
Und laß dir's wohlgefallen.
2. Da ich noch nicht geboren war,
Da bist du mir geboren
Und hast mich dir zu eigen gar,
Eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht,
Da hast du schon bei dir bedacht,
Wie du mein wolltest werden.
3. Ich lag in tiefster Todesnacht,
Du warest meine Sonne,
Die Sonne die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.
