Alle Beiträge von Viktor Janke

Bibelverslernkurs „Dankbarkeit und Zufriedenheit“

Halli Hallo,

ich darf euch heute fröhlich mitteilen, dass es einen zweiten Whatsapp-Bibelverslernkurs mit Lernplan gibt. Warum ein Lernplan? Lies hier!

Der zweite Bibelvers-Lernplan ist wieder für 4 Wochen und beinhaltet Bibelverse zum Thema Dankbarkeit und Zufriedenheit! Er ist sowohl für Wenig- wie Viellerner geeignet und hat eben den Vorteil, dass man gemeinsam einige bestimmte Bibelverse auswendig lernen, uns sich dazu austauschen kann, man nicht selbst Bibelverse aussuchen muss usw.

Können wir nur metaphorisch über Gott reden? Analyse und Entgegnung zur metaphorischen Theologie von Dietz

In diesem Artikel geht es um eine ausführliche Darstellung und Entgegnung der metaphorischen Theologie, wie sie Thorsten Dietz in seinem Buch „Weiterglauben“ (hier meine Rezension) vertritt. Die große Frage ist: Wie klar und eindeutig können wir überhaupt über Gott reden?

Eine grundlegende These von Dietz ist:

„Von Gott reden können wir gar nicht anders als metaphorisch, also zeichenhaft, symbolisch, vermittelt über Bilder und Geschichten.“ S. 47.

zur metaphorischen theologie

1. Eine Beschreibung der metaphorischen Theologie

Ich will mich zunächst um eine faire Darstellung der metaphorischen Theologie bemühen.

1.1 Die Grundannahme des metaphorischen Redens von Gott

Laut Dietz stellt uns die Bibel die Offenbarung Gottes ambivalent, d.h. zweideutig vor: Einerseits offenbart Gott sich und gleichzeitig bleibt er verborgen.

„Diese Unklarheit ist für die Offenbarung Gottes wesentlich. So offenbart sich Gott: offenbar verborgen und verborgen offenbar.“ S. 38.

„Gott macht sich anschaulich und bleibt doch unsichtbar, er lässt sich berühren und bleibt doch ungreifbar. Davon sind letztlich alle Einsichten des Glaubens geprägt.“ S. 39

Dietz bezieht das auf alle Glaubensaussagen und er warnt davor, die Spannung aufzulösen! Weil Gott alle unsere Worte und unser Denken sprengt, deswegen ist alle Gotteserkenntnis immer indirekt, bildhaft und in Rätseln. Können wir nur metaphorisch über Gott reden? Analyse und Entgegnung zur metaphorischen Theologie von Dietz weiterlesen

Bibelverse auswendiglernen – eine vergessene geistliche Übung?

Wer lernt heute noch Bibelverse auswendig? Ist das nicht eine längst veraltete Lernform? Wer tut sich das heute noch freiwillig an? Bibelverse auswendig zu lernen, scheint nicht angesagt zu sein, wenn selbst in der Schule kaum noch auswendig gelernt wird. Kann man nicht sowieso alles nachschlagen und schnell finden, wenn man etwas sucht?

So ist es nicht verwunderlich, dass in vielen christlichen Gemeinden Gottes Wort auch nicht mehr auswendig gelernt wird. Es ist eine vergessene geistliche Übung! Höchstens die Kinder werden ab und zu aufgefordert, einen besonders schönen Bibelverse auswendig zu lernen.  Sicher kennt man mit den Jahren so ein paar Bibelworte, doch wo sie stehen und wie sie im Wortlaut heißen, kann man sich nicht merken. Ist das denn auch so wichtig? Inwiefern lohnt sich das?

Doch einige Christen praktizieren die geistliche Übung des Auswendiglernens auch noch heute und sind überzeugt davon, dass es sich lohnt, diese Mühe auf sich zu nehmen! Wenn Gottes Wort uns wiederholt dazu auffordert (z.B. 5Mos 6,6; Spr 7,3; Kol 3,16) , dann muss es von allen Kindern Gottes trotz aller Zweifel und Mühe umgesetzt werden.

Auswendiggelerntes ist nicht totes Wissen, sondern ein Schatz in uns, der uns ermöglicht intensiv über Gottes Wort nachzudenken (lies Psalm 1!), zu reifen, es weiterzugeben und Gehorsam zu leben (Psalm 119,11)!

Anfang des Jahres habe ich eingeladen, einer Whatsapp-Gruppe zum gemeinsamen Lernen beizutreten. In wenigen Tagen meldeten sich knapp 60 Personen! Vor ein paar Wochen bot ich den ersten Bibelverslernkurs an und es waren sehr spontan 40 Personen dabei. Das freut mich sehr!

Mein Sohn, vergiss meine Weisung nicht, und dein Herz behalte meine Gebote, denn sie werden dir langes Leben bringen und gute Jahre und Frieden; Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen. (Sprüche 3,1-4)
Ich möchte dich ermutigen,
  1. die geistliche Übung des Auswendiglernens wieder aufzunehmen. Mache dir einen Plan oder übernimm einen bestehenden Plan und führe eine Zeit ein, in der du auswendig lernst!
  2. dir Mitstreiter zu suchen, mit denen du zusammen lernst und dich motivierst. Gemeinsam geht es viel einfacher!
  3. in deinem Gemeindedienstbereich, Menschen zum Auswendiglernen von Bibelversen einzuladen! Motiviere sie und mach es ihnen einfach, indem du ihnen die Bibelverse als Lernkarte mitgibst.
  4. nicht aufzugeben! Geistliche Übungen sind mitunter anstrengend und man ist häufig versucht aufzuhören. Doch es lohnt sich! Gottes Wort wird dein Denken, Reden, Handeln und ganzes Wesen verändern.

Wirst du (wieder) anfangen Bibelverse auswendig zu lernen oder bleibt es eine vergessene geistliche Übung?

Der nächste gemeinsame Kurs beginnt am 1. Juli 2018. Wenn du Interesse hast, kannst du dich gerne per Whatsapp (OI76-235I5653) bei mir melden.

Rezension zu „Weiterglauben: Warum man einen großen Gott nicht klein denken kann“ von Thorsten Dietz

Ich habe mich darauf gefreut das Buch „Weiterglauben: Warum man einen großen Gott nicht klein denken kann“ von Thorsten Dietz zu lesen. Doch leider ist das Buch sehr enttäuschend und ich kann es nicht weiterempfehlen! Aber der Reihe nach…

Zunächst sei angemerkt, dass Thorsten Dietz ein unbeschriebenes Blatt für mich war und ich gespannt war ein Buch von einem Professor für Systematische Theologie an der Evangelischen Hochschule Tabor zu lesen! Ich habe mich verpflichtet eine Rezension zu schreiben und hier ist sie:

1. Der Inhalt von „Weiterglauben“

Im Vorwort des Buches beschreibt Dietz sein Anliegen Menschen zu helfen, wie sie heute noch weiter glauben können. Der Autor greift von vornherein die Beobachtung auf, dass es in der Christenheit zwei unterschiedliche Lager gibt, zwischen denen große Spannungen bestehen und die viele Christen verunsichern. 

„Der Titel dieses Buches, Weiter glauben, markiert diese Spannung: Die einen sehnen sich nach mehr Weite im Glauben; andere empfinden solche Weite als Auflösung, sie wollen am Glauben weiter festhalten. „Weiter“ lässt sich temporal und lokal verstehen: lokal im Sinne von mehr Weite, Flucht aus der Enge, aber eben auch temporal, weiter im Sinne von weiterhin glauben, den Glauben nicht verlieren wollen. Dieses Buch handelt von der Frage, ob und wie beides gelingen kann.“ S. 15

Rezension zu „Weiterglauben: Warum man einen großen Gott nicht klein denken kann“ von Thorsten Dietz weiterlesen

Lied „In Christus ist mein ganzer Halt“

In diesem Artikel findest du den Text, Videos, Infos zur Entstehung, Noten und Akkorde uvm. zum Lied „In Christus ist mein ganzer Halt“.

Ich habe hier die Informationen zusammengestellt, weil mir das Lied sowohl von der Melodie als auch vom Text so gut gefällt. Moderne Lieder müssen nicht schlechter als alte sein 😉 Ich habe vor es auswendig zu lernen.

„In Christus ist mein ganzer Halt“ ist ein christuszentriertes Bekenntnislied! Es handelt von Jesus Leben, Tod und Auferstehung und den Konsequenzen daraus für uns. Durch die Fokussierung auf das Evangelium bekommen wir Halt und Frieden!

1. Text von „In Christus ist mein ganzer Halt“

  1. In Christus ist mein ganzer Halt.
    Er ist mein Licht, mein Heil, mein Lied.
    Der Eckstein und der feste Grund,
    sicherer Halt in Sturm und Wind.
    Wer liebt wie er, stillt meine Angst,
    bringt Frieden mir mitten im Kampf?
    Mein Trost ist er in allem Leid.
    In seiner Liebe find ich Halt.
  2. Das ew’ge Wort, als Mensch geborn.
    Gott offenbart in einem Kind.
    Der Herr der Welt, verlacht, verhöhnt
    und von den Seinen abgelehnt.
    Doch dort am Kreuz, wo Jesus starb
    und Gottes Zorn ein Ende fand,
    trug er die Schuld der ganzen Welt.
    Durch seine Wunden bin ich heil.
  3. Sie legten ihn ins kühle Grab.
    Dunkel umfing das Licht der Welt.
    Doch morgens früh am dritten Tag
    wurde die Nacht vom Licht erhellt.
    Der Tod besiegt, das Grab ist leer,
    der Fluch der Sünde ist nicht mehr,
    denn ich bin sein, und er ist mein.
    Mit seinem Blut macht er mich rein.
  4. Nun hat der Tod die Macht verlorn.
    Ich bin durch Christus neu geborn.
    Mein Leben liegt in seiner Hand
    vom ersten Atemzuge an.
    Und keine Macht in dieser Welt
    kann mich ihm rauben, der mich hält,
    bis an das Ende dieser Zeit,
    wenn er erscheint in Herrlichkeit.

Lied „In Christus ist mein ganzer Halt“ weiterlesen

Warum Christen sich nicht vor der muslimischen Bedrohung, einer Weltregierung oder dem RFID-Chip fürchten müssen

„Der HERR hat mich mit seiner starken Hand gepackt. Er warnte mich davor, den Irrweg dieses Volkes mitzugehen. 12 Er sagte zu mir: »Du und alle, die auf deiner Seite stehen, lasst euch nicht beirren, wenn dieses Volk von Verschwörung redet. Habt keine Angst vor dem, was sie fürchten! 13 Mich allein sollt ihr ehren, denn ich bin der HERR, der allmächtige Gott. Wenn jemand zu fürchten ist, dann ich! 14 So werde ich für euch zum heiligen Zufluchtsort, für andere aber zum Stein, über den sie stolpern.“ (Jesaja 8,11-13)

1. Leider zeichnen sich auch manche Christen durch besonders großes Interesse an spekulativen Videos und Theorien aus. Diese Verschwörungstheorien sind vielleicht hochgradig interessant, aber sie haben keinen Nutzen, außer sinnlose Diskussionen, Streit und Angst. Tatsächliche Informationen mit Mehrwert gibt es selten.

2. Mehr als alle muslimischen Bedrohungen, die Weltregierung oder die RFID-Chips, sollten wir Gott fürchten und lieben! Er hat alle Macht und es geschieht nichts, ohne seinen Willen! Er ist zu fürchten, weil er Leib und Seele in der Hölle verderben kann – nicht Menschen, die uns töten können (Mt 10,28). Fürchtest du Gott mehr, als die irdischen Bedrohungen?

3. Lasst uns weniger Zeit mit spekulativen Artikeln und Videos verbringen. Ich meine damit nicht, dass wir blind für unsere Umwelt und ihre Entwicklungen sein sollten. Wir können uns auch gegen negative Entwicklungen aussprechen! Aber lasst uns noch mehr Zeit mit göttlichen Dingen beschäftigen:  Wer Gottes Wort studiert und für Jesus lebt, der ehrt ihn und ist sicher in ihm! Gott ist unsere heilige Zuflucht! Lasst uns ihm vertrauen und dieses Vertrauen anderen Menschen vorleben.

Bibelverslernkurs 1 „Motivation zum Auswendiglernen von Bibelversen“

Halli Hallo,

ich darf euch heute fröhlich mitteilen, dass es einen ersten Whatsapp-Bibelverslernkurs mit Lernplan gibt. Warum ein Lernplan? Lies hier!

Der erste Bibelvers-Lernplan ist für 4 Wochen und beinhaltet Bibelverse zur Motivation Bibelverse auswendig zu lernen! Er ist sowohl für Wenig- wie Viellerner geeignet und hat eben den Vorteil, dass man gemeinsam einige bestimmte Bibelverse auswendig lernen, uns sich dazu austauschen kann, man nicht selbst Bibelverse aussuchen muss usw.

Wer beim aktuellen Auswendiglernkurs mitmachen möchte, melde sich bitte persönlich bei mir (OI76235I5653) und ich füge dich der neuen Whatsappgruppe hinzu.

Den Lernplan kannst du auch ganz unabhängig selbst oder in einer eigenen Gruppe durchgehen. Hier sind die Dateien zum anschauen oder zum Download: 

Auswendiglernplan 1 – Motivation Auswendiglernen.docx

Auswendiglernplan 1 – Motivation Auswendiglernen – mit Leseplan.docx

Gottes Segen!