Archiv der Kategorie: Christliche Ausarbeitungen

Die Bedeutung vom Adventskranz

Der Adventskranz mit seinen vier Lichtern erinnert mich an die alte Bedeutung des Kranzes.

Der Adventskranz als Siegeskranz

Er ist einmal der Siegeskranz. 
Im Glauben an Jesus liegt der Sieg über alle lebensfeindlichen Mächte.
Jesus hat über die Sünde, den Tod und den Teufel gesiegt. In der engen Beziehung zu Jesus habe ich teil an seinem Sieg.
Seine Überwindermacht krönt mein Leben. Der Adventskranz sagt mir: Du bist der Sieger mit Jesus.

Jeder, der an einem Wettkampf teilnehmen will, unterwirft sich einer strengen Disziplin. Die Athleten tun es für einen Siegeskranz, der bald wieder verwelkt. Unser Siegeskranz hingegen ist unvergänglich. (1. Korinther 9,25)

Der Adventskranz als Brautkranz

Dann ist er der Brautkranz.
Menschen, die an Jesus glauben, sind seine Brautgemeinde. Jesus liebt mich grenzenlos, er freit mich bedingungslos, er hält mich in Treue fest und mit Freude in seiner Hand. Der Adventskranz sagt mir: Du bist vollkommen geliebt von Jesus!

Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, schön wie eine Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat. (Offenbarung 21,2)

Der Adventskranz als Ehrenkranz

Dann ist er der Ehrenkranz.  
Um einen besonderen Gast zu ehren, eine besondere Tat zu würdigen, eine besondere Beziehung auszudrücken, wird der Ehrenkranz vergeben. Gott nimmt mich in Ehren an, ich bin sein Ehrengast. Gott ist immer der Gastgeber und dann der Arbeitgeber. Er leitet mich nach seinem Rat und nimmt mich am Ende in Ehren an.
Der Adventskranz sagt mir: Du bist bei Gott herzlich willkommen und richtig gern gesehen!

Dann werdet ihr, wenn der oberste Hirte erscheint, mit dem Siegeskranz unvergänglicher Herrlichkeit gekrönt werden. (1. Petrus 5,4)

Der Adventskranz als Königskrone

Und schließlich ist der Adventskranz die Königskrone.
In den alten Sprachen gibt es für Kranz und Krone nur ein Wort. Denn der Kranz ist eine Krönung, und die Krone ist ja immer ein Kranz. Gott möchte mich Erdenkind zu seinem Königskind haben. Er nimmt mich als sein Kind an und gibt mir Heimat- und Bleiberecht in seinem Reich. Der Adventskranz sagt mir: Du bist ein Königskind in einem Königreich und einem Königshaus!

An jenem Tag wird der HERR der Heerscharen für den Überrest seines Volkes eine herrliche Krone und ein prächtiger Kranz sein. (Jesaja 28,5)

Gottes Kommen in die Welt, seine Siegermacht, seine zarte Liebe, seine herzliche Ehre und königliche Größe sind wirklich eine runde Sache und die Krönung unseres Lebens!

Quelle: Axel Kühner: Hoffen wir das Beste, © Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn. ISBN: 3-7615-1618-5 

„Siehe ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme.“ (Offenbarung 3,11)

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Bereite dich vor – Die Adventszeit nutzen

Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, zurückführen. Erfüllt mit dem Geist und der Kraft des Elia, wird er vor dem Herrn hergehen. Durch ihn werden sich die Herzen der Väter den Kindern zuwenden, und die Ungehorsamen werden ihre Gesinnung ändern und sich nach denen richten, die so leben, wie es Gott gefällt. So wird er dem Herrn ein Volk zuführen, das für ihn bereit ist.« (Lukas 1,16-17)

Was Johannes der Täufer für Israel tat, kann die Adventszeit für uns tun. Sei an Weihnachten nicht unvorbereitet. Ich meine geistlich unvorbereitet. Die Weihnachtsfreude und ihre Wirkung wird so viel größer sein, wenn du vorbereitet bist!

Also, damit du vorbereitet…

Erstens, meditiere über die Tatsache, dass wir einen Retter brauchen. Weihnachten ist zunächst eine Anklage bevor es ein Vergnügen wird. „Heute ist euch in der Stadt Davids ein Retter geboren worden; es ist der Messias, der Herr.“ (Lukas 2,11). Wenn du keinen Retter brauchst, dann brauchst du Weihnachten nicht. Weihnachten wird nicht seine beabsichtigte Wirkung auf uns haben, wenn wir nicht die dringende Not für einen Retter fühlen. 

Zweitens, unterziehe dich einer ernsthaften Selbstprüfung. Advent ist für Weihnachten, was die Buß- & Fastenzeit (oder auch Passionszeit) für Ostern ist. „Erforsche mich, Gott, und erkenne, was in meinem Herzen vor sich geht; prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Sieh, ob ich einen Weg eingeschlagen habe, der mich von dir wegführen würde, und leite mich auf dem Weg, der ewig Bestand hat!“ (Psalm 139,23-24). Lasst unsere Herzen ihm Raum bereiten… indem wir unser Haus reinigen. 

Drittens, baue eine Gott-zentrierte Vorfreude, Erwartung und Begeisterung in deiner Familie auf – besonders für die Kinder. Wenn du begeistert von Christus bist, werden sie es auch sein. Wenn du Weihnachten nur durch materielle Dinge aufregend gestalten kannst, wie sollen die Kinder Durst nach Gott bekommen? Bemühe dich darum das Wunder der Ankunft des Königs für die Kinder sichtbar zu machen.

Viertens, lebe viel in der Heiligen Schrift und lerne große Abschnitte auswendig! „Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR“ (Jeremia 23,29)! Sammelt euch in der Adventszeit um dieses Feuer. Es ist warm. Es glitzert mit Farben der Gnade. Es ist heilsam für tausende Verletzungen. Es ist Licht für dunkle Nächte!

Eine eigene Übersetzung von Prepare The Way – By John Piper

Wie sollten wir als Christen Weihnachten feiern?

Ich darf am 17.12. einen Vortrag mit dem Thema „Wie sollten wir als Christen Weihnachten feiern?“ zu jungen Erwachsenen halten.

Was würdet ihr ansprechen und vertiefen? Was ist euch wichtig? Wie sollte man Weihnachten feiern?

Hier sind meine Denkrichtungen:

  1. Welche Rolle spielt die Familie und ihre Erwartungen an Weihnachten?
  2. Welche Rolle sollten Weihnachtsbaum, Geschenke, Dekoration, Essen und so weiter spielen?
  3. Wie sorge ich dafür, dass die Hauptsache die Hauptsache bleibt?
  4. Was prägt Kinder und Weihnachtsgäste nachhaltig?

Ich bin gespannt auf eure Gedanken und Ideen!

Es ist das ganze Leben (Hedwig von Redern)

Es ist das ganze Leben
für den, der Jesus kennt,
ein stetes, stilles Warten
auf seligen Advent.

Er kommt, heißt unser Glaube,
er kommt, heißt unser Trost,
wir hoffen in der Stille
und wenn das Wetter tost.

Wir schauen auf im Kampfe,
wir seufzen oft im Dienst:
Ach, dass du kämst, Herr Jesu,
ach, dass du bald erschienst!

Hedwig von Redern (1866 – 1935)

Vom König, der kam, um zu bleiben – Geschichte zu Weihnachten

Vom König der kam um zu bleiben

Seit er denken konnte war sie da, die Sehnsucht nach Frieden, Sicherheit und Geborgenheit. Als sein Vater eines Tages nicht mehr nach Hause kam, brannte dieses Gefühl wie ein Feuer in seiner Kinder-Seele. Wie verloren er sich gefühlt hatte, wie verlassen und orientierungslos.

In dieser Zeit des tiefsten Schmerzes, hörte er eines Mittags fast zufällig eine Unterhaltung, als er unbeachtet von den eilig Vorüberlaufenden, im Schatten einer Hauswand unter einem Fenster auf dem Boden saß. Er konnte der Unterhaltung längst nicht ganz folgen, aber eines verstand er: Gott sollte als Mensch auf die Erde kommen. So hatte es wohl vor langer Zeit ein Prophet Daniel vorausgesagt.

Lebendige Hoffnung

Der Gedanke, dass Gott auf die Erde kommen würde, er ihm vielleicht begegnen könnte, hatte ihn seit jenem Tag nie wieder losgelassen. Vielleicht würde das Erscheinen dieses Gottes den schrecklichen Kriegen, blutigen Aufständen und der nicht enden wollenden Not endlich ein Ende bereiten. Und vielleicht wäre dann auch sein eigenes Leid zu Ende und die ihn langsam auffressende Sehnsucht nach Frieden endlich gestillt. Vom König, der kam, um zu bleiben – Geschichte zu Weihnachten weiterlesen