Archiv der Kategorie: Gottes Wort (lesen)

Kurzimpuls zum Thema „Auf Gott hören“

Auf Gott hören

Kurzimpuls zum Thema „Auf Gott hören“
(ursprünglich anlässlich der Tageslosung am 31.07.14)

Der HERR ist in seinem heiligen Tempel. Es sei vor ihm stille alle Welt! (Habakuk 2,20)

Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu. (Lukas 10,39)

Willst du auf Gott hören? Wie tust du das? Die Juden zogen zum Tempel in Jerusalem und Maria saß zu den Füßen von Jesus, um Gottes Gegenwart zu erleben und Gottes Wort zu hören. Wir haben heute Gottes Wort in jedem Haus und Gottes Gegenwart bei jedem Menschen, der sich zu Gott wendet. Hören wir auf Gott?

Wenn wir auf Gott hören wollen, müssen wir Facebook und Co. schließen und auch das Handy und andere Ablenkungen weglegen. Jesus sagt „Gehe in das stille Kämmerlein…“, dorthin wo du in Ruhe Beten und Bibellesen kannst.

Und dann tu es einfach. Höre auf Gott. Rede mit ihm. Lies die Bibel nicht, um gelesen zu haben, sondern höre darauf, was Gott dir sagen will. Und bete nicht schöne Worte vor dich hin, sondern schütte dein Herz vor ihm aus. Es gibt nichts schöneres, als innige Gemeinschaft mit dem Allmächtigen.

Wenn dir dieser Impuls gefällt, teile ihn bitte! Gib weiter, was du als segensreich empfunden hast. Und dann nimm dir wirklich Zeit, um auf Gott zu hören!

Rede zu mir mein Heiland (Lied & Text)

„Rede zu mir mein Heiland“ kann man vor der eigenen Bibellese singen oder lesen.

Hier ist der Text des Liedes:

1. Rede zu mir, mein Heiland, denn Dein Kind höret Dich.
In Deinen heilgen Willen leg ich mich völliglich.
Ich lieg im Staub am Kreuze, Du meine Quelle bist,
willig starbst o Lamm Gottes, auf mich Dein Heil nun fließt.

Rede zu mir mein Heiland, Dich nur will hören ich.
Und der verheißne Friede wehet von Dir auf mich.

2. Du nur allein, mein Heiland, sollst leiten meinen Gang.
Möchte in Deiner Nähe weilen mein Leben lang.
Möchte für Dich nur leben, weihen mich völlig Dir,
Gaben und Kräfte geben, nimm alles hin von mir.

Rede zu mir mein Heiland, Dich nur will hören ich.
Und der verheißne Friede wehet von Dir auf mich.

3. Wenn auch die Stürme toben, brauset des Meeres Flut,
Du wirst mich treu beschützen, rettet von Sünd Dein Blut.
O gib mir Kraft mein Heiland, gehen durch diese Welt,
zieh mich zu Dir, o Retter, ins höhre Himmelszeit.

Rede zu mir mein Heiland, Dich nur will hören ich.
Und der verheißne Friede wehet von Dir auf mich.

Ich habe im Geistlichen Liederschatz (woher ich das Lied habe) und im Internet leider keine weiteren Angaben zu dem Lied gefunden.

Weiß jemand von euch irgendwie von wem und woher das Lied stammt?

Was würde passieren, wenn wir unsere Bibel genauso wie unser Handy behandeln würden?

Handy oder Bibel

Wir würden die Bibel immer in unserer Tasche, der Hosentasche oder unserer Jacke mitnehmen.
Wir würden mehrere Male am Tag erwartungsvoll einen Blick darauf werfen.
Wir würden noch mal schnell nach Hause oder ins Büro, wenn wir sie dort vergessen haben.
Wir würden sie dafür verwenden, unseren Freunden ein paar nette Worte zu schicken.
Wir würden sie so behandeln, als könnten wir ohne sie nicht leben.
Wir würden unseren Kinder eine geben – für ihre Sicherheit und um mit ihnen zu kommunizieren.
Wir würden mit ihrer Hilfe unseren geistlichen Akku immer wieder aufladen.
Wir würden in ihr die neuesten Erkenntnisse suchen.
Wir würden spielerisch viel Zeit mit ihr verbringen.
Wir würden mit ihrer Hilfe viel häufiger und viel schönere Anrufe zu unserem Vater tätigen.
Wir würden viel schönere Gespräche führen und bessere Beziehungen aufbauen können.

Dein täglicher Umgang mit deinem Handy und deiner Bibel zeigt, wen du mehr liebst…

Warum lese ich meine Bibel?

Liste abhaken

Heute morgen bin ich aufgewacht, aufgestanden und habe dann überlegt was ich in der Bibel lesen will / sollte. Momentan verfolge ich keinen Bibelleseplan, sondern habe einfach das 5. Buch Mose gelesen. Beim Nachdenken über die Bibellesepläne ist mir wieder neu bewusst geworden, dass es primär nicht darauf ankommt, einen Plan zu erledigen oder jeden Tag in der Bibel zu lesen. Vor allen Dingen ist die Pflege der Beziehung zu Gott durch das Bibellesen entscheidend.

Frage dich heute:

  • Liest du in der Bibel, um das Gewissen zu befriedigen?
  • Liest du die Bibel um einen Haken in deinem Bibelleseplan zu machen?
  • Liest du aus Gewohnheit?
  • Liest du die Bibel allein zu Studienzwecken?
  • Liest du die Bibel, um sagen zu können, dass du sie durchgelesen hast?
  • Oder liest du noch aus Liebe zu Gott und der Sehnsucht ihn besser kennenzulernen in der Bibel?

Gott hasst religiöse Pflichterfüllung! Lies einmal Matthäus 23. Die Gefahr besteht auch für dich und mich heute, dass wir zu solchen Menschen werden…

Lasst die Botschaft von Christus bei euch ihren ganzen Reichtum entfalten. (Kol 3,16)

Gott möchte, dass wir uns Tag und Nacht mit Ihm und seinem Wort beschäftigen (Ps 1,2 / Jos 1,8). Aber entscheidend ist dafür auch, dass wir das mit den richtigen Motiven tun! Ich möchte die Bibel lesen, um Gott immer mehr zu lieben!

Was sind eure Motive für das Bibellesen? Wie schützt Ihr euch davor, dass das Bibellesen und Gebet zu religiöser Pflichterfüllung wird? Was sind eure Gedanken dazu? Ich würde mich freuen, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst!

Gott klar sehen

„Denn so wie alte Leute, Schwachsichtige und Augenkranke, wenn man ihnen auch den schönsten Band vor die Augen hält, zwar merken, daß da etwas geschrieben steht, aber kaum zwei Worte zusammensetzen können, dann aber mit Hilfe einer Brille deutlich zu lesen anfangen – so bringt die Schrift unser sonst so verworrenes Wissen um Gott in die richtige Ordnung, zerstreut das Dunkel und zeigt uns deutlich den wahren Gott.“

[Quelle: Johannes Calvin, Unterricht in der christlichen Religion, Buch I, Kapitel 6, Abschnitt 1]

Zitat von Jan Hus zur Wahrheit

„Darum frommer Christ, suche die Wahrheit, höre auf die Wahrheit, lerne die Wahrheit, liebe die Wahrheit, sprich die Wahrheit, halte die Wahrheit fest, verteidige die Wahrheit bis zum Tode, denn die Wahrheit befreit dich von der Sünde, vom Teufel, vom Tod der Seele und schließlich vom ewigen Tod.“

Jan Hus, tschechischer Reformator, zu Johannes 8,31-32