Alle Beiträge von Viktor Janke

Die einzige Hoffnung

Die Hoffnung ist – darin sind alle einer Meinung – eine göttliche Tugend, welche allein auf Gott acht gibt; Gott aber ist die Gütigkeit selbst und die uns verheißene Barmherzigkeit. Wo nun einer auf etwas anderes hoffet als auf die verheißene Barmherzigkeit (d.h. auf Gott), der ist vermessen und hat schon die Hoffnung verloren. (Martin Luther)

Interesse Gott zu begegnen?

Stellt euch vor ihr hättet die Möglichkeit Gott zu begegnen und mit ihm Gemeinschaft zu haben. Mit ihm zu reden und auf ihn zu hören – was er euch zu sagen hat. Das wäre wundervoll – wie im Himmel ist es dann.

Stellt euch vor, ein Stück dieses Himmels können wir in jedem Gottesdienst erleben. In jedem Gottesdienst können wir Gott begegnen, auf ihn hören und mit ihm reden.

Er redet durch sein Wort zu dir und zu mir. Willst du es hören?

Und wir können ihm antworten.

Durch den Gottesdienst ist es möglich Gott zu begegnen… Willst du Gottes Wort hören? Gehe in einen Gottesdienst, wo es gelesen und seinem Sinn entsprechend gepredigt wird!

Wann sind wir endlich da?

Quelle: http://farm1.static.flickr.com/55/182763318_2f9603acbc.jpg

„Mama, wann sind wir da?“ und kurze Zeit später: „Papa, wie lange dauert es noch?“ und wenige Augenblicke später: „Sind wir bald da?“

Kinder freuen sich auf das Ziel. Sie sind ungeduldig, weil sie am Liebsten schon da wären.

Die Größte Freude im Jahr ist für viele Deutsche der Urlaub. Das Geld wird dafür angespart und dann großzügig ausgegeben…

Aber wie groß ist unsere Freude auf den Himmel? Wünschen wir uns auch am liebsten schon da zu sein? Fragen wir: „Gott, wann bin ich endlich bei dir?“ Bei Gott ist es doch noch viel schöner, als im Urlaub. Dort wird das Meer kristallklar sein und die Sonne nie aufhören zu scheinen…

Lehrer, Prediger, Ehemann & Urlauber

Halli Hallo!

Es ist mal wieder Zeit etwas Persönliches auf meinem Blog zu berichten.

1. Ich werde Lehrer!

Für einige vielleicht überraschend. Nach den Sommerferien werde ich an einer christlichen Grundschule in Gifhorn (der Immanuelschule) unterrichten. Es geht um die Fächer Religion und Computer-AG. Zunächst sollen es 5 Unterrichtsstunden pro Woche sein, d.h. es ist ein Nebenjob (unter der 400€ Grenze). Ich freue mich darauf neue Erfahrungen machen zu dürfen und mit lebensfrohen Kindern zu arbeiten!

2. Ich bleibe Prediger!

Mein Arbeitsvertrag, die halbe Stelle als Prediger in der ev.-luth. Christusbrüdergemeinde, wird bald verlängert. Darüber freue ich mich auch! Er würde sonst Ende September 2010 auslaufen. Nach diesen 2 Jahren der Fundamentlegung in der Gemeinde, werde ich mir bald Gedanken machen, wo ich in der nächsten Zeit den Schwerpunkt setzen möchte usw.

3. Einjähriger Ehemann!

Gestern hatten Alwina und ich unseren ersten Hochzeitstag. Wir haben uns bei einem sehr leckeren Abendessen in einem syrischen Restaurant mit Freude an unsere Hochzeit und das vergangene Jahr erinnert. Es ist unglaublich wie schnell das Jahr vergangen ist. Uns geht es Gott seid Dank richtig gut!

4. Ab heute Abend Urlauber!

Anfang des Jahres haben meine Eltern uns gefragt, ob wir mit Ihnen Urlaub machen wollen. Diese Einladung konnten wir nicht abschlagen, zumal wir sonst Zuhause bleiben müssten. Nun geht es heute Abend los! Für zwei Wochen nach Afrika, genau gesagt Agadir, Marokko. Dort wird es nicht viel kühler, aber sicher angenehmer am Strand zu liegen usw. Deswegen wird hier die nächsten 2 Wochen auch nichts neues mehr geschrieben… Bis dann!

Warum Gottesdienst?

Was bewegt so viele Menschen Sonntag für Sonntag zum Gottesdienst zu gehen oder zu fahren? Wozu gehen sie dahin?

Natürlich gibt es bei einigen Menschen fragwürdige Motive, z.B.:

  • Aus Gewohnheit. Das gehört zum Leben dazu. Das war in der Familie schon immer so.
  • Es gehört zur Kultur oder dem Deutschsein dazu.
  • Zur Unterhaltung – berieseln lassen, Neuigkeiten hören…
  • Weil das Gewissen irgendwie beruhigt wird.
  • Wegen der Gemeinschaft – weil Verwandte oder Freunde da sind.
  • Um bei Anderen zu punkten – den positiven Anschein zu bewahren – Heuchelei.

Trifft der eine oder andere Grund auf dich zu? Warum gehe ich zum Gottesdienst?

Warum sollte ich zum Gottesdienst gehen? Was ist der Sinn und Zweck des Gottesdienstes?

  • In erster Linie geht es um Gott! Wir sollten nicht zum Gottesdienst gehen um in erster Linie Menschen zu treffen, etwas Interessantes zu hören usw. sondern wegen Gott. Es geht im Gottesdienst zentral um Gott!
  • Der eigentliche Zweck des Gottesdienstes ist die Gemeinschaft mit Gott! Gott hören und zu ihm sprechen.
  • Gottesdienst bedeutet Gott dienen – nicht weil er etwas nötig hätte (Apg 17,25), sondern weil er es verdient hat, dass wir unsere Knie beugen, ihn bewundern und anbeten.
  • Es ist gut zum Gottesdienst zu gehen um etwas zu lernen und geistlich aufzutanken. Natürlich ist das Ziel, dass wir uns gegenseitig aufbauen! Aber wir sollten nicht vergessen, dass es in erster Linie durch den Dienst an GOTT geschieht.
  • lgvgh – das ist der Sinn vom Gottesdienst.

Hier habe ich noch ein Anspiel/Sketch zum Thema gefunden: Warum gehen Sie in den Gottesdienst?

Hast du heute schon DANKE gesagt? (Text & Lied)

Hast du heute schon danke gesagt
Für so viel schöne Sachen?
Hast du heute schon danke gesagt,
Gott will Dir Freude machen!

Zum Wohnen ein Haus,
Zum Schlafen ein Bett,
Die Freunde zum Spielen sind so nett.

Das Brot auf dem Tisch,
Die Milch in dem Krug
Und Kleider, die haben wir genug.

Und weißt du auch schon,
Dass Jesus dich mag,
Dass er mit dir geht von Tag zu Tag.

Hast du heut schon danke gesagt,
Für so viel schöne Sachen?
Hast du heute schon danke gesagt,
Gott will dir Freude machen!

[Kinderlied von Margret Birkenfeld]

Hier findest du noch mehr Artikel auf diesem Blog zum Thema Dankbarkeit!!!

 

Die Verbindung nach Oben

Es war ein mal eine kleine Spinne, die lebte in ihrem Netz herrlich und in Freuden. Alles war gut, bis sie hörte: Die Welt ist anders geworden, du musst dich anpassen, du musst Altes aufgeben, du musst dich neu orientieren, du muss rationalisieren. Die Spinne war nie aufgeregt, aber der Vorwurf der Rückständigkeit machte sie nervös. Umgehend inspizierte sie ihren Betrieb. Aber kein Faden war überflüssig, jeder war für das Geschäft dringend notwendig. Fast verzweifelt und wegen dieser Aufregung einem Herzinfarkt nahe, fand sie schließlich einen Faden, der senkrecht nach oben lief. Dieser hatte noch nie eine Fliege eingebracht, er hatte noch nie seinen Wert erwiesen und schien überflüssig und völlig nutzlos zu sein. Schnell biss die Spinne den Faden ab. Was dann passierte, ist klar. Das ganze Netz fiel in sich zusammen und ging kaputt. Der Faden nach oben war der, auf den es ankam und an dem alles hing.

Die Geschichte unseres Lebens
Dieser Faden nach oben gleicht unserer Beziehung zu Gott. Wer sein Leben bei Gott festmacht, der kann ein Fest machen. Er hat Grund zu feiern, denn er hat die beste Entscheidung für sein Leben getroffen. Den Faden nach oben sollten wir nie durchtrennen, denn es gibt viele Situationen im Leben, da ist die Frage ganz entscheidend, ob unser Leben die Verbindung nach oben, die lebendige Beziehung zu Gott hat.

Gottes Geschichte mit uns
In den Krisensituationen kommt es darauf an, ob das Netzwerk unseres Lebens abgesichert ist durch die persönliche Beziehung zu Gott. Jesus Christus hat diese Verbindung möglich gemacht. Mit ihm berührt der Himmel die Erde. Er ist jedem von uns nahe, er kennt uns, hat uns lieb und ist immer für uns da (zu sprechen). Seine Hände sind ausgestreckt und offen für jeden, der mit ihm leben will. Er verliert unser Leben nicht aus den Augen und sorgt dafür, dass unser Lebensfaden und der Faden zu Gott niemals zerrreißt.

Quelle: Marburger Medien

Das wichtigste Gebot im Islam

Einführung

Heute mach ich mich auf die Suche nach dem wichtigsten Gebot im Islam. Der Islam entstand ja um 610 n.Chr. in Mekka. Er gründet sich auf den Propheten Mohammed und dessen (angeblich von Allah=Gott empfangene) Offenbarung, den Koran.

Es gibt 5 Grundpflichten, die jeder Muslim zu erfüllen hat – sie werden die 5 Säulen des Islam genannt:

  1. Schahada (islamisches Glaubensbekenntnis)
  2. Salat (fünfmaliges Gebet)
  3. Zakat (Almosensteuer)
  4. Saum (Fasten im Ramadan)
  5. Haddsch (Pilgerfahrt nach Mekka)

Dann habe ich die 6 Glaubensartikel des Islams gefunden:

  1. Gott ist einer (Allah)
  2. Glaube an Engel
  3. Glaube an die Bücher der Offenbarung
  4. Gottes Gesandte, die Propheten
  5. Auferstehung und Gericht
  6. Alles wird von Gott festgesetzt

„Ihr Gläubigen! Glaubt an Gott und seinen Gesandten und an die Schrift, die er auf seinen Gesandten herabgeschickt hat, und an die Schrift, die er schon (früher) herabgeschickt hat! Wer an Gott, seine Engel, seine Schriften, seine Gesandten und den jüngsten Tag nicht glaubt, ist (damit vom rechten Weg) weit abgeirrt.“ (Sure 4, Vers 136)

Der Kern des Islam

Auf der Suche nach dem wichtigsten Gebot im Islam ist mir aufgefallen, wie stark der Monotheismus (es gibt nur einen Gott!) betont wird. Im islamischen Glaubensbekenntnis heißt es: „Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Gott gibt…“ Diese Formel wird fünf mal am Tag vom Muezzin / Minarett gerufen und taucht auch im rituellen Pflichtgebet auf (das wird 5x am Tag gebetet). Diese Betonung des Glaubens an einen einzigen Gott ist in der Auseinandersetzung mit den anderen damals vertretenen Religionen (Polytheismus) und dem falsche verstandenen Christentum (Dreieinigkeit) entstanden. Mich erinnert sie auf jeden Fall ganz stark an das wichtigste Gebot des Judentums. Oberflächlich gesehen, scheinen sich Judentum, Christentum und Islam zu ähneln – sie sind die drei monotheistischen Religionen. Doch unter der Oberfläche stecken unterschiedliche Gottesbilder – vor allem wenn man Christentum und Islam vergleicht!

Ein weiterer elementarer Punkt im Selbstverständnis des Islam ist die Forderung nach der Unterwerfung unter Gott/Allah. Jedes Wesen besteht in Abhängigkeit von Allah und ist zu seinem Lobpreis geschaffen. Eine Bedeutung von „Islam“ ist „Ergebung in Gott“. Der Mensch sollte sein Leben in bewusster Bindung an Allah und in dankbarem und preisendem Gehorsam gegenüber Allah führen. Auch diese „Theologie“ ist dem Judentum bzw. Christentum entnommen…

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Judentum & Christentum

Im Grunde gibt es also sehr große Übereinstimmungen im wichtigsten Gebot zwischen Judentum, Christentum und dem Islam. Dies ist wohl auf die aufeinander aufbauende Entwicklung zurückzuführen. Die Forderung ist überall gleich: Die Menschen sollen allein den einen wahren Gott anbeten und verehren. Doch wer ist dieser Gott? Hier unterscheiden sich Judentum, Christentum und Islam:

1. Die Juden glauben an den einen allmächtigen Gott, der alles geschaffen hat und das Volk Israel zu seinem Volk erwählt hat. Er hat sich und seinen Willen offenbart… usw.

2. Die Christen glauben an denselben Gott, nur dass er sich in Jesus Christus weiter offenbart hat. Der verheißene Messias ist schon gekommen – es ist Jesus von Nazareth, der Sohn Gottes, der sich für uns geopfert hat und nach seiner Auferstehung & Thronbesteigung den Heiligen Geist sandte… usw.

3. Die Muslime glauben auch an einen Gott, der dem Gott der Juden und Christen zum Teil ähnlich ist, jedoch auch ganz andere Seiten hat: Allah ist absolut transzendent. Er ist unberechenbar. Er kann seine Aussagen jederzeit ändern. Er ist der listenreiche. Es ist nicht der gütige, barmherzige und treue Gott, den die Christen kennen usw. Das Objekt der Verehrung ist also ein ganz anderes! Jesus wird zu einem normalen Propheten abgewertet, wohingegeben Muhammed als größter Prophet verehrt wird. Er soll angeblich der letzte Prophet sein – mit ihm sei die Offenbarung Gottes abgeschlossen. Die anderen Offenbarungen im Judentum und Christentum seien dagegen verfälscht worden…

Das Hohelied der Liebe (1Kor 13)

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Das Video habe ich heute bei haos Blog gefunden. Es stammt von bibelliga!

„Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“(1.Korinther 13,13)

Das Hohelied der Liebe (1. Korinther, Kapitel 13)

1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.

4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, 5 sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; 7 sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles. 8 Die Liebe höret nimmer auf.