Das Kreuz.
Zwei Balken.
Einer senkrecht an dem anderen angebracht.
In den Boden gerammt.
Zwischen Himmel und Erde.
Welche Bedeutung hat es erlangt?
Welche Bedeutung hat es für dich – das Kreuz?

Das Kreuz.
Zwei Balken.
Einer senkrecht an dem anderen angebracht.
In den Boden gerammt.
Zwischen Himmel und Erde.
Welche Bedeutung hat es erlangt?
Welche Bedeutung hat es für dich – das Kreuz?

Es wird eine Geschichte von einem jungen Mann erzählt, der in einen entlegenen Teil Afrikas geschickt wurde um dort eine Schuh-Firma zu vertreten. Schon nach kurzer Zeit kehrte er wieder zu dem Leiter der Handelsgesellschaft zurück. Er war entmutigt und sehr enttäuscht. „Warum haben Sie mich in diese Gegen geschickt?“, fragte er, „kein Mensch trägt dort Schuhe.“
Einige Zeit später wurde ein anderer junger Mann in diesen Teil Afrikas geschickt. Gleich nach seiner Ankunft lief er zum Telegrafenamt und gab ein Telegramm an seinen Chef auf: „Bitte, senden Sie sofort 10.000 Paar Schuhe, niemand hat hier welche!“
Der Erste war von den Umständen geblendet worden; der Zweite sah die Gelegenheit.
Zu welchem dieser beiden zählen wir uns? Entmutigt uns die vielfach vorhandene Ablehnung des Evangeliums, die Ahnungslosigkeit der Menschen auf die Frohe Botschaft oder sehen wir die vielen Menschen mit den Augen Gottes, der sie liebt und sie erretten will? Sie alle brauchen doch Jesus.
Quelle: Stimme des Glaubens Zeitschrift März/April 2010
Mein Cousin Arthur war plötzlich verschwunden. Seine Eltern haben ihn spielen lassen und nun war er weg. Sie haben ihn im ganzen Haus gesucht – und nicht gefunden. Langsam wurden sie unruhig: Wo kann er nur sein? Sie fingen an sich Sorgen zu machen. Sie suchten ihn draußen und nochmal drinnen. Doch keine Spur. Angst und Verzweiflung kam jetzt in ihnen hoch – was soll man jetzt machen? Alle möglichen Gedanken kommen einem da – was passiert sein könnte. Es ist schrecklich einen Menschen zu verlieren.
Bestimmt hat jeder schon einmal jemanden verloren und kennt diese Sorge. Die Schwester von meiner Frau, Karin, war einen Abend bei ihren Freunden und ist nicht nach Hause gekommen. Meine Schwiegermutter wusste nicht wo sie war und hat sich unheimliche Sorgen gemacht. Es wurde immer später in der Nacht und sie wusste nicht mehr ein noch aus. Sie hat Alwina angerufen und gefragt was sie machen sollte. Darauf konnte Alwina die ganze Nacht nicht schlafen, hat geweint, war wütend auf Karin und hat sich solche Sorgen gemacht. Was könnte nicht alles mit ihr passiert sein.
Wenn wir einen Menschen lieben, haben wir eine große Angst und viele Sorgen, wenn er verloren geht. Doch wie ist das bei uns Christen, wenn wir einen Menschen geistlich gesehen verlieren? Wie reagieren wir auf Menschen, die geistlich gesehen verloren sind, weil sie nicht an Jesus Christus glauben? Haben wir so große Liebe, dass wir uns um die Ungläubigen sorgen, sie suchen und wegen ihnen sogar weinen und verzweifelt sind? Um diese Retterliebe, die Liebe zu den Verlorenen soll es in dieser Predigt gehen.
Ich habe einige Verse von Paulus gefunden, die mich bewegt haben. Sie stehen in Römer 9,1-3:
Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im heiligen Geist, 2 dass ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlass in meinem Herzen habe. 3 Ich selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch,…
1. Paulus tiefe Sorge um die Verlorenen
Ich gehe zunächst auf Vers 2, auf die Hauptaussage ein. Paulus schreibt, dass er eine große Traurigkeit empfindet und ohne Aufhören Herzschmerzen hat – wegen den Israeliten – wegen den Verlorenen. Was empfindet Paulus? Tiefen Schmerz. Weshalb? Es quält ihn unablässig, dass die Juden nicht an ihren Messias, den Christus glauben wollen!
Wie sehen wir Menschen, die nicht glauben wollen? Was oder wie empfinden wir gegenüber den Verlorenen?
Sehr, sehr viele Christen haben überhaupt keine Retterliebe und machen sich keine Sorgen wegen den Verlorenen. Sie haben doch genug andere Sorgen in dieser Welt. „Sie werden ernten, was sie verdienen.“ sagt oder denkt man gleichgültig. Sie wollen es halt nicht – da kann man nichts machen. Paulus ist nicht von dieser Gleichgültigkeit geprägt – er ist von Retterliebe erfüllt. Er ist so traurig, er weint und fleht für die Verlorenen. So handelt die wahre, erleuchtete Liebe. Wann hast du das letzte Mal wegen eines geistlich verlorenen Menschen geweint? (…)
Die ganze Predigt kannst du hier downloaden: „Predigt von Viktor Janke – Liebe zu den Verlorenen„
Hatte heute wieder ein Aha-Erlebnis zu Matthäus 6,33.
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Was bedeutet nach dem Reich Gottes zu Trachten? Nach dem Himmel? Der Vers spricht zu allererst von der Ausbreitung des Reiches Gottes => trachtet zuerst danach das Reich Gottes auf der ganzen Welt auszubreiten, so wird euch solches alles zufallen.
Eigentlich klar, aber für mich war es nicht so klar. Gott möchte, dass wir zuerst an die Mission denken, zuerst für die Mission spenden, so leben, dass Gottes Reich ausgebreitet wird usw. – DEIN REICH KOMME!

Gestern habe ich das Buch „Herr der Fliegen“ von „William Golding“ zu Ende gelesen. Es war sehr spannend und furchteinflößend zugleich:
Eine Gruppe englischer Schuljungen gerät infolge eines Flugzeugunfalls auf eine unbewohnte Insel im Pazifischen Ozean. Kein Erwachsener überlebt. Die Kinder vom „Chor“, kommen aus einer Eliteschule und haben bereits einen festen Anführer, Jack. Die anderen kennen niemanden und schließen sich auch zu einer Gruppe zusammen. Es herrscht von Anfang an eine Auseinandersetzung, ein kleiner „Krieg“ zwischen den Gruppen. Ralph, der zuerst zum Anführer gewählt wird, versucht Ordnung in die Gruppe zu bringen. Er wird von Piggy, einem dicklichen, intelligenten Jungen, und Simon, der von Albträumen heimgesucht wird, unterstützt. Ein Muschelhorn, das Piggy am Strand findet und mit dem Ralph jeweils die Übrigen zu Gemeinschaftstreffen zusammenruft, wird zum Symbol für die Ordnung, die Ralph aufrechtzuerhalten versucht… Doch die Ordnung bröckelt und es droht im Krieg und Chaos zu enden…
„Die Hauptthematik der Geschichte ist die angeborene Gewaltbereitschaft des Menschen. Im Roman wird die Situation dadurch überspitzt, dass die Protagonisten Kinder sind, die eigentlich Symbol für Unschuld und Reinheit sind. Je mehr die Kinder den Bezug zu Zivilisation und Gesetz verlieren, desto mehr schwindet ihre scheinbare Unmündigkeit.“
Die Bibel sagt dazu folgendes:
das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. (1Mos 8,21)
Wenn keine Offenbarung da ist, verwildert ein Volk; aber wohl ihm, wenn es das Gesetz beachtet! (Spr 29,18)
„Herr der Fliegen“ hier kaufen (und mich dabei unterstützen)
Heute gefunden, gesehen und davon bewegt:
Hi ho!
Ich höre oft, dass man sich keine Vorsätze mehr vornimmt, weil es schon so oft nicht geklappt hat.
Hier gibt es Hilfe: www.neujahrsvorsaetze.de
Ich glaube, dass Vorsätze gut und notwendig sind, wenn wir vorankommen wollen. Stück für Stück sollten wir unser Leben verbessern – immer mehr so leben, wie es Gott gefällt und Ehre macht.
Quelle: http://danielehniss.de/
Interessanter Gedankengang: Spuren Gottes in der Menschheit
„An diesem Weihnachten möchte ich darauf achten in den Augen meiner Mitmenschen die Spuren Gottes wahrzunehmen. Er kam auf diese Welt, daran denken manche von uns in diesen Tagen. Dieses Kommen Gottes hat für mich auch darum eine wichtige Bedeutung, da es zutiefst die Hinwendung Gottes an seine Schöpfung und uns Menschen zeigt. Er lädt uns ein in seine Gemeinschaft zu kommen und gemeinsam mit ihm hier und jetzt zu leben. Und irgendwie, auf geheimnisvolle Weise ist er auch hier. Einige weise Denker sprechen davon, dass wir in der Begegnung untereinander dieser geheimnisvollen Gemeinschaft begegnen. Und genau darauf möchte ich achten und lade euch ein dies auch zu tun.“ Link
Gegen die Romantisierung von Weihnachten:
„Viel schlimmer finde ich die Krippen überall. Diese Romantisierung der Geburt. Als wäre Jesus in irgendeinem Stall auf die Welt gekommen. Ist es nicht viel wahrscheinlicher dass Maria und Joseph nicht von Herberge zu Herberge tingelten, in denen keine Zimmer frei waren. Wie viele Herbergen oder Hotels soll es damals in einem Dorf denn gegeben haben? Und hatten sie überhaupt danach gesucht? Dank der Volkszählung waren sie ja zu ihrer Verwandtschaft unterwegs. Wenn Zimmer belegt waren, dann waren es eher die Gästezimmer, die guten Stuben der Verwandten, in denen schon andere Familien übergangsweise wohnten. Schließlich kamen Maria und Jospeh in der Wohnung eines Verwandten unter. In der Wohnung, nicht im Stall. Natürlich wohnten hier auch die Tiere, deswegen gab es eine Futterstelle. In Ermangelung eines Babybettchens wurde Jesus vielleicht in eine solche Futterstelle für die Tiere gelegt. Achso, und dieser Jesus über den ich hier schreibe war sicher weder Westeuropäer noch Amerikaner, er hatte wohl auch keine blonden Locken – und so schlimm es klingen mag – auch keinen Heiligenschein. Sicher, er war ein süßes Baby, wie jedes Baby auf seine Weise süß ist, aber er hat wohl auch geschrien, die Windeln gefüllt, und musste sich an dieses Menschenleben gewöhnen, wie jeder das am Anfang seines Lebens tut. Deswegen meine Bitte, rangiert die Krippen aus. Und das »Christkind« gleich mit. Verwendet das Stroh für die Osternester und überlegt wie es denkbar wäre, dass dieser Jesus in einer – für damalige Zeit – normalen Wohnung auf die Welt kam. Einer Hausgeburt in der Wohnung von Verwandten wird das wohl am ähnlichsten gesehen haben. Als Wohnküchen noch üblich waren, hätte man sich Jesus auf einem Kissen im Spülbecken vorstellen können, dies würde den selben Zweck erfüllen wie eine Krippe damals. Wo würden wir ihn heute hinlegen? Vielleicht auf ein Sofa, umgeben von einer Decke, so dass er nicht auf den Boden fällt?“ Link
Weihnachten – die Aufhebung von Grenzen (Blog von Toby Faix):
Gott hebt die unterschiedlichen Grenzen auf, zwischen ihm und den Menschen und auch zwischen den Menschen untereinander, selbst bis in die Natur sind die Auswirkungen zu spüren.
Unsere Erlösungsbedürftigkeit wird durch Weihnachten deutlich (Blog von peregrinatio):
Wir retten uns nicht selbst, sondern die Hilfe muss von außen kommen. Unsere individuellen, sozialen und globalen Probleme sind uns in ihrer Summe längst über den Kopf gewachsen. An vielen Punkten erleben wir diese Ohnmacht dann auch ganz persönlich. (…)
Eben das feiern wir heute, dass Gott nicht sagt, macht Euren Dreck doch alleine.