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10 Gebote für den Gebrauch von modernen Medien

10 Gebote für den Gebrauch von modernen Medien

Ich habe hier die 10 Gebote für den Gebrauch von modernen Medien gefunden. Ich finde sie nicht nur für die Erziehung von Kindern wichtig:

  1. Du sollst die Langeweile nicht fürchten!
  2. Du sollst nicht Mulittasken!
  3. Du sollst nicht „WHNG“ (WHNG steht für das „Was habe ich nochmal gesucht“-Phänomen – wenn man eine Sache sucht und dann zwei Stunden damit zubringt zufälligem und unwichtigem nachzujagen).
  4. Du soll nicht schreiben und fahren (oder reden oder schlafen).
  5. Du sollst den Feiertag Bildschirm-frei halten.
  6. Du sollst das Schlafzimmer als medienfreie Zone bewahren.
  7. Du sollst das Upgrade deines Nachbarn nicht beneiden.
  8. Du sollst deine Accounts auf „privat“ einstellen.
  9. Du sollst keine Medien zum Essen mitbringen.
  10. Du sollst kein Essen zu den Medien mitbringen.

Sie stammen ursprünglich von Susan Maushart. Im Original lauten sie folgendermaßen:

  1. Thou shalt not fear boredom
  2. Thou shalt not “multitask” (not until thy kingdom come, thy homework be done)
  3. Thou shalt not WILF (WILF describes the “What Was I Looking For” phenomenon of using Google to look for one thing, and then burning two hours hunting down random and unimportant facts)
  4. Thou shalt not text and drive (or talk, or sleep)
  5. Thou shalt keep the Sabbath a screen-free day
  6. Thou shalt keep thy bedroom a media-free zone
  7. Thou shalt not covet thy neighbour’s upgrade
  8. Thou shalt set thy accounts to “Private”
  9. Thou shalt bring no media to thy dinner
  10. Thou shalt bring no dinner to thy media.

Gedanken eines werdenden Vaters 2: Erwartungen an das Kind

Ich werde bald Vater 🙂 In dieser Artikelserie bringe ich einfach ein paar Gedanken „zu Papier“. Teil 1 ist hier nachzulesen. In diesem zweiten Artikel geht es um Erwartungen an das Kind.

Erwartungen an das Kind

Meine Frau und ich haben uns dagegen entschieden, vor der Geburt zu erfahren, ob unser Kind ein Mädchen oder ein Junge wird. Das scheint heute ungewöhnlich zu sein und hat vielen nicht gefallen. „Das will man doch wissen…“ Mir ist dadurch aufgefallen, wie häufig andere und man selbst unbewusst anfängt, Erwartungen an das Kind zu stellen oder man bestimmte Wünsche für das Kind hat. „Er soll einmal auch so gut in der Schule sein, wie ich…“ „Sie sollte ihrem Vater vollkommen vertrauen können und ihren Wert durch ihn zugesprochen bekommen…“ „Achja, wir wissen ja noch gar nicht, was es wird“ 🙂

Natürlich ist es gut bestimmte Dinge für die eigenen Kinder zu wollen. Doch wo ist die Grenze erreicht? Ich möchte mir selbst und anderen bewusst machen:

  1. Jedes Kind ist ein eigenständiger Mensch. Er wird wesentlich durch die Eltern geprägt. Es hat gewisse Ähnlichkeiten und wird Verhaltensmuster übernehmen. Und doch ist und wird jedes Kind anders, weil es auch eine eigene Persönlichkeit hat.
  2. Der Verlauf des Lebens eines Kindes ist nicht in meiner Hand. Ich denke mir einen Weg, doch Gott führt unsere Wege – auch die unserer Kinder! Lern mit mir Sprüche 16,9 auswendig 😉
  3. Manche meiner Erwartungen und Wünsche sind selbstsüchtig und Gott nicht wohlgefällig. Es ist gut sich bewusst zu machen, was man von seinen Kindern erwartet und sich für sie wünscht. Darin zeigt sich häufig woran unser Herz wirklich hängt (Gott oder Götzen?).

Ich möchte in der Erziehung mein Bestes geben – natürlich will ich nur das Beste für mein Kind. Aber meine Erwartungen an das Kind will ich prüfen und Gott auch bzgl. der Führung meiner Kinder absolut vertrauen! Ich weiß aber schon, dass das wichtigste Ziel der Erziehung, die Liebe zu Gott sein wird…

Wie ergeht es dir mit deinen Erwartungen an das Kind? 

Bildquelle: pixabay.com

Wofür ein Sohn gern Geld wollte (Kurzgeschichte)

Vater, Sohn

Da es Im Blog zuletzt um Väter ging, hier noch eine nette Kurzgeschichte:

Sohn: „Papa, kann ich Dich mal was fragen?“
Vater: „Klar, mein Junge. Was ist los?“
Sohn: „Papa, wie viel Geld verdienst du in der Stunde?”
Vater: „Nun, ich denke solche Dinge haben dich noch nicht zu interessieren. Warum fragst du so was?
Sohn: „Ich möchte es einfach nur wissen. Bitte bitte, sag mir, wie viel du in der Stunde verdienst.“
Vater: „Na gut, wenn du es unbedingt wissen möchtest, Ich verdiene 50 Euro in der Stunde.“
Sohn: „Oh.“ (Er senkt den Kopf)
Sohn: „Papa, kannst du mir vielleicht 25 Euro leihen?“
Vater: „(äußerst verärgert) So so! Deshalb fragst du also. Du willst dir Geld von mir leihen, um dir irgendein dämliches Spielzeug oder anderen Blödsinn zu kaufen. So nicht mein Freund. Marschier in dein Zimmer und ab ins Bett! Du solltest mal darüber nachdenken, wie egoistisch du eigentlich bist. Ich arbeite jeden Tag extrem hart und muss mir dann abends so dreiste Fragen anhören!“

Der kleine Junge geht still und leise in sein Zimmer und schließt die Tür.
Der Vater setzt sich erst mal hin, wird jedoch umso wütender, je mehr er über die Frage des Jungen nachdenkt.
„Wie durchtrieben mein Sohn nur ist! Stellt mir solche Fragen, nur um an Geld zu kommen!“

Über eine Stunde vergeht bis der Vater sich beruhigt hat und anfängt Nachzudenken.
„Vielleicht gibt es da wirklich etwas, dass mein Sohn dringend braucht. Er fragt sehr selten nach Geld. Eigentlich hat er noch nie gefragt. Vielleicht braucht er die 25 Euro tatsächlich. Vielleicht habe ich ihm Unrecht getan.“
Der Vater geht zum Zimmer des kleinen Jungen, öffnet die Tür und betritt das Zimmer.

Vater: „Schläfst du schon, Sohnemann?“
Sohn: „Nein, Papa, ich bin noch wach.“
Vater: „Schau mal, ich habe noch mal über alles nachgedacht. Vielleicht war ich tatsächlich ein bisschen zu streng zu dir. Es war ein langer Tag, eine Menge hat sich angestaut und du hast alles abbekommen. Hier sind die 25 Euro um die du mich gebeten hast. Es tut mir leid.“

Der kleine Junge lächelt.
Sohn: „Danke, Papi!”
Der kleine Junge greift unter sein Kopfkissen und holt ein paar weitere zerknitterte Euro-Scheine hervor. Der Vater sieht, dass der Junge unter seinem Kissen bereits Geld gebunkert hat und wird erneut wütend. Langsam und ruhig beginnt der kleine Junge das Geld zu zählen und schaut danach seinen Vater an.

Vater: „Warum zum Teufel fragst du nach Geld, wenn du schon welches hast?“
Sohn: „Weil ich noch nicht genug hatte. Jetzt aber reicht es!“
Sohn: “Papi, jetzt habe ich 50 Euro. Darf ich hierfür eine Stunde deiner Zeit kaufen? Bitte komme morgen früher von der Arbeit nach Hause. Ich möchte gerne mit dir zusammen Essen.“

Der Vater sinkt auf den Boden. Er hat mit solch einer Antwort nicht gerechnet. Er ist erschüttert, gerührt, überwältigt. Er schließt seinen Sohn in die Arme, und bittet ihn um Entschuldigung.

Dies ist nur eine kleine Geschichte über Vater und Sohn. Eine kleine Geschichte für all jene die in ihrem Leben so hart und lange arbeiten. Wir sollten nicht zulassen, dass uns in unserem turbulenten Leben, der Blick für das fehlt, was wirklich wichtig ist. Die Menschen, die wir lieben.
Quelle: Schwirrt bei Facebook herum

Was ich gern zum Lesen weiterempfehle (KW 28 & 29 – 2013)

Lesen

1. Schöne Grüße: Moderne Grußformeln für Geschäftsbriefe – Man sollte auch in Briefen und Emails seine Wertschätzung ausdrücken. Hier ist eine Anregung dazu.

2. Es wird nie wieder gut – „Dieser bedrückende Artikel aus der FAZ zeigt auf indirekte Weise, wie arm eine schuldverstrickte Welt ist, die keine Vergebung kennt.“

3. Versagen als Vater – Ein Vater fängt an vorbildlich zu handeln.

4. Namensduell [Kennenlernspiel]– Schönes Spiel für Kinder / Teenys / Jugendliche…

5. They Excommunicated My Dad! – Eine schöne Beispielgeschichte für Gemeindeausschluss (Gemeindezucht).

6. 10 Ways To Resist The Devil – 10 praktische Wege, um Jakobus 4,7 umzusetzen.

7. Packer: Too Many Churches in North America Are Playing the Number Game – Leider nicht nur in Amerika…

Was wir häufig versäumen zu sagen…

Was wir nicht sagen

Heute habe ich gesagt: „Räume sofort Dein Zimmer auf.“
Ich habe versäumt zu sagen: „Danke, daß Du es so ordentlich gemacht hast.“

Heute habe ich gesagt: „Du bist zu spät. Beeile Dich.“
Ich habe versäumt zu sagen:  „Ich freue mich, daß es Dich gibt.“

Heute habe ich gesagt: „Wie in aller Welt ist es Dir gelungen, Deine Jeans so zu zerreißen?“
Ich habe versäumt zu sagen: „Du bist mir wichtiger als Dinge.“

Heute habe ich gesagt: „Schau Dir mal diese Unordnung an!“
Ich habe versäumt zu sagen: „Es freut mich, wie Du mit Freunden teilst.“

Heute habe ich gesagt: „Spricht nicht so laut.“
Ich habe versäumt zu sagen: „Deine Ansichten sind mir wichtig.“

Heute habe ich gesagt: „Vergiß nicht, den Müll zu leeren.“
Ich habe versäumt zu sagen: „Du nimmst Deine Verantwortung gut wahr.“

Heute habe ich gesagt: „Ich wünschte, Du würdest dieses alberne Gekicher lassen.“
Ich habe versäumt zu sagen:  „Ich bin froh, daß Du so glücklich bist.“

Heute habe ich gesagt: „Bist Du mit Deinen Hausaufgaben fertig?“
Ich habe versäumt zu sagen: „Ich bin froh, daß Du Dein Bestes gibst.“

Heute habe ich gesagt: „Ich habe zuviel zu tun.“
Ich habe versäumt zu sagen: „Komm, wir machen etwas gemeinsam.“

Heute habe ich gesagt: „Ich brauche etwas Ruhe und Frieden.“
Ich habe versäumt zu sagen: „Ich bin froh, daß Du mein Sohn bist.“

Heute habe ich gesagt: „Mach das niemals wieder.“
Ich habe versäumt zu sagen: „Ich hab´ Dich lieb!“

Laßt uns aber die Wahrheit reden in Liebe (Epheser 4,15)

Wochenauslese KW 24

Unter „Linkempfehlungen“ möchte ich auf einige Artikel im Netz hinweisen, die ich in der letzten Zeit gelesen habe und als Anregung gerne weiterempfehle!

Ich habe es satt, dem Kind hinter her zu rennen – du auch? – Auch wenn ich noch keine Kinder habe, interessiere ich mich für Erziehung. 🙂

Ist das eine harmonische Beziehung? 4 Signale – Wieder etwas für Paare – und auch für Ehepaare, die darauf achten sollten, dass es diese vier Signale in ihrer Beziehung gibt…

Was ist Glauben? – Zitat von Martin Luther aus dem Vorwort zum Römerbrief.

Russlanddeutsche gründeten die meisten Gemeinden

Are Mormons Christians? – Sind Mormonen Christen? Was Mormonen glauben und im Vergleich dazu christliche Lehre.

Lies die Originale – ein Plädoyer für alte Bücher – Zitat von C.S. Lewis zur Bedeutung des Studiums von Primärliteratur.

Kalendarisches Alter? – Es ist egal wie alt du bist. Wichtig ist, wie fit du wirklich bist…

What Christians Do When They Believe and Feel about the Word of God Rightly – Schöne Zusammenstellung zu Psalm 119.

Der Bruch im seelsorgerlichen Gespräch – Wie christliche Seelsorge sein sollte wird hier in einem Zitat von Eduard Thurneysen deutlich.

Zum Thema Fußball & Glaube gab es anlässlich der EM jede Menge: Lieber in den Gottesdienst als ins StadionFußball – eine Religion? – Was Christen von der schönsten Nebensache der Welt lernen könnenEM 2012 Fußball soll die deutsche Bevölkerung ablenken

Kinder Zuhause unterrichten (Homeschooling)

Hier eine interessante Sendung: Unterricht am Küchentisch – Wenn die Schulpflicht verweigert wird

oder hier kürzer als Artikel.

Warum steht einem nicht das Recht zu, die eigenen Kinder selbst zu unterrichten, wenn man das gut gewährleisten kann?

Weitere Informationen gibt es auf http://www.netzwerk-bildungsfreiheit.de