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Motivation zum Lesen des biblischen Buchs „Richter“

„Wenn man eine Statistik über die am wenigsten gelesenen oder gepredigten Bücher der Bibel anfertigen würde, wäre das Buch Richter zweifellos dabei. So findet man in der  Perikopenordnung der Evangelischen Kirchen nicht einen Predigttext aus diesem Buch und auch ich persönlich kann mich nicht erinnern, mal in einem Gottesdienst eine Predigt zu einem Richter-Text gehört zu haben.“

Mein Freund Wolfram Wobig, mit dem ich zusammen an der FTH studiert habe, hat einen Blog begonnen und schreibt, warum man auch mal „Richter“ lesen sollte:

  1. Die ganze Bibel ist das Wort Gottes und als solches „nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung…“ (2Tim 3,16f).
  2. Wir verstehen den großen Zusammenhang der biblischen Heilsgeschichte besser
  3. Das Buch Richter zeigt uns, wie eine gottlose Gesellschaft aussieht
  4. Das Buch Richter zeigt uns, dass Gott trotz allem Chaos souverän ist
  5. Das Buch Richter zeigt uns, wie groß Gottes Gnade ist

Jeder dieser Punkte wird ausführlicher erläutert. Eine klare Leseempfehlung!

Man kann sich das Buch natürlich auch anhören 😉

Warum reduziert man Leidenschaft auf die Jugendzeit?

Warum reduziert man Leidenschaft auf die Jugendzeit

Ich habe mich schon häufiger gefragt, warum Leidenschaft auf die Jugendzeit bzw. auf die Zeit als junger Erwachsener reduziert wird.

Ich komme darauf, weil ich gerade folgendes gelesen habe:

„Eine ältere Frau hatte mich einmal gefragt, wofür mein Herz schlägt und mir aufmerksam zugehört. Zum Schluss sagte sie: ‚Das ist wirklich schön. Als ich so alt war wie du, wollte ich auch die Welt retten.‘ Ich hätte ihr am liebsten eine runtergehauen!“

Wie geht es euch damit? Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht?

Warum denken die Menschen so? Fragen, die ich mir stelle:

  • Haben manche Jugendliche und junge Erwachsene eine übertriebene Leidenschaft und Begeisterung?
  • Lässt die Leidenschaft und Begeisterung wirklich bei jedem nach, wenn man älter wird? Ist das gut? Gibt es keine Ausnahmen?
  • Verrät man dadurch nicht einfach nur, dass man selbst nichts zur Veränderung der „Welt“ beigetragen hat?
  • Ist es nicht einfach nur eine Rechtfertigung, dass man selbst nichts mehr reißen will? Man ist ja schon so alt…
  • Was raubt den Menschen die Leidenschaft und Begeisterung? Sind es die negativen Erfahrungen?
  • Wie kann man seine Leidenschaft und Begeisterung bis ins hohe Alter bewahren?

Wenn du hilfreiche Gedanken dazu hast, kannst du gern einen Kommentar hinterlassen!

Nimm dir Großes vor! (Ben Carson)

Vor einigen Tagen habe ich einige christliche TV-Sender zusammengesucht (BibelTV, Erf eins, GodTV, KTV, HopeChannel usw.) und vorne einprogrammiert. Letztens bin ich dann bei Hopechannel hängen geblieben – Ben Carson predigte dort gerade.

Ben Carson war der jüngste Chefarzt in den USA – er wurde mit 33 Jahren der Direktor der pädiatrischen Neurochirurgie des Johns Hopkins Hospital in Baltimore. 

So wie Salomos Weisheit durch die Teilung eines Babys berühmt wurde (1. Könige 3, 16), so wurde auch Dr. Benjamin Solomon Carson durch die erfolgreiche Trennungsoperationen siamesischer Zwillinge weltweit bekannt.

Mich hat schon sein Buch „Nimm dir Großes vor!“ beeindruckt. Jetzt habe ich noch zwei Predigten von ihm gehört und bin begeistert. Also wenn ihr die Möglichkeit habt, schaut es euch mal an: Programmbeiträge von Ben Carson auf HopeChannel

Das Buch „Nimm dir Großes vor“ heißt mittlerweile „Begnadete Hände: Die Geschichte des bekannten Neurochirurgen Ben Carson“ und wurde dieses Jahr sogar verfilmt: Begnadete Hände – Die Ben Carson Story

Die Gelegenheit

Es wird eine Geschichte von einem jungen Mann erzählt, der in einen entlegenen Teil Afrikas geschickt wurde um dort eine Schuh-Firma zu vertreten. Schon nach kurzer Zeit kehrte er wieder zu dem Leiter der Handelsgesellschaft zurück. Er war entmutigt und sehr enttäuscht. „Warum haben Sie mich in diese Gegen geschickt?“, fragte er, „kein Mensch trägt dort Schuhe.“

Einige Zeit später wurde ein anderer junger Mann in diesen Teil Afrikas geschickt. Gleich nach seiner Ankunft lief er zum Telegrafenamt und gab ein Telegramm an seinen Chef auf: „Bitte, senden Sie sofort 10.000 Paar Schuhe, niemand hat hier welche!“

Der Erste war von den Umständen geblendet worden; der Zweite sah die Gelegenheit.

Zu welchem dieser beiden zählen wir uns? Entmutigt uns die vielfach vorhandene Ablehnung des Evangeliums, die Ahnungslosigkeit der Menschen auf die Frohe Botschaft oder sehen wir die vielen Menschen mit den Augen Gottes, der sie liebt und sie erretten will? Sie alle brauchen doch Jesus.

Quelle: Stimme des Glaubens Zeitschrift März/April 2010

Sinn des Lebens

Wenn man keinen Sinn für das Lernen sieht, dann lernt man schlecht. Wenn man keinen Sinn für das Leben hat, dann lebt man zielloser, unmotivierter und unglücklicher…

Wenn man Sinn hinter einer Sache sieht, dann macht man sie besser! Der Sinn und Zweck einer Sache bewirkt Motivation.

Wozu lebst du?

Viele Menschen wollen sich selbst einen Sinn geben: Selbstverwirklichung, Karriere, Ansehen, Genuss etc. sind heute wichtige Werte, die uns motivieren. Mancher sagt: „Die Kinder sollens mal besser haben als ich.“ Aber sind sie der eigentliche Sinn unseres Lebens? Oder täuschen wir uns über den wahren Sinn hinweg und wollen uns selber einen Sinn geben?

Die Kuh auf der Wiese kennt ihren Sinn nicht. Sie meint vielleicht, wenn sie unheimlich viel Gras frisst, dann hat sie ihren Sinn erfüllt. Dagegen kennt der Besitzer der Kuh ihren Sinn: Sie erzeugt Milch oder Fleisch… Der Eigentümer bestimmt den Sinn! Weißt du, wem du gehörst?

Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat (das ist ein Merismus für das ganze Universum inklusive des Menschen) hat auch uns Menschen einen Sinn gegeben: Wir sollen Gott verherrlichen = lgvgh!